Der Grieche aus Rorschach

Peter Stürm war einst ein begnadeter Handballer, bis er sich ganz dem Theater verschrieb – seine besondere Reise von der Ostschweiz über Alexandria nach London.

«Ohne Wahnsinn keine Kunst, kein Genie»: Peter Stürm im Bishop’s Finger in London. Foto: Thomas Egli

«Ohne Wahnsinn keine Kunst, kein Genie»: Peter Stürm im Bishop’s Finger in London. Foto: Thomas Egli

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

«Du wirst also mein erster Leser sein oder vielmehr Zuhörer. Nein, in der Tat, warum soll sich ein Autor einen Zuhörer entgehen lassen! Soll ich es also er­zählen?»

Aus «Der Grossinquisitor» von F. M. Dostojewski, 1879

Peter Stürm trägt ein Stirnband, es ist kalt in London. Besser würde er einen Helm tragen, als er mit dem schnittigen Velo angefahren kommt. Vor bald zwei Jahren prallte er spätnachts auf einer wenig befahrenen Strasse mit dem Kopf gegen einen Pfahl. Er hatte Glück, dass ihn ein Autofahrer fand. Ein halbes Jahr brauchte er, bis er sich körperlich erholt hatte. Aber Sicherheit interessiert ihn nicht immer bis ins letzte Detail: Velofahren ist ein Vergnügen für ihn, ein Spiel. Immerhin ist sein Stirnband breit und fest.

Treffpunkt ist der Bishop’s Finger, er ist mit Bedacht gewählt, weil Stürm mit diesem Ort nördlich der St. Paul’s Cathedral viele Erinnerungen verbindet. Das Pub diente als Garderobe, als er gegenüber, im riesigen Smithfield Market, dem grössten Fleischgrossmarkt in Grossbritannien, seinen Film «Alexander der Grosse» drehte – einen Kurzfilm nur, 21 Minuten lang, aber ein wesent­licher Teil seines Lebens.

Stürm war einmal Handballer, ein besonderes Talent sogar, als der TSV St. Otmar St. Gallen seine besten Zeiten erlebte. Es waren die frühen Achtzigerjahre, als eine Mannschaft mit Hanspeter Lutz, dem grossen Robert Jehle und seinem Bruder Peter, mit Norwin Platzer und Heinz Karrer in den Final des europäischen Meistercups stürmte. Otmar Keller war Bauherr des Erfolgsmodells.

Und Stürm war mit dabei, 22-jährig erst, Sohn eines Rorschachers und einer St. Gallerin, was deshalb von Bedeutung ist, weil sich Rorschacher und St. Galler gerne spinnefeind sind. Die Unterschiede lebten auch die Eltern aus. «To be frank», sagt Stürm, und es ist eine Formulierung, die typisch ist für ihn, weil er gerne englische Wörter in seine Antworten mischt: «Um offen zu sein, die Ehe war schwierig, die unterschiedlichen Temperamente meiner Eltern waren oft nicht kompatibel. Dazu kam eine langwierige psychische Krankheit meiner Mutter und später die Scheidung.» Diese Zeit hat Stürm geprägt.

Die Postkarten an den Onkel

Zuerst aber war er noch der Handballer, «Carlo» nennt ihn Heinz Karrer noch heute, wobei er gar nicht weiss, woher dieses Carlo damals kam. «Wir haben Carlo wahnsinnig gut gemocht», sagt er, «er ist witzig gewesen, gescheit, lustig.» Karrer ist als Direktor der Economie­suisse gerade auf Geschäftsreise in Wien, als er über den alten Teamkollegen erzählen soll. Die Niederlage in der Abstimmung über die Unternehmenssteuerreform III hat ihm die Laune nicht verdorben. Stürm ist ohnehin ein Thema, das ihm zusagt, weil er sich so gut an die gemeinsamen Zeiten erinnern kann: an den Spieler, der einer der ­raren Linkshänder war, der «eine gesunde Frechheit» und «grossen Spielwitz» besass, der aus dem Rückraum traf, wie er wollte, und der mit einer Finte am Gegner vorbeizog, wenn ein Durchbruch Erfolg versprach. «Er war mannschaftsdienlich, kein Egoist.»

Stürm war noch mehr, «eigenwillig, eigenständig», sagt Karrer. Und da war noch ein entfernter Onkel. Wenn die Mannschaft von St. Otmar im Europacup auf Reisen war, schickte sie ihm Post­karten ins Gefängnis und zeichnete ihm mit Strickleitern Fluchtrouten auf. Der Onkel hiess Walter und wurde als «Ausbrecherkönig» berühmt. Er brach in Banken ein und aus den Gefängnissen aus, einmal stürmte er sogar in die Firma der Familie, achtmal gelang ihm die Flucht. Legendär war jene vor Ostern 1981 in Regensdorf. Denn freundlicherweise liess er einen Zettel zurück: «Bin Eiersuchen gegangen.» Eine Leiter war für ihn bereitgestellt worden.

Die subversive Linke im aufgewühlten Zürich der 80er-Jahre liebte ihn, der in Hungerstreiks trat und seine Mit­insassen über ihre Rechte informierte. Am 13. September 1999 fand er im Kantonalgefängnis Frauenfeld unter tragischen Umständen den Tod.

Wie wird man, was er ist?

Peter Stürm ist überzeugt, dass das, was man wird, auf die Kindheit zurückzuführen ist, auf die Zeit zwischen dem 3. und 7. Lebensjahr. Das steht auch am Anfang seiner Antwort auf die Frage, die das Gespräch durchzieht: Wie wird man, was er geworden ist? Wie wird aus dem Handballer ein fast schon fanatischer Theatermacher? Wie kann man mit 22 Jahren eine ausserordentliche Begabung aufgeben und eine andere mit aller Kraft suchen?

Der Vater, der Industrielle Carl Felix Stürm, war selbst Handballer, Meister mit Rorschach 1953, für ein Spiel im Nationalteam, für das er zwei Tore erzielte. Er spielte mit seinen Buben im Garten des eigenen Hauses (auch Bruder Christof wurde Handballer). Er nahm sie mit zu den Spielen, die er selbst coachte. Fernsehen durften die Buben kaum, höchstens zwei Stunden die Woche und manchmal auch ein Fussballspiel.

Die Mutter fühlte sich in der Kunst daheim. Als Ausgleich versuchte sie, bei ihren Kindern diese Seite zu fördern, schon früh wurde gemalt und musiziert. Sie ging mit ihnen oft ins Theater und in Museen. Bei Peter hinterliess das erste Spuren, er bastelte Marionettentheater und führte vor den Nachbarskindern eigene Stücke auf. Im Haus die Kultur, im Garten der Sport – das war sein ­Doppelleben.

Im Handball traf er als 17-Jähriger einen Pöstler aus Goldach: Robert Jehle. Jehle liebt das Schützengarten-Bier, hatte einen leichten Bauchansatz und wurde darum erst «Body» und später «Buuch» genannt, vor allem war er ein genialer Handballer. «Zu einem bestimmten Zeitpunkt muss ein Schüler seinem Meister begegnen, um wirklich gut zu werden», sagt Stürm. Von Jehle bekam er intuitiv mit, was man nicht einfach so lernen kann, nicht im Training, nicht aus Büchern: ein tieferes Spielverständnis und die Kunst der ­Unberechenbarkeit.

Stürm besucht das Gymnasium, lernt Lateinisch und beginnt sich für russische Geschichte zu interessieren. Er macht die Matura und beginnt in Zürich zu studieren, Philosophie und Geschichte. Eines Tages sitzt er im Tram und sieht eine Anzeige für eine Aufführung im Tramdepot Tiefenbrunnen. «Ich gehe hin, bin fasziniert, und die Kindheit bricht wieder auf», sagt er. Er entscheidet sich, die Aufnahmeprüfung für die Schauspielschule zu machen.

So ist das in seinem ganzen späteren Leben: Er will etwas und macht es. Arabisch lernen: macht er. Spanisch lernen: macht er. Er macht, wohin sein Geist ihn führt. Bis er Schauspieler ist, ist es ein langer Weg. Er geht ihn konsequent, zieht nach Rom, um für die Aufnahmeprüfung zu lernen, fliegt auf Kosten des Vereins am Samstag zu den Spielen mit St. Otmar ein, im Trainer und mit Turnschuhen, um Zeit zu sparen, und reist abends wieder zurück nach Rom. Er lernt die Rolle des Räuberhauptmanns aus Friedrich Schillers «Die Räuber» und den Andri aus Max Frischs «Andorra». Der Hauptmann sagt: «Ich bin mein Himmel und meine Hölle.» Aber es ist seine Interpretation des Andri, der die Lehrer an der Schule überzeugt, Stürm als einen der wenigen aus ein paar Hundert Anwärtern auszuwählen und auf­zunehmen.

Den Schwur gebrochen

Er gibt das Studium auf, geht an die Schauspielschule und spielt weiter Handball. Mit St. Otmar steht er im Halbfinal des Meistercups gegen das grosse Grosswallstadt aus Deutschland. Vor dem Spiel schwört er sich: «Wenn wir gewinnen, höre ich mit dem Handball auf.» Er schwört das «bei Gott». Prompt setzt sich St. Otmar durch, 16:15 daheim und 18:17 auswärts, es ist eine Sensation. «Aber die Geschichte ist noch nicht ­fertig», sagt Stürm.

Wie kann sie auch so einfach fertig sein bei ihm? Denn es gibt andere Fragen. Zum Beispiel die: Warum dieser Schwur?

Stürm sagt: «Im Spitzensport müssen Sportler Pakte mit sich selbst abschliessen, aus Aberglaube oder zum Freisetzen von Energie. Als Sportler muss man zu unglaublichen Opfern bereit sein, um jene Willensleistungen erbringen zu können, die für den Erfolg nötig sind. Was die Velofahrer an der Tour de France leisten, das ist crazy. Viele trainieren hart, viele haben Talent, ja, aber es braucht das Psychologische, das innere Ritual, um das Extra leisten zu können.»

Trotz des Schwurs hört er jedoch nicht auf. Er bestreitet im Februar 1982 noch den Final gegen Honved Budapest (den St. Otmar in zwei Spielen deutlich verliert), er beginnt auch die neue ­Saison und wird nach dem zweiten Spiel sehr krank. Ein Virus zwingt ihn drei Wochen ins Bett. Auf einmal erkennt Stürm: Das ist ein Zeichen, dass er den Pakt mit sich selbst gebrochen hat. Er ­erkennt Parallelen zum Buch «Totem und Tabu» von Sigmund Freud, in dem es unter anderem um Kräfte geht, die man selbst freisetzen kann. «Es wurden Versuche gemacht», sagt Stürm, «wenn man jemanden in einen Kühlwagen einsperrt und ihm einredet, die Temperatur betrage 5 Grad, erfriert er, selbst wenn es 20 Grad ist. Der Glaube ist eben stärker als die Realität. Er ist der Schlüssel zur Extraleistung, ob im Sport oder in der Kunst.»

Stürm gibt seine Handballkarriere auf. Und wird Schauspielschüler. Er lebt hinter dem Opernhaus in einer Mansarde. Nach drei Jahren, 1984, schliesst er die Ausbildung ab.

Er bekommt erste Angebote und geht ins fränkische Coburg, weil er da grosse Rollen übernehmen kann. Er spielt dazwischen auch in Basel und Luzern. In Luzern ist er «Der Grossinquisitor» von Dostojewski. Es ist ein Monolog, 80 Minuten lang. Zwei Jahre hat sich Stürm mit dem Text auseinandergesetzt und ihn auswendig gelernt. Dann passiert es: Er hat ein Blackout und vergisst den Text. Aber er redet einfach weiter, so sehr geht er vor lauter Adrenalin im Text auf. Zwei Minuten lang, bis er wieder zum Original zurückfindet. Keiner hat das gemerkt. Er sagt: «Imagination ist ­alles in der Kunst.»

Die Erinnerung an Platon

Das Geldmachen interessiert ihn weniger. Der Onkel, der Ein- und Ausbrecher Walter, brauchte am Anfang Geld, um sich den Traum von einem Sportwagen zu erfüllen, «ein metallgewordener Traum, ein richtiger Lotus der Formel 1, 220'000 gestohlene Franken teuer», schrieb die «Zeit» einmal in einem wunderbaren Artikel über Walter Stürm.

Peter hat immerhin zwei Velos, eines in London, wo er in Greenwich eine kleine Wohnung besitzt, und eines in Margate am Meer, wohin er sich in sein Haus zurückzieht, wenn er schreiben will. Autos sind nie sein Thema gewesen. Die übermenschlichen Kräfte sind es: besonders jene der alten Griechen, die ihn so sehr faszinieren. «Theater und Wahnsinn haben eine direkte Verbindung», sagt er. «Ohne Wahnsinn keine griechische Tragödie. Oder wie schon Platon sagte: keine Kunst, kein Genie.» Ödipus brachte den Vater um und bekam die Mutter zur Frau. Alexander der Grosse, Sohn einer besessenen Mutter, tötete den Vater, bevor er gegen Ende des 4. Jahrhunderts vor Christus sein Weltreich erschuf.

Die Griechen schauten, so Stürm, den Wahnsinn als göttliche Krankheit an, nicht als etwas Aussätziges. Die alten Griechen sind sein Territorium. «Weil bei ihnen alles zusammenkommt: Geist, Körper, Verrücktheit, Religion.»

Von Deutschland zieht es Stürm für acht Jahre weiter, nach Syrien, in den ­Libanon, nach Israel, und vor allem nach Ägypten. Er verlässt Deutschland auf dem Landweg, mit einem einzigen Koffer. In Alexandria geht er später in ein französisches Kulturzentrum, und weil sie da merken, dass er etwas von Theater versteht, fragen sie ihn, ob er denn ein Stück inszenieren möchte. Es wird «1001 Nacht». Er lernt Arabisch, weil er weiss, ohne diese Sprache gibt es an diesem Ort kein wahres Leben. Die Sprache beherrscht er irgendwann so gut, dass er den Koran lesen kann. Das Leben in Ägypten nennt er «komplett verrückt», es ist hektisch, nichts ist ­reguliert, jeder macht, was er will.

Es passt zu ihm. Es fasziniert ihn. Die Familie ist weit weg: der Vater, erfolgreich im Stahl- und Metallhandel tätig; der Bruder, inzwischen in St. Gallen CEO der Steinemann Technology (Platten- und Walzenfertigung). Stürm schlägt mehr seiner Mutter nach. Sie trifft er 1994 auf Zypern, sie aus der Schweiz, er aus Ägypten herreisend. Sie kommt bei einem Badeunfall unter tragischen ­Umständen ums Leben.

In Ägypten lebt er bescheiden, mit 100 Dollar pro Monat, 20 Dollar für die Unterkunft inklusive. Er weiss, mit dem Erbe der Mutter kann er fünf Jahre durchkommen, und er kann sogar noch weiterkommen, bis nach England. 1999 landet er in London, wieder nur mit einem Koffer. Er mietet sich vorerst für zwei Nächte an der Tottenham Court Road ein und bleibt dann ein halbes Jahr. Dabei bekommt er schnell mit, dass das angebliche Hotel ein «halbes Bordell» ist. Er ist zufrieden, dass das Zimmer günstig ist und ein grosses Fenster hat, er bleibt, um hier mit seiner Alexander-Trilogie zu beginnen.

Nach zwei Wochen lernt er eine Theaterschauspielerin kennen. Sie wird später seine Frau. Ihr Beruf hilft ihr wohl, ihn zu verstehen. Wenn er in Margate am Schreiben ist, gräbt er sich in seinen Welten ein. Seine Frau ruft er dann immerhin jeden Tag an.

2001 wird er Mitbegründer des SplitMoon Theatre und ist bis heute dessen Künstlerischer Direktor. Im Arcola Theatre inszeniert er Berthold Brechts «Im Dickicht der Städte», in dem es um den Kampf zweier Männer geht, und erhält dafür selbst im «Guardian» warme Worte. Er arbeitet weiter an seinem Alexander. Er schreibt, und in solchen Zeiten findet das normale Leben keinen Platz mehr, die Rolle ist sein Leben, das Künstliche, Künstlerische. Das Spiel ist für ihn die Wirklichkeit. Ob einst im Handball oder jetzt im Theater: Es geht ums Spektakel.

Er sagt: «Der Sportler geht mit dem Schmerz anders um als der Künstler. Er verdrängt ihn, um ihn überwinden zu können. Der Künstler muss das Gegenteil machen, er muss sich mit ihm aus­einandersetzen, weil daraus die Kunst erwächst. Alle Energien liegen im Leiden, in der Wunde, im Trauma.» Als Handballer schmerzte ihn der Körper am Tag nach einem Spiel, es tat noch mehr weh, wenn der Arzt ihm die kaputte Nase wieder richtete, die ihm gleich fünfmal gebrochen wurde. Er sagt: «Es geht nichts ohne Schmerzen. Für die Freiheit zahlst du einen hohen Preis.»

Letzten November schickte er ein Stück an zwei Theater in Zürich, es handelt vom Kult des Sechseläutens, von den grossen Kräften. Vom einen hat er eine höfliche Absage erhalten, vom anderen hofft er noch zu hören. Sein seit Jahren gepflegtes Projekt ist die Verarbeitung von Dostojewskis «Die Dämonen». Sie will er passend zum 100. Geburtstag der Russischen Revolution diesen November in London auf die Bühne bringen. Er tut es im Wissen, dass manchmal nur 100 Leute in einer seiner Aufführungen sitzen.

Zum Abschied an diesem kalten Tag in London überreicht er vor dem Pub seine Satire «Esaus Manifest», das 2000 im Weissen Wind in Zürich szenisch gelesen wurde. Darin findet sich die Zeile: «Du warst nie Held und wolltest Held nie sein.»

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 21.02.2017, 23:18 Uhr

Peter Stürm (57)

Handballer und Dramatiker

Geboren am 9. Februar 1960 in Rorschach, wurde Stürm als Handballer bekannt. Er erlebte die ganz grossen Zeiten von St. Otmar St. Gallen, mit den Meisterschaften von 1981 und 1982, den Cup-Siegen von 1980 und 1981 und dem Meistercup-Final gegen Honved Budapest 1982. 49-mal spielte er für die Schweiz, bis er sich entschloss, Schauspieler zu werden.

Bis 1991 gehörte er zu Ensembles von Theatern in Basel, Luzern, Coburg und Wilhelmshaven. Danach wechselte er die Rolle und ist seither Regisseur und Dramatiker. Er hat über zehn Stücke geschrieben, in Englisch und auf Deutsch. Er inszenierte unter anderem 2013 Brechts «Im Dickicht der Städte». Sein grösstes Werk ist die 2014 uraufgeführte Trilogie über Alexander den Grossen, die er in Versform schrieb und in London selber inszenierte. Der «Evening Standard» lobte, Stürms Werk brauche keinen Vergleich mit Oliver Stones Film «Alexander» zu fürchten.

Seit 2014 arbeitet Stürm an der englischen Adaption von Dostojewskis «Die Dämonen». Ende Jahr will er sie aufführen. (ths.)

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Newsletter

Kurz, bündig, übersichtlich

Sonntags bis freitags ab 7 Uhr die besten Beiträge aus der Redaktion.
Newsletter «Der Morgen» jetzt abonnieren.

Kommentare

Paid Post

Kinderwunsch? Folsäure!

Erfahren Sie, warum Folsäure schon vor der Schwangerschaft wichtig ist.

Die Welt in Bildern

Schmucke Brille: Ein Model führt in Mailand die neusten Kreationen von Dolce und Gabbana vor. (24. September 2017)
(Bild: Antonio Calanni/AP) Mehr...