Lugano-Chefs geben «Schwarze Kassen» zu

Der siebenfache Schweizer Eishockey-Meister HC Lugano hat seine Stars jahrelang mit Schwarzgeld bezahlt.

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Die ehemaligen Klubchefs Fabio Gaggini und Beat Kaufmann gaben vor dem Strafgericht Lugano zu, eine geheime Buchhaltung geführt zu haben.

Ohne dieses Vorgehen wäre der HCL nicht in der Lage gewesen, den Klubs aus der Deutschschweiz Paroli zu bieten, sagte der ehemalige Geschäftsführer Beat Kaufmann vor Gericht.

In der Ära Gaggini/Kaufmann wurde der HCL dreimal (1999, 2003, 2006) Schweizer Meister. Ausser dem Anwalt und Vereinspräsidenten Gaggini und dem ehemaligen Spieler Kaufmann wusste im Klub angeblich niemand von der Existenz der «Schwarzen Kasse».

Unbeantwortet blieb die Frage, von wem die Zuwendungen kamen, die auf das Schwarzgeld-Konto flossen. Die Angeklagten gaben im Laufe der Ermittlungen keine Namen preis. Der Prozess dauert voraussichtlich noch mehrere Tage. Wann das Urteil gefällt wird, steht noch nicht fest. (cal/si)

Erstellt: 08.10.2008, 16:56 Uhr

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