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Hamilton baut mit Sieg in Japan WM-Führung aus

Lewis Hamilton gewinnt den Grand Prix von Japan vor seinem Mercedes-Teamkollegen Nico Rosberg, womit er die WM-Führung um 7 auf 10 Punkte ausbaut. Sorgen macht sich die Formel 1 über Jules Bianchi.

Hamilton gelang das entscheidende Überholmanöver gegen den aus der Pole-Position gestarteten Rosberg in der 29. von 53 Runden, nachdem er den Deutschen zuvor während einigen Minuten unter Druck gesetzt hatte. Der Brite war auch in der Folge deutlich schneller unterwegs als der Deutsche und baute den Vorsprung gegenüber seinem Teamkollegen rasch aus. Nach einem Unfall von Jules Bianchi, der von den TV-Bildern nicht eingefangen wurde, wurde das Rennen nach 44 von ursprünglich 53 angesetzten Runden abgebrochen und gewertet. Bianchi wurde ins Medical Center gebracht, über den Gesundheitszustand des Franzosen ist bislang nichts bekannt.

Platz 3 hinter Hamilton und Rosberg, die für den achten Doppelsieg der Silberpfeile in diesem Jahr sorgten, eroberte Sebastian Vettel vor Red-Bull-Teamkollege Daniel Ricciardo. Einen Tag zum Vergessen erlebte Fernando Alonso, der das Rennen im Ferrari bereits in der dritten Runde wegen eines Elektronikproblems aufgeben musste. Da Kimi Räikkönen wiederum nicht über Rang 12 hinauskam, blieb Ferrari erstmals seit Juli 2010 ohne Punkte.

Das Sauber-Team muss die Weiterreise nach Sotschi, wo am nächsten Sonntag erstmals der Grand Prix von Russland ausgetragen wird, ohne Erfolgserlebnis antreten. Noch immer wartet die Equipe aus Hinwil auf die ersten WM-Zähler des Jahres. Esteban Gutierrez, der vor Jahresfrist in Suzuka als Siebenter zum bislang einzigen Mal in die Punkteränge gefahren war, erreichte Platz 13, Adrian Sutil kam in der 43. Runde, als ein Top-10-Platz längst ausser Reichweite war, von der Strecke ab und krachte in die Streckenbegrenzung. Damit ging für Sauber eine stolze Serie zu Ende, denn im 22. Rennen in Japan seit dem Formel-1-Einstieg 1993 war es das erste Mal, dass kein Top-10-Platz resultierte.

Der 15. Grand Prix der Saison wurde bis zum schweren Unfall von Bianchi nicht wie befürchtet zu einem Chaosrennen. Zwar musste aufgrund der misslichen Bedingungen aufgrund der Niederschläge zweimal hinter dem Safety-Car gestartet werden - die Rennleitung unterbrach das Rennen nach zwei Runden -, unmittelbar nach der Freigabe des Rennens in der zehnten Runde wechselten die Fahrer jedoch auf die Intermediates-Reifen. Die Sicht blieb selbstredend bis zum Rennende eingeschränkt, weiterer starker Regen setzte jedoch nicht ein.

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