Zum Hauptinhalt springen

Auch fahrige ZSC Lions sind nicht zu stoppen

Dem Leader reichte gegen die Lakers eine mässige Leistung zum 3:2-Sieg, dem neunten in Serie. Wick entschied die Partie mit seinem 15. Saisontor.

Mit Gestocher zum Erfolg: ZSC-Stürmer Roman Wick (hinten) trifft mit seinem 15. Saisontor zum entscheidenden 3:2 gegen die Lakers.
Mit Gestocher zum Erfolg: ZSC-Stürmer Roman Wick (hinten) trifft mit seinem 15. Saisontor zum entscheidenden 3:2 gegen die Lakers.
Keystone

Es bleibt dabei: Die ZSC Lions finden derzeit immer einen Weg, um nach 60 Minuten als Sieger dazustehen. So auch beim 3:2 gegen die Lakers, dem neunten Erfolg in Serie ohne Punktverlust. Der Unterschied zwischen dem Leader und dem Tabellenletzten, der die siebte Niederlage nacheinander bezog, war jedoch nicht so gross, wie man das hatte erwarten dürfen. Dafür waren aber in erster Linie die Zürcher verantwortlich, die fahrig zu Werke gingen. Vielleicht war ihr mässiger Auftritt auch dem Mammutprogramm geschuldet, das sie derzeit absolvieren: Die Partie gegen die Lakers war ihre sechste innert neun Tagen.

Zweimal hatte das Team von Anders Eldebrink durch Friedli (6.) und Walser (22.) vorgelegt, doch Trachsler (16.) und Fritsche (30.) glichen für den Favoriten aus. Fritsche verlängerte damit seine persönliche Serie: Er hat bisher in allen sechs Spielen für die Lions gepunktet (4 Tore, 4 Assists). Das Siegtor gelang aber Roman Wick, der den Puck im Getümmel irgendwie an Lakers-Goalie Aebischer vorbeistocherte (50.). Der Nationalstürmer hat diese Saison bereits 15-mal getroffen.

Am Samstag bietet sich den ZSC Lions die Chance, mit einem Sieg in Zug eine Saisonbestmarke aufzustellen, nachdem sie jene von Davos, das in diesem Herbst neunmal in Folge gewann (allerdings nicht immer nach 60 Minuten), bereits egalisiert haben. Vom Ligarekord, den der HC Lugano 1988/1889 mit 15 Siegen ohne Punktverlust aufgestellt hat, sind sie allerdings noch ein gutes Stück entfernt

Lombardi-Show in Genf

Im zweiten Spiel des Abends blieb Biel in Genf chancenlos. Servette gewann 4:0 und profitierte erneut von einem starken Auftritt Matthew Lombardis. Der kanadische Stürmer traf zum vierten Mal in Folge – und dies gleich doppelt. Auf Zuspiel von Vukovic erzielte er in der 11. Minute zuerst das wegweisende 2:0, im letzten Drittel stellte er auf 4:0. In den letzten sechs Partien hat er nun eben so viele Tore geschossen. Zu den beiden anderen Treffern der Genfer steuerte er zudem einen Assist bei. So entschied Servette im Kampf um einen Playoff-Platz nach dem 7:3 in Zug ein weiteres Spiel gegen einen direkten Konkurrenten für sich. Goalie Stephan feierte seinen vierten Shutout in dieser Saison.

ZSC Lions - Lakers 3:2 (1:1, 1:1, 1:0) Hallenstadion. - 8079 Zuschauer. - SR Kurmann/Stricker, Dumoulin/Rohrer. - Tore: 6. Friedli (Hürlimann) 0:1. 16. Trachsler (Künzle, Nilsson) 1:1. 22. Walser (Sejna, Persson) 1:2. 30. Dan Fritsche (Schäppi) 2:2. 50. Wick 3:2. - Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions, 3-mal 2 Minuten gegen die Lakers. ZSC Lions: Flüeler; Stoffel, Seger; Bergeron, Geering; Blindenbacher, Schnyder; Hächler; Nilsson, Cunti, Künzle; Keller, Shannon, Wick; Bärtschi, Trachsler, Bastl; Baltisberger, Fritsche, Schäppi; Senteler. Lakers: Aebischer; Walser, Gmür; Nodari, Sven Berger; Geiger, Geyer; Grigioni; Danielsson, Persson, Murray; Jörg, Wichser, Sejna; Neukom, Camichel, Nils Berger; Friedli, Hürlimann, Rizzello; Frei. Bemerkungen: Die ZSC Lions ohne Kenins und McCarthy, die Lakers ohne Camenzind, Hüsler, Collenberg, Lüthi und Thibaudeau (alle verletzt). Pfostenschuss Sejna (22.). Lattenschuss Camichel (39.). Timeout Lakers (58.). Lakers ab 59:40 ohne Torhüter.

Servette - Biel 4:0 (2:0, 0:0, 2:0) Les Vernets. - 6604 Zuschauer. - SR Eichmann/Reiber, Mauron/Tscherrig. - Tore: 8. Romy (Lombardi, Bezina/Ausschlüsse Wieser, Bourque) 1:0. 11. Lombardi (Vukovic) 2:0. 42. Daugavins (Lombardi, Eliot Antonietti) 3:0. 57. Lombardi (Daugavins, Petrell) 4:0. - Strafen; 2-mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 3-mal 2 Minuten gegen Biel. Servette: Stephan; Antonietti, Bezina; Mercier, Dupertuis; Vukovic, Marti; Gerber, Romy, Hollenstein; Simek, Almond, Picard; Petrell, Lombardi, Daugavins; Berthon, Rivera, Fritsche; Rod, Savary. Biel: Rytz; Cadonau, Bell; Trutmann, Jecker; Untersander, Gloor; Moser, Hänni; Beaudoin, Peter, Spylo; Wieser, Kellenberger, Ulmer; Bourque, Kamber, Burkhalter; Herburger, Haas, Wetzel. Bemerkungen: Servette ohne Jacquemet, Iglesias und Kamerzin, Biel ohne Ehrensperger, Gossweiler (alle verletzt), Tschantré und MacMurchy (beide überzählig).

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch