Fiala erlöst Predators in der zweiten Overtime

Kevin Fiala hält Vorjahresfinalist Nashville im Playoff-Rennen. Der Ostschweizer ist gegen Winnipeg der Matchwinner.

Die Entscheidung: Eiskalt nutzt Kevin Fiala die Chance zum Siegtreffer. (Video: Tamedia/NBCSN)

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Mit dem Tor zum 5:4 in der zweiten Verlängerung verhinderte Kevin Fiala im Playoff-Viertelfinal gegen die Winnipeg Jets einen 0:2-Rückstand des Favoriten aus Nashville. Dank dem Schweizer reisen die Predators nicht mit zwei Heimniederlagen im Rücken nach Winnipeg. Nach 5:37 Minuten der zweiten Verlängerung verwertete der 21-jährige Fürstenländer nach einem Konter den Pass von Craig Smith eiskalt zum Siegtreffer. Er täuschte Winnipegs Goalie Connor Hellebuyck geschickt und schob backhand zum 5:4 ein. Es war bereits das dritte Tor Fialas im diesjährigen Playoff.

Nashville hatte bereits das erste Spiel gegen die Jets dominiert (48:19 Schüsse), scheiterte aber beim 1:4 immer wieder am überragenden Winnipeg-Goalie Hellebuyck. Spiel 2 war eine wesentlich offenere Angelegenheit. Insgesamt viermal wechselte die Führung. Erst 65 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit glich Mark Scheifele für Winnipeg aus, diesmal behielt der Favorit aber die Oberhand.

«Das ist alles, was zählt»

Für Nashville traf Ryan Johansen zweimal, als bester Spieler der Partie wurde aber Sieg-Torschütze Kevin Fiala ausgezeichnet. Captain Roman Josi blieb ohne Skorerpunkt, bewies seinen Wert aber unter anderem mit fünf geblockten Schüssen.

«Das war ein immens wichtiger Sieg für uns», betonte Fiala. Dabei wollte der junge Schweizer aber nicht sich selber in den Vordergrund stellen. «Ich bin einfach froh, dass wir gewonnen haben. Das ist alles, was zählt.» Wie wichtig der Sieg für Nashville ist, zeigt die Geschichte. Noch nie gewann das Team eine Playoff-Serie, nachdem es das erste Spiel verloren hatte – geschweige denn nach einem 0:2-Rückstand. Die nächsten Partien finden nun in Kanada statt.

Washingtons Antwort

Auch die Washington Capitals verhinderten einen 0:2-Rückstand nach den ersten beiden Heimspielen. Gegen Titelverteidiger Pittsburgh Penguins gewann das Team aus der US-Hauptstadt 4:1.

Superstar Alex Owetschkin eröffnete das Skore für Washington bereits nach 86 Sekunden, bis zur 23. Minute führten die Capitals 3:0 und gerieten nicht mehr in Bedrängnis. Diese Serie wechselt nun beim Stand von 1:1 nach Pittsburgh. (fal/sda)

Erstellt: 30.04.2018, 06:36 Uhr

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