Zum Hauptinhalt springen

Zwei Erfolgsmannschaften vor dem Aufstieg

Lausanne und Servette könnten nächste Saison wieder in der Super League spielen. Die Challenge League sorgt in der letzten Runde für Hochspannung.

Zwei Westschweizer Klubs im Rampenlicht: Am letzten Spieltag der Challenge League kämpfen Lausanne und Servette um den Aufstieg.
Zwei Westschweizer Klubs im Rampenlicht: Am letzten Spieltag der Challenge League kämpfen Lausanne und Servette um den Aufstieg.
Keystone

Ein Punkt in Biel genügt Lausanne-Sport zur Rückkehr in die nationale Elite. Die Waadtländer haben sich mit sechs Siegen in Folge eindrücklich für den Aufstieg empfohlen. Mit Servette (2.) drängt ein zweiter Westschweizer Top-Klub zurück ins Rampenlicht.

Am Lac Léman ist Fussball zurzeit wieder ein populäres Thema. Die beiden Vereine mit grossem Palmarès haben eine Euphorie ausgelöst. Tausende Anhänger werden die Kleinstadien in Biel und Yverdon füllen. Lausannes Coach Martin Rueda lässt sich vom Fieber (noch) nicht anstecken. Seine Rechnung geht erst auf, «wenn wir den siebten Sieg erreicht haben».

Der frühere Schweizer Internationale hat die multinationale Auswahl mit seiner ruhigen Art bislang perfekt geführt. Im Herbst inszenierte er mit dem Vorstoss in die Europa League ein kleines «Herbstmärchen». Nun folgt womöglich neun Jahre nach dem finanziell bedingten Out der Aufstieg.

Erstklassige Genfer Zuschauerzahl

Ähnliche Ambitionen hegt Servette. Der hinter Rekord-Champion GC statistisch erfolgreichste Klub der Schweiz (17 Meistertitel, 7 Pokalsiege) hat wie Lausanne schwierige Jahre der Konsolidierung hinter sich. Intrigen, chronischer Geldmangel und Skandale trieben die Genfer vor sieben Jahre ins Verderben. Über die 1. Liga kämpfte sich der einstige Koloss zurück und wird nun vom iranischen Geschäftsmann Majid Pishyar geführt, die alten Laster wurden abgelegt.

In der zweithöchsten Liga bewegte sich Servette mit über 6000 Zuschauern im Schnitt bereits auf erstklassigem Level. Das Stade de Genève, immer wieder Schauplatz internationaler Testspiele, wäre aber wohl erst in der ASL die angemessene Heimat der «Grenats». Zumindest den Platz in der Barrage werden die Genfer kaum mehr verspielen: Von den letzten acht Partien haben sie sieben gewonnen – bei einer Tordifferenz von 30:6.

Tessiner und Liechtensteiner Hoffnungen

Der FC Vaduz und vor allem der FC Lugano sahen, bevor die Westschweizer Traditionsklubs durchstarteten, wie die sicheren Aufstiegskandidaten aus. Nun sind die Chancen auf einen Aufstieg nur noch minimal. Die «Bianconeri» könnten bei einer Niederlage von Servette mit einem Unentschieden in die Barrage einziehen. Nur wenn Vaduz mit mehr als vier Toren Unterschied gewinnt, benötigte Lugano einen Sieg. Die Liechtensteiner sind der klare Aussenseiter. Sie müssen einen hohen Sieg einfahren und auf Niederlagen von Servette und Lugano hoffen.

si/ot

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch