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Heidfeld: Aussergerichtliche Einigung mit Lotus-Renault

Nick Heidfeld als Fahrer des Formel-1-Teams Lotus-Renault ist definitiv Vergangenheit. Er hat sich mit seinem bisherigen Arbeitgeber aussergerichtlich über die Auflösung des Vertrags geeinigt.

Der 34-jährige Deutsche war von Lotus-Renault vor dem Grand Prix von Belgien ausgebootet und durch den Brasilianer Bruno Senna, den bisherigen Testfahrer, ersetzt worden. Der Neffe des 1994 tödlich verunfallten Ayrton Senna wurde mittlerweile vom Team bis zum Ende der Saison als Stammfahrer bestätigt. "Natürlich bin ich enttäuscht, Renault während der Saison zu verlassen. Ich war überzeugt, im Team weiterhin einen grossen Beitrag leisten zu können. Aber ich muss die Umstände hinnehmen, wie sie sind, und meine Aufmerksamkeit auf die Zukunft richten. Daher ist es der richtige Entscheid, unsere Zusammenarbeit mit dem heutigen Tag zu beenden", sagte Heidfeld.

Heidfeld hatte vorerst auf seinen bis zum Ende der Saison gültigen Vertrag gepocht und eine Klage vor dem High Court in London angestrengt. Die nun hinfällig gewordene Verhandlung wäre in der übernächsten Woche nach dem Grand Prix von Italien angesetzt gewesen.

Heidfeld, der von Lotus-Renault erst kurz vor Beginn der Saison nach dem verletzungsbedingten Ausfall des Polen Robert Kubica verpflichtet worden war, hatte dem Team schon bei seinem zweiten Auftritt als Drittklassierter im Grand Prix von Malaysia einen Podestplatz beschert, im weiteren Verlauf der WM die Erwartungen aber grösstenteils nicht mehr erfüllen können. "Quick Nick" hat insgesamt 184 Grands Prix bestritten. Gewonnen hat er nie.

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