Effizient im Seeland

Kloten gewinnt gegen ein starkes Biel 4:3 nach Verlängerung.

Abwehrschlacht in Biel: Mit vereinten Kräften verteidigen die Klotener ihr Tor.

Abwehrschlacht in Biel: Mit vereinten Kräften verteidigen die Klotener ihr Tor. Bild: Lukas Lehmann/Keystone

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Es ist schon eine Weile her, dass Biel zu Hause letztmals ­keinen Punkt holte gegen Kloten. Drei Jahre und elf Monate genau – die Zürcher hiessen damals noch Flyers, ihr frisch gewählter Präsident ­Gaydoul, die Spielstätte war das altehrwürdige Eisstadion. Dass diese Serie im kommenden November ihren 4. Geburtstag erlebt, dafür sorgten die Bieler gestern mit einer phänomenalen Schlussoffensive, in der sie demonstrierten, warum sie das ­offensiv beste Team dieser Meisterschaft sind. Und doch reichte Rajalas später Ausgleich nicht zum Sieg: Goalie Hiller lenkte einen Schuss von Shore in der Verlängerung unglücklich zum 3:4 ins eigene Netz.

Es war das für die Bieler bittere Ende einer Partie, die sie beherrscht hatten. Bis auf die Startphase, als sie nach 46 Sekunden in Rückstand gerieten und danach eine Weile verunsichert wirkten, war die Mannschaft von Kevin Schläpfer das aktivere Team, ­hatte mehr und bessere Chancen, scheiterte aber immer wieder am starken Goalie Gerber. Der 42-Jäh­rige entschied das Duell der beiden langjährigen NHL-Torhüter deutlich zu seinen Gunsten.

Hiller wirkte nicht nur beim entscheidenden Tor ungewohnt unsicher; schon bei Leones 2:3 aus spitzem Winkel hatte er keine ­Regung gezeigt. Und während die Zürcher ihre Chancen effizient verwerteten – Verteidiger Gähler etwa erzielte mit einem sehenswerten Distanzschuss sein erstes NLA-Tor –, haperte es bei Hillers Mitspielern ungewohnt im Abschluss.

Biels Chancenserie, Klotens erschöpfte Leistungsträger

Micflikier, Earl, Rajala, Pedretti, Horansky: Die Reihe jener, die Bieler Grosschancen vergaben, liesse sich fast beliebig fortsetzen. Allein in der 60. Minute verpassten die Bieler den 4:3-Siegtreffer dreimal nur um Haaresbreite.

Das Team von Kevin Schläpfer weiss also, warum es verloren hat, warum es die dritte Niederlage in Folge erlitt und in der Tabelle von Kloten überholt wurde. Die Zürcher aber spürten die Anstrengungen ihres zweiten Siegs an diesem Wochenende vielleicht noch unmittelbarer. Für die Mitglieder des Blocks um Captain und Geburtstagskind Denis Hollenstein (27) wurde nach Matchende darum gebeten, auf Interviewwünsche zu verzichten. Sie hatten das Eis in der Schlussphase fast nicht mehr verlassen und gezeigt, dass sie auch anders zu Klotener Erfolgen beitragen können als mit sechs Toren wie am Vortag. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 15.10.2016, 23:55 Uhr

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