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Xamax versinkt im Schuldensumpf

Xamax hat sich auf rüde Art von vier Spielern getrennt. Die Geldsorgen ist der Klub damit aber nicht los. Die Neuenburger stehen bei Haris Seferovic und dessen Klub Fiorentina mit 250'000 Franken in der Kreide.

Kaum da, schon wieder weg: Haris Seferovic wurde im vergangenen August von Fiorentina an Xamax ausgeliehen.
Kaum da, schon wieder weg: Haris Seferovic wurde im vergangenen August von Fiorentina an Xamax ausgeliehen.

Für U17-Weltmeister Haris Seferovic hatte das neue Jahr am Mittwoch äusserst ungemütlich begonnen. Nach einer kurzen Sitzung mit den Teamkollegen erhielt er von seinem Captain Stéphane Besle die Mitteilung des Vereins überbracht, dass er – wie Besle selber sowie die weiteren Teamkollegen Javier Arizmendi und Vincent Bikana – per sofort freigestellt sei.

Die rüde und unpersönliche Art und Weise der Entlassung passt zum Eindruck, den der Verein des Tschetschenen Bulat Tschagajew momentan hinterlässt. Dieser hält sich an keine Regeln und Abmachungen. Seine Mannschaft wurde deswegen von der Swiss Football League bereits zweimal mit Abzügen von je vier Punkten bestraft.

Nach dem Rauswurf von Seferovic legte die «Neue Luzerner Zeitung» in ihrer gestrigen Ausgabe offen, dass Xamax dem 19-jährigen Stürmer zusammen mit den schon bekannten November- und Dezember-Löhnen auch Entschädigungen für Auto und Wohnung im Gesamtbetrag von 50'000 Franken schuldet. Zudem sei seinem Verein Fiorentina die Leihgebühr von rund 200'000 Franken noch nicht überwiesen worden. Es würde verwundern, wenn dies bei den übrigen Entlassenen anders wäre.

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