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Xamax wird seine Sorgen nicht los

Die Neuenburger schlitterten auf der Maladière, die dank vielen Gratis-Eintritten ausverkauft war, gegen Thun in ein 1:4-Debakel.

Die Xamaxiens wurden von der bemerkenswerten Kulisse nicht beflügelt. Sie traten gegen Thun wie ein Absteiger auf. Es mangelte an Ideen, Frische und Biss. Als der eingewechselte Mathieu Salamand, der normalerweise in der 1. Liga in Thuns U21-Equipe zum Einsatz kommt, in der 83. Minute für die Gäste das 4:0 erzielte, verliessen die Xamax-Anhänger die Tribüne in Scharen.

Der Auftritt der Rot-Schwarzen war eine Bankrotterklärung – ausgerechnet am Abend vor dem Besitzer-Wechsel. Am Freitag sollen die tschetschenischen Investoren den Klub offiziell vom bisherigen Patron Sylvio Bernasconi übernehmen. Ob Trainer Ollé-Nicolle am Wochenende noch auf der Bank sitzt, ist fraglicher denn je. Soll gar Diego Armando Maradona in Neuenburg für den Klassenerhalt sorgen? Entsprechende Gerüchte wurden zuletzt kolportiert. Eine weniger spektakuläre Alternative wäre Bernard Challandes.

Thun darf nach dem neuerlichen Erfolg weiterhin auf die Europacup-Teilnahme hoffen. Die Berner Oberländer rückten auf Kosten von Luzern auf den 5. Rang vor. Diese Klassierung berechtigt zur Teilnahme an der Europa-League-Qualifikation, falls Sion gegen Xamax den Cupfinal gewinnt. Bei Thun brillierte vor allem der nach einer Stunde eingewechselte Stephan Andrist mit einem Tor und zwei Assists.

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