Begeisterung in McSorley County

Playoff-Finalist Servette muss sich sportlich keine Sorgen machen. Denn Regent Chris McSorley zieht in Genf alle Fäden.

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Der mitunter impulsive Kanadier dirigiert und lenkt die Geschicke der Adler seit Jahren - mit Erfolg. McSorley ist Trainer, Manager und Besitzer in einer Person und übertrifft in der Stellung und Funktion gar den Engadiner Arno Del Curto beim HC Davos. Anders ausgedrückt: McSorley ist der Boss. Wer das nicht akzeptiert, hat in der Les-Vernets-Halle nichts zu suchen. Zu seinen grossen Verdiensten gehört nicht nur, dass er mit seinem Team im Frühling bis in den Final vorgestossen ist, sondern auch, dass er in der Republik wieder das Eishockey-Feuer entfacht hat. Noch nie setzte Servette vor dem ersten Bully soviele Saisonabos ab wie heuer. Und McSorley plant ein neues Zuhause für sich und sein Team.

Bezina und die Ausländer

Obwohl bestandene Ausländer wie Kirby Law und Laurent Meunier, die dem Lockruf aus Osteuropa folgten, verloren haben, wird Servette als gleich stark eingeschätzt. Mit Tony Salmelainen und Byron Ritchie fand McSorley mehr als adäquaten Ersatz. Das Kader ist breiter als zuletzt.

Dass sich die fünfköpfige Ausländer-Fraktion nicht über mangelnde Eiszeit beklagen kann, hat sich in der Szene herumgesprochen. Und wenn Abwehrturm Goran Bezina nochmals so eine ausgezeichnete Saison hinlegt wie in der vergangenen Meisterschaft, müssen sich die Genfer wirklich keine Sorgen machen. Der Führungsspieler hat den Kontrakt bis 2013 verlängert, allerdings mit einer Ausstiegsklausel für die NHL. Es würde nicht überraschen, wenn McSorley seinen wichtigsten Profi in Bälde verlieren würde.

Erstellt: 08.09.2008, 16:31 Uhr

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