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Aufsteiger Lausanne siegt gegen Leader ZSC

Das Unterfangen «Annäherung an den Strich» gelingt Aufsteiger Lausanne. Die Waadtländer erkämpfen sich gegen die ZSC Lions trotz Rückstand noch drei Punkte.

ldc
Lausanne liegt noch drei Punkte hinter einem Playoff-Platz zurück: Frederico Lardi (Lausanne) und Chris Balitsberger (ZSC) kämpfen um den Puck.
Lausanne liegt noch drei Punkte hinter einem Playoff-Platz zurück: Frederico Lardi (Lausanne) und Chris Balitsberger (ZSC) kämpfen um den Puck.
Keystone

Lange deutete wenig auf einen Lausanner Vollerfolg hin. Lausanne schaffte es mehr als 38 Minuten lang nicht, sich gegen die Zürcher offensiv in Szene zu setzen. Und auch der stärkste Angriff der Liga (ZSC) tat sich gegen die stärkste Verteidigung (Lausanne) äusserst schwer. Überhaupt wurde den 6115 Zuschauern in der Malley-Halle lange wenig geboten. Es gab weder viele Tore, noch Strafen oder Schüsse. Im zweiten Abschnitt wurden bloss sieben Torschüsse gezählt. Einer davon, jener von Ryan Keller nach 26 Minuten, landete zum 1:0 für die ZSC Lions im Netz.

Die matchentscheidende Szene spielte sich in der 39. Minute ab. Der Zürcher Luca Cunti traf den Lausanner Codey Bürki mit dem Stock im Gesicht. Es resultierte daraus zwar keine Strafe, aber wegen blutverschmiertem Eis eine vorzeitige Drittelspause. Und während dieser fand Lausannes Coach Mike Ehlers offensichtlich die richtigen Worte. Bloss 15 Sekunden nach der Wiederaufnahme der Partie und der zweiten Eisreinigung erzielte der Finne Juha-Pekka Hytönen aus spitzem Winkel den 1:1-Ausgleich. Und weitere fünfeinhalb Minuten später schläpperte Caryl Neuenschwander den Puck zum 2:1 ins Zürcher Goal. Die ZSC Lions vermochten auf diesen Umschwung nicht mehr zu reagieren.

Bereits zum siebenten Mal diese Saison gewann Aufsteiger Lausanne ein Spiel mit 2:1; bei einem weiteren Sieg reichte sogar ein Tor (1:0). Und sieben weitere Erfolge feierte Lausanne mit nur drei erzielten Toren. In der Tabelle näherten sich die Waadtländer dem Genève-Servette HC (8.) bis auf drei Punkte und dem SC Bern (7.) bis auf fünf Punkte an.

Kloten mit fünftem Sieg in den letzten sechs Partien

Für die Kloten Flyers war nach dem 0:6 in Bern Wiedergutmachung angesagt. Wirklich überzeugen konnten sie jedoch nicht, immerhin reichte es gegen Biel zum fünften Sieg in den letzten sechs Partien. Das Game-Winning-Goal erzielte der Klotener Topskorer Peter Mueller 49 Sekunden nach dem 2:2 von Ryan MacMurchy (45.). Für den Amerikaner war es der siebente Skorerpunkt in dieser Saison gegen Biel.

Die ersten beiden Tore hatten die Gastgeber im Powerplay erzielt; sie nutzten die erste und die dritte Überzahlsituation. Beide Male traf Verteidiger Eric Blum, und zwar nach 56 Sekunden sowie 21 Sekunden vor dem Ende des Startdrittels. Das 2:1 erzielte er bei fünf gegen drei. Auch die Bieler konnten am Ende des zweiten Drittels mit zwei Mann mehr spielen, und dies während 70 Sekunden. Dabei entwickelten sie aber keinerlei Druck aufs Tor der Gastgeber. Besser machten sie es in einfacher Überzahl beim 2:2 von MacMurchy. Das 1:1 von Marc Wieser (18.) war der 100. Saisontreffer für die Bieler gewesen.

Resultate: Lugano - Fribourg 2:3 (0:0, 1:2, 1:1). Genève-Servette - Davos 2:5 (0:2, 1:1, 1:2). Lausanne - ZSC Lions 2:1 (0:0, 1:1, 1:0 ). Kloten Flyers - Biel 3:2 (2:1, 0:0, 1:1).

Rangliste: 1. ZSC Lions 88. 2. Fribourg 73. 3. Kloten Flyers 73. 4. Lugano 71. 5. Ambri-Piotta 70. 6. Davos 69. 7. Bern 64. 8. Genève-Servette 62. 9. Lausanne 59. 10. Zug 53. 11. Biel 42. 12. Rapperswil-Jona Lakers 35.

(si)

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