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Wo sind die Unangepassten geblieben?

Früher gab es George Best, Eric Cantona, vielleicht Paolo Di Canio oder Stefan Effenberg. Es waren Typen, die den Fussball mit ihrem Charakter prägten. Heute ist das spontane Nennen von Typen schon schwieriger, es gibt sie aber noch. Hier sind fünf von ihnen.

Mario Balotelli, das Problemkind

Er hat Junioren mit Dartpfeilen beworfen, Zigaretten in Zugtoiletten geraucht, Feuerwerk im Badzimmer abgefeuert. Der Italiener zeigt sich nun in Nizza geläutert, Lucien Favre hat ihn erzogen.

Antonio Cassano, der Frauenheld

Der brillante Fussballer sagt von sich, dass er mit 700 Frauen Sex hatte. Er hat Trainer angeschnauzt und einen Unfall mit 180 km/h gebaut. Seine Taten haben einen eigenen Namen bekommen: Cassanata. Heute ist er vereinslos und trainiert allein für einen neuen Vertrag.

Zlatan Ibrahimovic, der Musterprofi

Der Schwede lebt als Sportler sehr professionell, er trinkt keinen Alkohol, sein Vater war Alkoholiker. Trotzdem pflegt er das Image des Bad Guy. Sein Leben ist geprägt von seiner Jugend. In Malmös Strassen galt das Recht des Stärkeren. Ibrahimovic lebt das noch heute.

Marko Arnautovic, der Prahlhans

Der Österreicher ist bekannt für sein losses Mundwerk. Er sagte einmal einem Polizisten bei einer Verkehrskontrolle, er könnte sein Leben kaufen, wenn er wollte. Fussballerisch kann er viel, zeigt das aber selten.

Max Kruse, das Pokerface

Er isst Nutellabrote, fuhr einen tarnfarbenen Maserati, hat eine klare Meinung und pokert gerne. Blöd nur, dass er einst 75 000 Euro im Taxi vergass. Heute fällt er vor allem durch Tore auf. (czu)

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