Ligapräsident Furrer soll Verbandspräsident werden

Der ehemalige Spitzenruderer Marc Furrer, seit sechseinhalb Jahren Präsident der National League, soll in 20 Tagen die Nachfolge von Philippe Gaydoul als Verbandspräsident antreten.

Hat schon Erfahrung als Verbandspräsident: Marc Furrer.

Hat schon Erfahrung als Verbandspräsident: Marc Furrer. Bild: Keystone

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Diesen Vorschlag präsentierte der Verband an der traditionellen Medienkonferenz zwei Wochen vor dem Saisonstart in Bern. Erst nächste Woche wird die Ligaversammlung über den Vorschlag befinden. Erwartet wird, dass es keine Opposition gegen Marc Furrer geben wird. Als Nachfolger von Furrer für das Präsidium der Liga wurde bereits der Walliser Pius David Kuonen, ein ehemaliger Spieler des HC Sierre und des EHC Visp, angefragt.

Der Solothurner Jurist Furrer ist seit vier Jahren Leiter der Postregulationsbehörde. Dieses Amt gibt er im Herbst ab. Zuvor war er Präsident der Eidgenössischen Kommunikationskommission. Im Eishockey engagiert sich Marc Furrer seit Januar 2006, als er von Franz A. Zölch das Präsidium der Nationalliga übernahm. Früher war der ehemalige Spitzenruderer während 14 Jahren persönlicher Mitarbeiter von Bundesrat Adolf Ogi, er stand von 1992 bis 2004 dem Bundesamt für Kommunikation vor. Auch einen Sportverband hat Furrer schon geführt – den Ruderverband während acht Jahren.

Philippe Gaydoul nützte die Medienkonferenz vor der neuen Saison für einen ersten Abschied. Er sprach von einem «guten Moment», das Feld zu räumen. Die Verträge mit dem Hauptsponsor und den «Official Sponsors» wurden bis 2017 verlängert, genau so lang läuft auch der neuausgehandelte TV-Vertrag. (si)

Erstellt: 28.08.2012, 16:10 Uhr

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