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Giulia Steingruber ist Sportlerin des Jahres 2013

Turnerin Giulia Steingruber ist Sportlerin des Jahres 2013. Die Wahl zum Team des Jahres gewinnt die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft, die an der WM Silber holt.

28,28 Prozent der Stimmen erhielt die 19-jährige Ostschweizerin, die als zweite Turnerin nach Ariella Kaeslin zur Sportlerin des Jahres gewählt wurde. Bereits 2011 war sie zur Newcomerin des Jahres gewählt worden. Sie setzte sich knapp vor der dreifachen Sportlerin des Jahres Simone Niggli (27,87) und Lara Gut (27,19) durch. Die weiteren Plätze belegten Skicrosserin Fanny Smith (11,42) und Snowboarderin Patrizia Kummer (5,24).

Die Europameisterin und WM-Vierte am Sprung hat ein fast perfektes Jahr hinter sich. Mit dem Gewinn der EM-Goldmedaille am Sprung Mitte April in Moskau erfüllte sich Steingruber einen Traum und setzte ihrer bisherigen Karriere die Krone auf. Knapp sechs Monate später sprang sie an den Weltmeisterschaften in Antwerpen in einem hochklassigen Sprung-Final knapp am Podest vorbei und belegte den sehr guten vierten Rang.

Die Eishockey-Nationalmannschaft trumpfte an den Sports Awards gross auf. Die Silbermedaillen-Gewinner der WM in Schweden wurden zum Team des Jahres gewählt, Nationalcoach Sean Simpson ist Trainer des Jahres.

Die Eishockey-Nati hatte im Frühling an der WM acht Siege aneinandergereiht und war erst im Final von Schweden gestoppt worden. Bei der Wahl setzte sich die Eishockey-Nati mit 36,9 Prozent deutlich gegen ihre Fussball-Pendants (10,1) durch. Zuletzt hatte die Eishockey-Nati diese Ehrung 1986 geholt, als sie den Aufstieg in die A-Gruppe schaffte.

Simpson setzte sich mit 31,6 Prozent der Stimmen vor Ottmar Hitzfeld (15,6) und Langlauf-Trainerin Guri Hetland (15,5) durch.

Bei der Wahl des Behinderten-Sportlers des Jahres setzte sich Marcel Hug durch. Der 27-jährige Thurgauer hatte an der Leichtathletik-WM fünfmal Gold geholt und auch den New York Marathon gewonnen.

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