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Griechische Presse wittert Skandal

Griechische Journalisten wittern nach dem verlorenen Spitzenkampf ihrer Mannschaft in Basel einen Skandal.

"Schande! Der Schiedsrichter schickt Blatters Schweizer zur WM", titelte die Zeitung "Sportday".

Das Blatt "Goal" bezeichnete die Gelb-Rote Karte gegen Loukas Vyntra kurz vor der Pause als "Verbrechen" und "Exedra" schrieb: "Der Schiedsrichter hat uns geschlachtet. Die Rote Karte war eine Erfindung aus Belgien."

Für Griechenland-Coach Otto Rehhagel war die Szene in der 42. Minute schlicht ein Witz und der belgische Schiedsrichter Frank de Bleeckere der Buhmann. "Man kann in einem Spiel auf so hohem Niveau unmöglich bestehen, wenn man einen Spieler weniger auf dem Feld hat. Du kannst keinen Spieler für solch eine Kleinigkeit runterstellen", ereiferte sich der 71-jährige Deutsche.

Rehhagel war nach Spielschluss total angesäuert. Der "König von Griechenland" hatte zum zweiten Mal in Folge ein Duell gegen Ottmar Hitzfeld und auch den Tabellen-Thron an seinen langjährigen Bundesliga-Kontrahenten abtreten müssen. Im 21. Aufeinandertreffen mit Rehhagel hatte Hitzfeld seinen elften persönlichen Sieg errungen. Ein Duell, das für den Lörracher kaum eine Rolle spielt, für Rehhagel aber von grosser Wichtigkeit scheint. Zudem wird es für den Ex-Europameister nun auch sportlich eng.

Während die Schweiz (16 Punkte) auf die direkte WM- Qualifikation zumarschiert, müssen sich die Griechen (13) dem Angriff des punktgleichen Lettland erwehren und um das Ticket nach Südafrika bangen. "Es ist zwar noch keine Entscheidung gefallen, aber wir müssen realistisch anerkennen, dass uns nur der Kampf um Platz zwei bleibt", sagte Rehhagel.

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