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Die Berner drehen das Spiel in Genf

Der SC Bern holt bei Servette ein 0:2 auf und siegt nach Verlängerung. Zug gelingt daheim die Revanche gegen Fribourg.

Matchwinner Mason Raymond (l.) lässt sich mit Mark Arcobello feiern.
Matchwinner Mason Raymond (l.) lässt sich mit Mark Arcobello feiern.
Keystone
Die Berner Eric Blum (r.) und Ramon Untersander halten Servettes Kevin Romy in Schach.
Die Berner Eric Blum (r.) und Ramon Untersander halten Servettes Kevin Romy in Schach.
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Fribourgs Yannick Rathgeb bringt Suri aus der Balance.
Fribourgs Yannick Rathgeb bringt Suri aus der Balance.
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Genf-Servette führte gegen Bern bis zur 47. Minute 2:0, gab danach aber die zuvor dominierte Partie noch aus der Hand und verlor 2:3 nach Verlängerung. Der Titelverteidiger kam mit wenig Aufwand nach zwei Niederlagen wieder zu einem Sieg.

47 Minuten lang deutete wenig auf den Berner Erfolg hin. Der von Geldsorgen geplagte Genève-Servette Hockey Club schien nach der Finanzspritze (1,2 Millionen Franken der drei Verwaltungsräte) auch eine Moralspritze zu tanken. Servette dominierte die Partie 40 Minuten lang mit 29:12 Schüssen. So gesehen war die 2:0-Führung durch Tore des erst 19-jährigen Guillaume Maillard (31.) und von Juraj Simek (38.) ein äusserst bescheidener Ertrag.

Raymond sichert den Sieg

Der Meister enttäuschte nach den Niederlagen gegen die ZSC Lions (2:4) und Biel (3:4) ein drittes Mal hintereinander – zumindest 40 Minuten lang. Im Schlussabschnitt verhalf Servette aber mit einer viel zu passiven Spielweise dem SC Bern ins Spiel zurück. Andrew Ebbett fälschte einen Weitschuss von Jérémie Kamerzin mit dem Schlittschuh ins Netz ab. Nach 55 Minuten gelang Mason Raymond der Ausgleich. Und Raymond besorgte in der Verlängerung mit einem Solo und anschliessend energischem Nachsetzen auch die Entscheidung.

Enttäuschend war in Genf die Zuschauerzahl: Trotz zuvor fünf Siegen aus den letzten sieben Heimspielen und einem Spektakel-Erfolg gegen Davos (6:5 nach Penaltyschiessen) kamen nur 5133 Fans – mehr als Tausend weniger als im Schnitt letzte Saison.

Starke Torhüter in Zug

Der EV Zug revanchiert sich mit Erfolg für die 0:6-Niederlage in Freiburg vom letzten Samstag. Die Zentralschweizer gewinnen das «Rückspiel» gegen Gottéron mit 2:1 nach Verlängerung. Die Partie verlief vor 6748 Zuschauern in der Zuger Arena spektakulär. Beiden Teams boten sich Chancen zuhauf. Für die beste Show sorgten aber die beiden Goalies Tobias Stephan (Zug) und Barry Brust (Freiburg). Stephan kam zu 26 Paraden, Brust zu 34. Der kanadische Keeper befindet sich in Topform: In den letzten fünf Partien liess er bloss sechs Gegentreffer zu.

Das entscheidende Goal konnte Barry Brust nach 64 Minuten und sieben Sekunden aber nicht mehr verhindern. Der Schwede Carl Klingberg bezwang Brust aus der Halbdistanz, nachdem dieser nochmals gegen Viktor Stalberg geklärt hatte. In der regulären Spielzeit fielen die beiden einzigen Tore innerhalb von 130 Sekunden: Dominik Schlumpf brachte nach 31 Minuten den EV Zug in Führung, Matthias Rossi glich nach 33 Minuten bereits wieder aus.

Der EVZ, der zehn der letzten zwölf Spiele gewann, festigte mit dem Erfolg die Position als erster Verfolger des SC Bern.

Genf-Servette - Bern 2:3 (0:0, 2:0, 0:2, 0:1) n.V.

5133 Zuschauer. SR Koch/Wiegand, Kaderli/Progin. – Tore: 31. Maillard 1:0. 38. Simek (Da Costa, Fransson) 2:0. 47. Ebbett (Kamerzin, Bodenmann) 2:1. 55. Raymond (Scherwey, Haas) 2:2. 64. (63:09) Raymond (Untersander) 2:3. – Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Genf-Servette, 5mal 2 Minuten gegen Bern. – Genf-Servette: Mayer; Petschenig, Tömmernes; Wick, Fransson; Antonietti, Loeffel; Traber, Guebey; Da Costa, Richard, Simek; Riat, Almond, Rod; Gerbe, Romy, Rubin; Douay, Maillard, Heinimann. – Bern: Genoni; Untersander, Blum; Andersson, Gerber; Kamerzin, Krueger; Burren; Bodenmann, Arcobello, Pyörälä; Raymond, Haas, Scherwey; Berger, Ebbett, Hischier; Kämpf, Heim, Randegger; Meyer. – Bemerkungen: Genève-Servette ohne Bays, Bezina, Descloux, Jacquemet, Mercier, Schweri, Spaling und Vukovic, Bern ohne Moser, Noreau und Ruefenacht (alle verletzt). - 38. Lattenschuss Traber.

Zug - Fribourg-Gottéron 2:1 (0:0, 1:1, 0:0, 1:0) n.V.

6448 Zuschauer. SR Dipietro/Wehrli, Küng/Obwegeser. – Tore: 31. Schlumpf (Suri/Ausschluss Rossi) 1:0. 33. Rossi (Rathgeb, Fritsche/Ausschluss Suri) 1:1. 65. (64:07) Klingberg (Stalberg) 2:1. – Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Zug, 2mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron. – Zug:Stephan; Schlumpf, Alatalo; Diaz, Morant; Helbling, Geisser; Leeger; Thiry; Martschini, Roe, Stalberg; Klingberg, McIntyre, Suri; Schnyder, Zehnder, Senteler; Haberstich, Kast, Forrer. – Fribourg: Brust; Holös, Abplanalp; Rathgeb, Chavaillaz; Maret; Kühni; Rossi, Bykow, Cervenka; Mottet, Meunier, Birner; Fritsche, Schmutz, Marchon; Neuenschwander, Chiquet. – Bemerkungen: Zug ohne Diem, Lammer (beide gesperrt) und Grossmann. Fribourg ohne Rivera, Schilt, Kienzle, Sprunger, Vauclair, Waeber, Glauser (alle verletzt), Stalder und Slater (beide gesperrt). - 59. Lattenschuss Meunier. - Timeout Zug (63.).

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