ZSC siegt im Krimi – Kloten verliert klar

Die ZSC Lions setzen sich im Spitzenkampf in Lausanne mit 3:2 nach Penaltys durch. Der EHC Kloten unterliegt in Lugano 1:4.

Auf den Topskorer ist Verlass: Löwe Roman Wick (M.) trifft zum 1:1 in Lausanne. (21. Oktober 2016)

Auf den Topskorer ist Verlass: Löwe Roman Wick (M.) trifft zum 1:1 in Lausanne. (21. Oktober 2016) Bild: Keystone

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Das Duell zwischen dem Überraschungsteam Lausanne HC und den führenden ZSC Lions war ein echter Spitzenkampf. Die Waadtländer gingen zweimal in Führung, die Zürcher hielten beide Male eine Antwort bereit. 2:2 stand es auch nach der Verlängerung. Im Penaltyschiessen setzten sich die Zürcher durch.

Nationalverteidiger Patrick Geering erzielte den Gamewinner im mit 2:1 gewonnenen Shootout mit einem sehenswerten Abschluss. Er liess dabei Pascal Caminada im Tor der Waadtländer keine Abwehrchance. Bei den Gastgebern fehlte der angeschlagene Stammgoalie Cristobal Huet.

Zweiter Erfolg im Shootout in Serie

Die Lions errangen den zweiten Sieg in Folge im Penaltyschiessen, nachdem die Zürcher davor acht Mal in Folge in Penaltyschiessen unterlegen waren. Zudem realisierte der Leader den fünften Sieg hintereinander, während Lausanne nach davor zwei Erfolgen mit insgesamt 13 Torerfolgen das Eis wieder als Verlierer verliess.

Lausanne lag zweimal in Führung und stand in der Verlängerung (5:2 Torschüsse) dem Sieg näher. Doch die ZSC Lions zeigten einmal mehr ihre Rückkehr-Qualitäten nach jeweiligem Rückstand. Bei Lausanne gab Stürmer Sven Ryser zwei Wochen nach seiner Hirnerschütterung sein Comeback. Bei den ZSC Lions absolvierte Verteidiger Jonas Siegenthaler nach der Rückkehr aus der Organisation der Washington Capitals sein erstes NLA-Saisonspiel.

Bürgler blüht wieder auf

Dank einer Steigerung im Verlauf des Spiels setzte sich Lugano gegen Kloten verdient mit 4:1 durch. Den entscheidenden Treffer zum 2:1 schoss Dario Bürgler, der im Tessin wieder aufzublühen scheint und seinen bereits achten Saisontreffer erzielte.

Die letzten zwei Jahre spielte Bürgler in Zug, wo er mehr und mehr auf das Abstellgleis geschoben wurde. In Lugano hat der Stürmer seine alte Torgefährlichkeit wieder gefunden. In den letzten beiden Jahren hatte Bürgler für den EVZ total 19 Tore geschossen. Nun ist er schon nach 15 Partien bei acht Treffern angelangt.

SCB kommt in Fahrt

Meister SC Bern hat den Tritt in der National League A gefunden. Das 3:2 daheim gegen Davos bedeutet den vierten Dreipunkte-Sieg in den letzten fünf Spielen. In der PostFinance-Arena spielte sich fast alles Wichtige im ersten Drittel ab. Die Davoser glichen zum 1:1 aus, aber noch vor der ersten Pause zogen die Berner auf das vorentscheidende 3:1 davon. Gut zehn Minuten vor dem Ende verkürzte Dario Simion zum 2:3. Zu mehr reichte es den weiterhin am Strich klassierten Bündnern jedoch nicht mehr.

Die Aufholjagd von Schlusslicht SCL Tigers unter dem neuen Trainer Heinz Ehlers geht auf beeindruckende Weise weiter. Ab der 32. Minute lagen die Emmentaler beim EV Zug 0:1 zurück, bevor Thomas Nüssli zweieinhalb Minuten vor Schluss der regulären Spielzeit im Powerplay der Ausgleich gelang. Das Siegestor in der Verlängerung erzielte Pascal Berger. Damit haben die Langnauer fünf der letzten sechs Spiele gewonnen – und das Schlusslicht Ambri-Piotta (3:4-Niederlage in Genf) übergeben. Den Aufwärtstrend setze der von Larry Huras betreute HC Fribourg-Gottéron mit dem 2:0-Erfolg in Biel fort. Für die Seeländer dagegen war es schon die fünfte Niederlage de suite. (fal/sda)

Erstellt: 21.10.2016, 22:19 Uhr

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