Hiobsbotschaft für Schweizer Nationalteam

Sven Bärtschi fällt für den Rest der WM in Minsk aus. Der 21-jährige Langenthaler zog sich bei der 0:5-Pleite gegen Russland in seinem ersten Länderspiel einen Rippenbruch zu.

Grosses Pech: Sven Bärtschi fällt bei seinem WM-Debüt früh aus.

Grosses Pech: Sven Bärtschi fällt bei seinem WM-Debüt früh aus. Bild: Keystone

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Die Vorfreude bei Sven Bärtschi auf sein WM-Debüt war riesig gewesen. Nachdem er im Vorjahr beim Gewinn der Silbermedaille in Stockholm wegen einer leichten Verletzung gefehlt hatte, wollte er nun die Chance nutzen, sich auf dem internationalen Parkett für weitere Einsätze in der NHL zu empfehlen. Nach nur etwas mehr als sieben Minuten Eiszeit endete das Vorhaben aber jäh. Der Flügelstürmer zog sich die schmerzhafte Verletzung im zweiten Drittel zu.

Bereits zuvor war die Saison für Bärtschi nicht nach Wunsch gelaufen. Nach 26 Spielen mit den Calgary Flames wurde er in die AHL zum Farmteam Abbotsford Heat geschickt. Dort zeigte er phasenweise sehr starke Leistungen, dennoch holte ihn Calgary nicht mehr zurück.

Benjamin Plüss nachgemeldet

Als Ersatz für Bärtschi meldete Nationaltrainer Sean Simpson wie erwartet Benjamin Plüss nach, der ebenfalls Flügelstürmer ist. Der Fribourger hatte bereits 2012 in Helsinki zum WM-Team gehört. Damit sind von den Schweizer Feldspielern einzig Center Etienne Froidevaux und Verteidiger Tim Ramholt weiter überzählig.

Wohl nicht mehr zur SIH-Auswahl stossen wird der formstarke Nino Niederreiter, nachdem die Minnesota Wild in der Nacht auf Samstag in den NHL-Playoffs gegen die Chicago Blackhawks zum 2:2 ausgeglichen haben. Dadurch gibt es in dieser Viertelfinal-Serie noch mindestens zwei weitere Partien, wobei die sechste in der Nacht auf Mittwoch stattfindet. Dagegen könnte Rafael Diaz von den New York Rangers durchaus noch dazustossen.

Erstellt: 10.05.2014, 12:44 Uhr

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