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Bärtschi muss wieder für die Junioren stürmen

Für den Berner ist das Abenteuer in der NHL fürs Erste zu Ende. Der 19-jährige Stürmer wurde von den Calgary Flames in die Western Hockey League zum Juniorenteam Portland Winterhawks zurückgeschickt.

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Die Rückversetzung war unumgänglich, weil der zuletzt verletzte Lee Stempniak wieder einsatzfähig ist. Sven Bärtschi hatte nur aufgrund einer «Notfall-Regel» in die beste Liga der Welt berufen werden können.

Der Schweizer U20-Internationale hat seine unerwartet erhaltene Chance mehr als genutzt: Er erzielte in fünf Spielen drei Tore. Selbst Superstar Sydney Crosby brauchte 13 Partien bis zu seinem dritten NHL-Treffer. Deshalb herrschte in Calgary «Svenmania». Der als Nummer 13 gedraftete Flügelstürmer bewies eindrücklich, weshalb er als grösste Zukunftshoffnung der Flames gilt. «Wir sind extrem erfreut über die Art, wie er gespielt hat», sagte Jay Feaster, der Generalmanager der Franchise. Er erwartet nun, dass Bärtschi in der WHL an die bisherigen Leistungen anknüpft. Diese sind beeindruckend: In 47 Spielen für Portland erzielte er 33 Tore und 61 Assists.

Kaum einsatzfähig für die Nationalmannschaft

Einen Stürmer mit dem Torinstinkt von Bärtschi könnte die Schweizer Nationalmannschaft an den Weltmeisterschaften in Helsinki und Stockholm (4. bis 20. Mai) gut gebrauchen. Allerdings ist zu erwarten, dass die Winterhawks in den WHL-Playoffs weit kommen. In der vergangenen Saison erreichten sie den Final. Daher ist eher davon auszugehen, dass Bärtschi Nationaltrainer Sean Simpson nicht zur Verfügung stehen wird. Und vielleicht spielt er ja in den Playoffs nochmals für Calgary – jedoch nur dann, wenn die Saison von Portland früher zu Ende geht.

(si)

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