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Berra beendet Durststrecke – Weber auf den Waivers

Bei seinem sechsten NHL-Einsatz für die Calgary Flames verlässt Goalie Reto Berra das Eis mit 43 Paraden und seinem zweiten Sieg. Yannick Webers Zeit in Vancouver ist vorbei.

Reto Berra wurde beim 5:4-Auswärtssieg nach Penaltyschiessen gegen die Winnipeg Jets zum besten Spieler seines Teams gewählt. Der Zürcher beendete dabei nicht nur seine persönliche Durststrecke, sondern auch diejenige seines Teams. Seit dem 3. November und Berras NHL-Debüt – 3:2-Erfolg über Stanley-Cup-Sieger Chicago Blackhawks – hatten die Kanadier sechs Spiele in Folge nicht mehr gewonnen. Berra stand bei fünf dieser Niederlagen im Tor.

Auch Sven Bärtschi setzte einen positiven Akzent. Mit dem Pass zum vermeintlichen 4:3-Siegtreffer in der 57. Minute konnte er seinen siebten Assistpunkt verbuchen. Sechs Sekunden vor Schluss kassierte Berra aber noch den Ausgleich, der die Partie um einiges verlängerte. Denn erst im achten Anlauf vermochte Calgary im Penaltyschiessen das Spiel zu beenden.

Kehrt Weber in die Schweiz zurück?

Yannick Webers Zeit bei den Vancouver Canucks in der NHL endet. Die kanadische Franchise setzt den Schweizer nach vier Spielen ohne Sieg auf die Transferliste. Die Canucks planen ohne Weber und wollen den ihn nach seiner durchzogenen Leistung (10 Einsätze, 0 Punkte, Minus-2-Bilanz) in die AHL abschieben. «Er ist ein guter Kerl, aber er spielte nicht gut genug um in unseren Top 20 zu sein», wird Vancouvers Trainer John Tartorella zitiert. Zuerst 25-jährige Berner auf die Waivers-Liste gesetzt, was heisst, das der Seeländer binnen 24 Stunden von jedem anderen NHL-Team übernommen werden kann. Meldet sich in der Frist kein Interessent, wechselt der sowohl als Verteidiger auch als Flügel einsetzbare Spieler zu den Utica Comets, dem Farmteam der Canucks.

Weber würde dank seines einjährigen Einweg-Vertrags auch in der AHL die NHL-Lohnsumme verdienen, doch es ist nicht abzusehen, ob er erneut nur in der zweithöchsten amerikanischen Liga spielen will. Ein Transfer zurück in die Heimat scheint ebenfalls eine Option. Zum Beispiel bei seinem Juniorenverein, dem SC Bern, würde der Schweizer Internationale mit offenen Armen empfangen werden.

(si)

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