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Genf im Zeichen der Winter Classic

Rund 30'000 Zuschauer werden heute Abend zur "Winter Classic" zwischen Servette und Lausanne im Stade de Genève (19.45 Uhr) erwartet. Für den Genfer Trainer Chris McSorley erfüllt sich ein Traum.

Acht Jahre hatten Chris McSorley und Hugh Quennec, die beiden starken Männer von Genève-Servette, darauf hingearbeitet, heute wird ihr Traum wahr: Ein Freiluftspiel in Genf. "Das ist nach den Olympischen Spielen und der WM der grösste Event im Schweizer Eishockey", schwärmt McSorley.

Bis Donnerstagabend waren bis auf 1000 Plätze alle Tickets verkauft. Der 51-jährige Kanadier ist sich sicher, dass das Stade de Genève voll sein wird. "Das ist kein Spiel wie jedes andere", betont er. Es sei ein Derby, es gehe zwischen den beiden Konkurrenten am Strich um die Playoff-Qualifikation und es sei ein Ereignis für die Stadt Genf. Der Aufwand und die Arbeit seien gigantisch gewesen, doch es werde sich lohnen, so McSorley.

McSorley hofft, dass ein solches Outdoor-Spiel in Zukunft - analog zur NHL - auch in der Schweiz jährlich stattfinden könnte. "Das Interesse in Nordamerika für solche Veranstaltungen ist riesig", hat er beobachtet. Er denkt, dass das Potenzial auch in der Schweiz da ist. Bislang gab es in der Schweiz erst eine NLA-Partie unter freiem Himmel. Am 14. Januar 2007 sahen 30'076 Fans im Stade de Suisse das 100. Berner Derby zwischen Langnau und dem SC Bern (2:5). In Genf könnte dieser Zuschauerrekord für ein Eishockeyspiel in der Schweiz gebrochen werden.

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