Ein Wiedersehen mit Freunden am Spengler Cup

Der Spengler-Cup bringt viele frühere NLA-Exponenten zurück in die Schweiz. So zählen auch Doug Shedden, Niklas Hagman und Linus Omark zu den Rückkehrern.

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Weihnachten ist das Fest, an dem man mit Familienmitgliedern und Verwandten zusammenkommt, die man womöglich länger nicht mehr gesehen hat. Und der Spengler-Cup das Pendant dazu, was die Eishockeyfamilie betrifft. In diesem Jahr besonders. Allenthalben wird man in der Altjahreswoche in Davos bekannte Gesichter antreffen. Doug Shedden, der langjährige EVZ-Coach, gastiert mit dem KHL-Club Zagreb im Kurort und hat eine Handvoll früherer NLA-Cracks mitgebracht. Der Davoser Meisterflügel Niklas Hagman ist mit Jokerit Helsinki angereist, der ehemalige NLA-Topskorer Linus Omark auch. Und dann gibt es auch ein Wiedersehen mit den «grünen Männchen» von Salawat Julajew, die das Traditionsturnier zum dritten Mal nicht nur farblich bereichern wollen.

In Zeiten, da das europäische Clubeishockey im Zeichen des Relaunchs der Champions Hockey League steht, die nächste Saison sogar von 44 auf 48 Teilnehmer ausgebaut wird, ist Turnierchef Fredi Pargätzi froh um die russische KHL. Gleich drei Teams aus der wohl besten, sicher grössten Liga Europas gastieren diesmal am Fuss des Jakobshorns. Die Perle darunter ist Jokerit Helsinki, das in seiner Premierensaison in der KHL zu Weihnachten auf Rang 2 von 28 Teams steht, nur hinter ZSKA Moskau. Die Schweizer Clubmanager dürften bei den Finnen einen besonderen Blick auf den Ex-Collegespieler Steve Moses richten, der die KHL mit 28 Toren anführt. Jokerit tritt bereits zum siebten Mal am Spengler-Cup an. Bisher vermochten die Finnen noch nie zu überzeugen, diesmal sind sie Favorit.

Ein Klassiker zum Auftakt

Gut stehen die Vorzeichen aber auch für den in der Liga erstarkten HCD, der mit den Rapperswiler Weltmeistern Fransson, Persson und Danielsson veredelt wird und bereits zum Auftakt im Klassiker aufs Team Canada trifft. Die Kanadier sind stark geprägt vom SCB, mit Guy Boucher als Headcoach, drei Berner Kanadiern (Gragnani, Ritchie, Holloway) und Kanadaschweizer Schaefer im Tor. Die Zusammenstellung des Kaders, die der frühere ZSC-Stürmer Steve Tambellini übernahm, fiel auch schon einfacher. Ergänzt wurde das Team durch sechs AHL-Cracks. Titelverteidiger ist Servette, das sich mit drei NLA-Gastspielern (Bouillon, Pestoni, Untersander) verstärkte. Und wie man Chris McSorley kennt, wird er seinen Spielern zu vermitteln wissen, ihre Aufgabe ernst zu nehmen.

Erstellt: 24.12.2014, 08:37 Uhr

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