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Axelsson und die schwedische Welle

Die Eishockey-Macht Schweden spielt in der NLA wieder eine Rolle.

Kämpferisch, gross und torgefährlich: Der Schwede Dick Axelsson ist ein Trumpf des HCD im Playoff.
Kämpferisch, gross und torgefährlich: Der Schwede Dick Axelsson ist ein Trumpf des HCD im Playoff.
Keystone

Der HC Davos hat einige für Gegner unangenehme Spieler: Energiebündel Dino Wieser geht man besser aus dem Weg. Beat Forster kennt die Kunst der Provokation. Doch beim 5:2 in Spiel 2 war ein anderer der Vorkämpfer: Dick Axelsson. Der 1,91 Meter grosse Schwede pflügte sich immer wieder unerbittlich durch die ZSC-Abwehr und brachte die Scheibe aus allen Lagen aufs Tor. So wurde er auch mit dem 1:0 belohnt, als Patrick Geering seine Hereingabe ins eigene Netz ablenkte. Axelsson bringt ein beeindruckendes Paket aus Kraft und Technik mit. Coach Arno Del Curto sieht in ihm einen potenziellen NHL-Star – wenn er sich im Sommer seriös vorbereiten würde, statt stets noch die Inlinehockey-WM zu bestreiten. Die Verpflichtung des 27-jährigen Lebemanns im letzten Sommer war Beweis des Umdenkens bei Del Curto. Seine Meisterteams waren stets tschechisch oder kanadisch geprägt. Nun hat er mit Axelsson und Marcus Paulsson zwei Schweden im Kader, will mit ihnen Grosses erreichen. Ein Trend in der gesamten Liga: Diese Saison kamen 17 Schweden zum Einsatz, vor fünf Jahren waren es noch sechs gewesen.

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