Ein Tor genügt zum Sieg

Der EHC Kloten hat zum ersten Mal in dieser Saison den SC Langenthal geschlagen. Marc Marchon war der Torschütze beim 1:0-Sieg.

Goalie Joren van Pottelberghe realisierte seinen zweiten Shutout für Kloten. (Bild: Marc Schumacher/freshfocus)

Goalie Joren van Pottelberghe realisierte seinen zweiten Shutout für Kloten. (Bild: Marc Schumacher/freshfocus)

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Jetzt sind die Klotener «sauber». In ihrem 33. Swiss-League-Spiel kamen sie auch zum ersten Erfolg über Langenthal. Die Oberaargauer waren – mit einem 4:1 und 5:4 in den ersten zwei Duellen – das einzige Team gewesen, gegen das der EHC noch nicht gewonnen hatte. Auf der Resultattafel stand nur ein 1:0, doch der Sieg Klotens geriet eigentlich nie in Gefahr.

Die Partie war ein Benefizspiel von Greenhope zugunsten krebskranker Kinder. Beide Mannschaften liefen in ungewohnten Leibchen auf. Obwohl die Klotener Anhänger von Blau, Weiss und Rot sangen, trat ihr Team in Grün, Weiss und Rot auf. Das hinderte die Mannschaft nicht am Sieg. Dass Marc Marchon der einzige Treffer gelang, entbehrte nicht einer gewissen Logik. Der Stürmer war wie gewohnt aggressiv unterwegs und hatte in der neunten Minute mit einem Pfostenschuss Pech. Sein Treffer, den Adrian Wetli mit konsequenter Wühlarbeit vorbereitete, war der Lohn fürs Engagement und bereits das 12. Saisongoal des noch nicht 24-Jährigen.

Starke Klotener Defensive

«1:0-Siege sind die schönsten im Eishockey», freute sich Assistenztrainer Waltteri Immonen. Er ist ja schliesslich auch zuständig für die Verteidiger. Die gesamte Defensiv-Abteilung leistete gute Arbeit, sie geriet kaum einmal so richtig unter Druck. Am gefährlichsten wurde es ausgerechnet dann, als sich Kloten nach vorne orientierte. Einmal stürzte Fabian Ganz an der blauen Linie im Powerplay, der Langenthaler Konter endete am Pfosten. Einmal traf in ähnlicher Position Marchon die Scheibe nicht richtig.

«Es war ein komisches Spiel». Das sagten fast alle, auch Trainer André Rötheli. 5:4 hatte die Schussbilanz im ersten Drittel gelautet. Langenthal versuchte vor allem, keinen Treffer zu kassieren. Kloten minimierte das Risiko ebenfalls. «Wir passten uns ihnen zu sehr an», befand Romano Lemm. Der Match dauerte zwar nicht einmal zwei Stunden, bot aber doch sehr wenig Unterhaltung für den neutralen Zuschauer (wenn es den denn überhaupt gab unter den 2760).

Fünf innerhalb von fünf Punkten

Die 33. Runde brachte einen Zusammenschluss an der Tabellenspitze. Olten verlor in Winterthur 3:6, La Chaux-de-Fonds kassierte mit dem 0:4 vor eigenem Publikum gegen Ajoie die dritte Niederlage in Folge – das war eine Premiere für den ehemaligen Leader. Zwischen Olten und Platz 5 liegen nur fünf Punkte. Wenn Kloten in den nächsten Matches seine Pflichtpunkte holt (gegen Winterthur und GCK), dann ist eine gute Basis gelegt für einen Platz unter den ersten vier zum Playoffstart. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 12.01.2019, 20:53 Uhr

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