Zwei Streifen – das Nationalteam hat ein neues Leibchen

Der Schweizer Verband und sein Ausrüster Puma haben den Vertrag verlängert und ein neues Motto ausgearbeitet.

«Noch immer dabei»: Routinier Stephan Lichtsteiner (l.) im neuen Tenü neben Luca Zuffi, Yann Sommer und Gökhan Inler. Foto: Keystone

«Noch immer dabei»: Routinier Stephan Lichtsteiner (l.) im neuen Tenü neben Luca Zuffi, Yann Sommer und Gökhan Inler. Foto: Keystone

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Der Verband und sein Ausrüster haben für die EM vom nächsten Sommer ein gemeinsames Motto aus­gearbeitet: «Allez la Suisse.» Der Verband und sein Ausrüster präsentieren gemeinsam ein neues Leibchen, das mit Rot und Weiss keine anderen Farben hat als das alte, aber wenigstens zwei Streifen auf den Schultern. Wie es sich ­anfühlt, wird Stephan Lichtsteiner als Modell gefragt. «Ein neues Trikot ist ­immer schön», sagt er, «das heisst, dass du immer noch dabei bist.»

Es ist Montag, der erste Tag des ­Zusammenzuges der Nationalmannschaft mit den Tests am Freitag in Trnava gegen die Slowakei und am Dienstag ­darauf in Wien gegen Österreich. Nach der Leibchenpräsentation sitzt Vladimir Petkovic am Tisch und erklärt, wieso er sich vorstellen kann, über die EM in Frankreich hinaus Nationaltrainer zu bleiben. Er sieht die Möglichkeit, die Mannschaft weiterzuentwickeln; er möchte auch die Zusammenarbeit mit den Vereinen verbessern und bei ihnen mehr Verständnis für die Belange des Nationalteams wecken; und ganz generell macht er einen zufriedenen Eindruck, vielleicht auch deshalb, weil er spürt, dass der Verband mit ihm verlängern will. «Das ist wie in einer Familie», sagt er, «wir werden das besprechen und eine Lösung finden. Ich habe keine Zweifel, es wird eine gute Lösung sein.»

Das aktuelle Aufgebot sieht Petkovic auch als Dankeschön an die Spieler, welche die Qualifikation geschafft haben. Vor allem sieht er es als Bestätigung für ihre Leistung und als Zeichen, dass er mit Blick auf die EM an sie glaubt. Dass Spieler wie Captain Gökhan Inler, wie Fabian Schär oder Josip Drmic derzeit in ihren Clubs kaum zum Einsatz kommen, beunruhigt ihn noch nicht weiter.

Erstellt: 10.11.2015, 08:36 Uhr

Artikel zum Thema

«Ja, ich will die Schweiz an die WM 2018 führen»

Vladimir Petkovic möchte nach der EM in Frankreich Trainer der Nationalmannschaft bleiben. Erstmals äussert er den Wunsch einer Vertragsverlängerung. Mehr...

Was brachte Petkovic wirklich?

Analyse Die Qualifikation für die EM 2016 ist geschafft. Aber reicht das? Die Analyse offenbart Mängel – und Empfindlichkeiten. Mehr...

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Kommentare

Weiterbildung

Lohncheck in Pflegeberufen

Qualifiziertes Pflegepersonal ist rar. Eine Pflegeinitiative setzt sich darum für höhere Löhne ein.

Die Welt in Bildern

Fast wie auf der Titanic: Ein Liebespaar betrachtet die untergehende Sonne im untergehenden Venedig (17. November 2019).
(Bild: Luca Bruno) Mehr...