«Das war für mich ein Zeichen: Der Zug ist abgefahren»

Reto Berra hätte bereits vor einem Jahr Fribourgs Goalie sein sollen. Erst jetzt ist er definitiv zurück aus Nordamerika: der Bülacher mit der bewegten Karriere.

Neuer Fribourg-Goalie mit einem Jahr Verspätung: Reto Berra.

Neuer Fribourg-Goalie mit einem Jahr Verspätung: Reto Berra. Bild: Thomas Hodel/Keystone

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Als Reto Berra vor 13 Jahren als Teenager sein NLA-Debüt bei den ZSC Lions gab und eine Saison später bereits im Playoff für den verletzten Ari Sulander einspringen konnte, schienen das logische Karriereschritte des Torhüters zu sein: Der gross gewachsene Bülacher galt als einer der talentiertesten Goalies seines Jahrgangs. 2007 wechselte er gemeinsam mit seinem langjährigen ZSC- und GC-Weggefährten Leonardo Genoni als junges Duo nach Davos, zwei Jahre später wurde er die Nummer 1 beim EHC Biel.

2013 erfüllte sich Berra seinen NHL-Traum, die fünf Jahre, die in Nordamerika folgten, waren aber geprägt von vielen Auf und Ab mit Wechseln zwischen NHL und Farmteam-Liga AHL.

Nun ist Berra wieder zurück in der Schweiz – als Goalie des HC Fribourg-Gottéron. Allerdings ein Jahr später als geplant: Vor Beginn der letzten Saison erhielt Berra im letzten Moment vom NHL-Club Anaheim überraschend einen Ein-Weg-Vertrag mit garantiertem NHL-Lohn angeboten – eingesetzt wurde er dann aber vorwiegend im AHL-Farmteam, den San Diego Gulls.

Dumm gelaufen: Am 28. April 2017 präsentiert Gottéron Reto Berra in der Freiburger Eishalle als neuen Goalie. Gut zwei Monate später kommt das überraschende Angebot aus Anaheim … (Bild: Thomas Hodel/Keystone)

Im Interview in Freiburg blickt Berra kurz vor Beginn der Saison 2018/19 auf bewegte Zeiten zurück und auf die Zeit bei Gottéron voraus.

Reto Berra, nach fünf Jahren sind Sie zurück in der Schweiz …
Abgesehen vom Eishockey ist vieles wieder komplett anders. Es ist sehr schön, in der Heimat zu sein, nicht eine halbe Ewigkeit warten zu müssen, bis es Sommer ist und man Freunde und Familie wiedersehen kann. Und ich schätze die Sauberkeit, wie alles funktioniert, das Essen, dass du Hahnenwasser trinken kannst. Viele kleine Dinge. Auch darum empfehle ich immer allen, reisen zu gehen: weil wir oft vergessen, wie schön wir es hier haben.

Sie müssen Ihre Eishockeytasche wieder selber tragen…
Das ist so. (lacht) Hier hast du eine Person, die für das Material zuständig ist, in Nordamerika sind es fünf. Das ist aber auch so, weil es dort schneller gehen muss nach den Spielen wegen der Reisen. Du musst so schnell wie möglich nach dem Auslaufen zum Bus, der dich zum Flugzeug fährt. Das ist in der Schweiz eben auch angenehmer: Die kürzeren Reisen.

«Ich war nie in Tijuana. Ich bin mittlerweile auch älter, brauchte kein Rambazamba.»Reto Berra

Sie hätten eine weitere Saison in der Organisation der Anaheim Ducks bleiben können. War es ein schwieriger Entscheid, abzusagen und in die Schweiz zurückzukehren?
Es war nicht einfach. Es reizte mich schon, ein weiteres Jahr in Kalifornien Eishockey zu spielen. San Diego ist ein schöner Ort. Und als Spieler hast du es dort fast genauso gut wie in der NHL. Alles ist topmodern, regelmässig kommen rund 10'000 Zuschauer an die Spiele. Gemeinsam mit den Toronto Marlies ist San Diego wohl die beste AHL-Adresse. Es gibt da schon sehr grosse Unterschiede innerhalb der Liga.

Was gab den Ausschlag für die Schweiz?
Ich hatte einen schönen Abschluss. Ich wollte in Nordamerika mit einer persönlich guten Saison aufhören. Und ich brauchte Eishockey-technisch wieder eine Herausforderung. Was die NHL angeht: Ich bin 31, und ich kam kaum mehr zum Zug, obwohl ich in den wenigen Spielen, die ich mit Anaheim bestreiten durfte, super Leistungen lieferte. Aber sehr oft, wenn ich wegen der Verletzung eines der beiden Goalies von Anaheim «oben» war, war ich auch bei Back-to-back Spielen (2 Partien an 2 Tagen hintereinander, die Red.) zweimal nur Ersatz. Das war für mich ein Zeichen: Mein Zug dort ist abgefahren. Und für mich zählt die Schweizer Meisterschaft mehr als die AHL. Ich will lieber die NLA gewinnen.

Eishockey-Profi in Kalifornien. Das tönt für Aussenstehende dennoch wie ein Traum – auf den Sie nun freiwillig verzichten…
Für die einen ist es vielleicht schon ein Traum. Du musst deine Leistungen aber dennoch immer abrufen, du kannst das Leben dort nicht voll auskosten. Natürlich hilft es und ist es wie ein sehr schöner Bonus, wenn du immer warmes Wetter hast und du am Meeresstrand spazieren gehen, dich so erholen kannst. Du erholst dich dort besser als an anderen Orten.

Eine der spektakulärsten Paraden Reto Berras mit Calgary:

Und die mexikanische Grenzstadt Tijuana, für viele Amerikaner ein Partyparadies und Sündenpfuhl, war auch nur knapp 30 Minuten Autofahrt entfernt …
Ich war nie dort. Ich bin mittlerweile auch älter, brauchte kein Rambazamba. Wenn du Lust darauf hast, ist das sicher ein guter Ort.

Ist Ihr persönlicher nordamerikanischer Traum also zu Ende?
Heute sage ich: Ja, Stand jetzt ist das Thema abgeschlossen! Aber als Eishockeyprofi weisst du wirklich nie, was kommt. Es geht oft so schnell, ein paar überragende Leistungen können sogleich als Türöffner dienen, das ist unglaublich, schön und reizvoll.

Sie haben besonders viele Ups and Downs in Ihrer Karriere erlebt, pendelten mehrfach zwischen NHL und AHL hin und her…
Ja, aber ich bin schon lange dabei. Also gehört das auch irgendwie dazu. Es kommt selten vor, dass ein Spieler reibungslos 12 Jahre beim selben Club spielt, auch wenn das sicher etwas sehr Schönes ist. Ich bereue dennoch nichts. Du musst auch mal schwierige Zeiten durchmachen können. Und ich zähle mich dennoch zu den glücklichen Leuten. Selbst wenn ich oft von Tag zu Tag leben musste, nicht wusste, wo ich übermorgen spiele.

«Ich bereue nichts. Du musst auch schwierige Zeiten durchmachen können. Ich zähle mich dennoch zu den glücklichen Leuten. Auch wenn ich oft nicht wusste, wo ich übermorgen spiele.»Reto Berra

Welche Aspekte entsprachen nicht dem Bild des vorher erwähnten «Traums»?
Die gibt es auch. Als Goalie hast du immer Verantwortung, du kannst dich nie verstecken. Ein Feldspieler kann sich das mal für ein oder zwei Spiele erlauben. Und im Tor kann nur einer spielen. Wenn du nicht parat bist, ist es ein anderer. Das ist vor allem in Nordamerika sehr extrem. Das ist ein enormer Druck. Aber nochmals: Es ist gerade erst 14.10 Uhr. Für mich ist jetzt der Arbeitstag fertig, während andere bis 19 Uhr weiterarbeiten müssen.

Sie hätten eigentlich bereits 2017/18 für Fribourg spielen sollen, als im letzten Moment vor Saisonbeginn das überraschende Angebot der Anaheim Ducks kam und Ihr Transfer in die Schweiz sich um ein Jahr verschob. Hatten Sie keine Angst, dass Sie Ihren künftigen Schweizer Arbeitgeber bereits verärgern, bevor die Zusammenarbeit überhaupt begonnen hat?
Natürlich ging mir das durch den Kopf. Darum sagte ich Fribourg dieses Mal schon so früh definitiv zu, obwohl ich gemäss Vertrag noch ein paar Monate hätte abwarten können. Ich hätte den Club aber im Stich gelassen, ich wollte darum mit der sehr frühen Zusage etwas zurückgeben.

«Ich glaube daran: Wenn du den Preis mit ehrlicher Arbeit zahlst, kann es gar nicht anders sein, als dass es wieder zum Erfolg kommt.»Reto Berra

Eigentlich hatten Sie in Ihrer Karriere bislang nur vier stabile Saisons: von 2009 bis 2013 in Biel.
Wie meinen Sie das?

In Biel kannten Sie Ihre Rolle, Sie waren die Nummer 1, es gab kein Farmteam, in das Sie hätten verschoben werden können, kein Tauschhandel drohte.
Zuletzt in San Diego wusste ich auch, woran ich bin: Ich spielte in der AHL, und wenn es Verletzungen im NHL-Team gab, durfte ich nach Anaheim. Aber ja, es gab auch andere Zeiten. In der Schweiz habe ich nun sicher wieder festeren Boden unter den Füssen.

Das gibt es nicht oft: Reto Berra erzielt am 16. Januar 2015 als Goalie in der AHL mit den Lake Erie Monsters einen Treffer bei den Chicago Wolves.

Sie spielten in fünf Jahren für vier NHL- und fünf AHL-Teams. Wie lernt man, mental mit diesem Hin und Her, diesem Auf und Ab umzugehen?
Nie, du hast nie ausgelernt. Du lernst einfach mit jeder Niederlage dazu und wirst stärker, kommst weiter, selbst wenn der jeweilige Moment sehr hart sein kann. Wichtig ist auch ehrliches Arbeiten. Ich bin jemand, auf den das zutrifft. Ich glaube daran: Wenn du den Preis zahlst, kann es gar nicht anders sein, als dass es wieder zum Erfolg kommt.

Wie Ihr zweites Jahr 2009 in Davos? Sie waren die klare Nummer 2 hinter Leonardo Genoni, kamen kaum zum Einsatz. Und plötzlich spielten Sie im Playoff-Final und holten entscheidende Siege zum Meistertitel …
Genau. Oder die Umstände rund um mein allererstes NHL-Spiel mit Calgary: Ich war gerade mitten in der Nacht im Bus mit dem Farmteam Abbotsford unterwegs, ich hatte eine sehr schlechte Leistung hinter mir. Und dann ruft mich der Coach um 3 Uhr in der Früh nach vorne, um mir mitzuteilen, dass ich gerade einen Call-up erhalten habe und ich gleich nach unserer Ankunft nach Chicago fliegen müsse, wo unser NHL-Team Calgary spielen werde. Und dort war ich dann nicht nur Ersatz, sondern kam zu meinem ersten NHL-Einsatz. Darum: Tag für Tag nehmen, hart arbeiten, im Moment leben.

Happy End mit Davos: Reto Berras letztes Spiel mit dem HCD ist das Meisterspiel 2009 in Kloten, gefeiert wird mit Kollege Leonardo Genoni. (Bild: Patrick B. Kraemer/Keystone)

Wie veränderten Sie diese fünf Jahre als Mensch?
Ich glaube nicht sehr. Ich bin vielleicht ruhiger geworden. Statt Ausgang und Bar eher ein Spaziergang in der Natur. Aber das müsste man andere fragen.

Sie waren zuvor doch eher ein scheuer Zeitgenosse!
Scheu? Das ist eher eine Rolle, die du im Eishockey spielst. Das ist doch generell im Geschäftsleben so, gerade in Nordamerika. In der Freizeit war ich nie ein scheuer Mensch. Im Eishockey schon, okay. Ich stehe nicht gerne in der Öffentlichkeit.

Apropos: Sie sorgten vor Ihrem zweiten NHL-Match, zwei Tage nach Ihrem Debüt in Chicago, für eine heitere Episode. Als Sie am Mittag mit Calgary zum Warm-up im Stadion vom Gegner Minnesota eintrafen, sahen Sie gleich vier Schweizer Journalisten. Sie erschraken und verschwanden in der Garderobe mit den Worten «Ihr seid jetzt nur wegen meines NHL-Debüts extra in die USA geflogen? Spinnt ihr?» Interviews wollten Sie auch keine geben, erst am Abend dann nach dem Spiel …
Ja, ich erschrak wirklich. (lacht) Habe ich das tatsächlich so gesagt?

Ja, und eigentlich waren alle wegen Minnesotas Nino Niederreiter dort, nicht Ihretwegen Ihnen …
Das ist typisch ich, ich sage dann solche Sätze. (lacht) Ich habe diese Ehrlichkeit und bin diesbezüglich immer noch ich selber, auch im Eishockey – auch wenn in diesem Business auch Rollen gespielt werden. Und ich weiss, es gehört dazu, aber ich gebe nicht so gerne Interviews.

Das zweite NHL-Spiel der Karriere am 5. November 2013: Reto Berra (mit dem Helm des Farmteams Abbotsford Heat) stoppt Minnesotas Stürmer Zach Parise. (Bild: Jim Mone/Keystone)

Welche Zeit war bislang Ihre schönste der Karriere?
Was das Eishockey angeht, das erste Jahr in Nordamerika in Calgary. Ich konnte in meiner ersten NHL-Saison rund 30 Spiele bestreiten, das ist für einen Goalie nicht selbstverständlich. Der Club verhielt sich stets korrekt, hielt alle Versprechen, ich war wirklich Teil der Mannschaft, die Begeisterung in Calgary ist riesig, die Halle fast immer ausverkauft.

Waren die zwei Jahre in Davos die härtesten?
Natürlich waren diese hart, ich wollte dort für mehrere Jahre die Nummer 1 sein – wie es dann Leonardo Genoni wurde. Aber vielleicht wäre dann mein Weg anders verlaufen, und ich hätte meinen NHL-Traum nicht verwirklichen können. Und zum Glück konnte ich dann bei Biel als Nummer 1 unterschreiben. Aber die ersten zwei Jahre dort waren auch schwierig, auf eine andere Weise. Wir verpassten zweimal das Playoff, einmal schafften wir sogar erst im siebten Ligaquali-Spiel den Ligaerhalt. Dank eines Last-Minute-Tores von Kevin Lötscher. Das war hart, da standen Jobs im Club auf dem Spiel.

Der emotionalste Sieg der Karriere am 24. April 2010: Reto Berra feiert mit den Biel-Fans den Ligaerhalt nach Spiel 7 in der Ligaquali gegen Lausanne. (Bild: Sandro Campardo/Keystone)

Rund zehn Jahre danach gibt es nun in Davos das junge Duo Gilles Senn/Joren van Pottelberghe…
… und ich kann mich sehr gut in ihre Situation versetzen. Als Gilles während der letzten WM von seinen Erfahrungen erzählte, dachte ich: Es ist genau dasselbe, was ich erlebte! Davos hat mit Marcel Kull immer noch denselben Goalietrainer. Es ist cool, dass HCD-Trainer Arno Del Curto generell jungen Spielern eine Chance gibt. Das sollte viel mehr passieren in der Schweiz. Das Ziel ist ja von allen Clubs, junge Spieler zu fördern, unser Eishockey besser zu machen. Da muss man doch ab und zu auch etwas wagen. Arno hat da keine Angst und wird auch immer wieder belohnt dafür.

Ist Fribourg die letzte Station Ihrer Karriere?
Das kann ich noch nicht sagen. Mein Vertrag läuft noch vier Saisons, allerdings mit einer beidseitigen Option nach zwei Jahren. Ich hoffe, ich kann noch lange spielen. Ich freue mich extrem auf Fribourg. Ich habe schon früher mit Davos und Biel sehr gerne hier gespielt, wegen der Stimmung in der Halle. Und es ist ein familiärer Club, der aber zu den Topteams gehört.

Die Stimmung rund um Gottéron ist in der Tat berüchtigt: Totale Euphorie oder Weltuntergangsstimmung – dazwischen gibts kaum etwas...
Das eine Extrem ist eben gar nicht möglich ohne das andere. Als Spieler stellst du dich auf so etwas ein, erst recht als Goalie. Da musst du dich ein wenig abgrenzen, dir deine eigene Welt machen, dich zurückziehen. Wenn du das nicht machst? Ja, dann wird es schwierig, dann drehst du durch ... (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 14.09.2018, 18:53 Uhr

Das Goalie-Karusell dreht

Dem Schweizer Eishockey droht bald ein Torhüter-Problem

Reto Berras Verpflichtung bis möglicherweise 2022 ist für Fribourg-Gottéron ein Coup, auch wenn der Bülacher ein Jahr später als erwartet zum Club stösst. Einst die Schweizer Parade-Position, werden die herausragenden einheimischen Goalies immer rarer.

Wir haben die Generation mit Berra, Leonardo Genoni (Bern, beide 31), Lukas Flüeler (ZSC, 29) – vielleicht kann auch noch Tobias Stephan (Zug, 34) dazu gezählt werden. Doch was folgt dahinter?

Ist das Davoser Tandem Joren van Pottelberghe (21)/Gilles Senn (22) das Schweizer Duo der Zukunft? Das Urteil steht noch aus, die beiden starten in ihre dritte NL-Saison.

Das begehrte Quartett

Kein Wunder, reissen sich die finanziell potenteren Clubs um die Dienst des Top-Quartetts. Genoni hat ab 2019 bereits in Zug unterschrieben, gleiches gilt für Stephan, der dann zu Lausanne wechseln wird. Und Flüeler ist in einem anderen Dress als jenem der ZSC Lions kaum noch vorstellbar.

Doch was, wenn in gut fünf Jahren all diese Karrieren ihren Enden zugehen oder sogar schon beendet sein werden? Erleben wir eine National League, in der vorwiegend auf ausländische Goalies gesetzt wird? Die laut gedachten Ideen, das Ausländerkontingent von vier auf sechs zu erhöhen, steht in direktem Zusammenhang mit dieser Problematik – auch wenn die Clubs «Spargründe» und «tiefere Löhne» als Grund angeben …

Bern, Davos, Lugano …

Galten ausländische Goalies eher als Exoten, könnte nun schnell ein Umdenken passieren. Der SCB dürfte ab 2019 einen verpflichten, der HC Davos auch, schliesslich haben die beiden NHL-gedrafteten Senn und van Pottelberghe signalisiert, ab nächstem Jahr ihr Glück in Nordamerika zu versuchen. Und was wird Lugano machen? Der zum besten Goalie der letzten Saison ausgezeichnete, mit Schweizer Lizenz spielende Nationalgoalie Lettlands, Elvis Merzlikins (24), träumt vom selben Weg und will ebenfalls ab 2019/20 Columbus und die NHL erobern.

Als talentiertester Schweizer Nachwuchs-Goalie gilt der Langnauer Akira Schmid. Der in diesem Sommer von den New Jersey Devils gedraftete 18-Jährige kam in keinem Schweizer Club der zweithöchsten Klasse unter, er wird darum in der kanadischen Juniorenliga in Lethbridge spielen. Sein Ziel ist klar die NHL – und nicht die Rückkehr in die Schweizer National League.

Auch eine Frage für die Nationalmannschaft

Darum muss die bange Frage nach den künftigen Schweizer Top-Goalies auch auf Nationalmannschafts-Ebene gestellt werden: Wer wird nach der aktuellen goldenen Generation künftiger Schweizer Nationalgoalie? (kk)

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