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Bezina fällt für den Rest der WM aus

Schock für die Schweizer Eishockey-Nati: Goran Bezina hat sich gestern an der Schulter verletzt und muss nach Hause reisen. Frankreich steht nach dem Sieg über Weissrussland in der Zwischenrunde.

Gewichtiger Ausfall: Nati-Verteidiger Goran Bezina (Nummer 57) muss die Heimreise antreten.
Gewichtiger Ausfall: Nati-Verteidiger Goran Bezina (Nummer 57) muss die Heimreise antreten.
Keystone

Goran Bezina wurde kurz vor Schluss im letzten Gruppenspiel gegen Kanada in Kosice von hinten in die Bande gestossen. Dabei wurde die rechte Schulter des Schweizer Nationalverteidigers ausgekugelt. Der Genfer muss vor Beginn der Zwischenrunde die Heimreise antreten. Erst in der Heimat wird entschieden, ob die Schulter operiert werden muss. Er hoffe, er könne dennoch zur Schweizer Mannschaft als Gast zurückkehren, der Teamgeist sei so gut, erklärte ein enttäuschter Bezina gegenüber dem Reporter des «Tages-Anzeigers».

Damit fällt ein Leistungsträger der Schweizer Nationalmannschaft für den Rest der WM aus. Trainer Sean Simpson wäre jetzt froh, wenn er den Seeländer NHL-Profi Yannick Weber doch aufgeboten hätte. So oder so braucht der Nati-Coach noch einen valablen Verteidiger.

Überraschende Franzosen

Im Spiel um Platz 3 in der «Schweizer Gruppe» setzte sich am Abend Frankreich gegen Weissrussland überraschend mit 2:1 in der Verlängerung durch. Gottéron-Goalie Cristobal Huet war mit 37 Paraden der Matchwinner für die Franzosen. Das Siegtor nach 46 Sekunden der Overtime erzielte Kevin Hecquefeuille (Amiens), der bereits das 1:0 der Franzosen durch Sacha Treille (Sparta Prag) vorbereitet hatte. Das Weiterkommen der Franzosen bedeutet aber auch, dass die Schweiz nur drei statt den erwartetenden vier Punkte in die Zwischenrunde mitnehmen kann.

Slowaken droht das frühe Aus

Gastgeber Slowakei droht dagegen das frühe Ausscheiden. Zum Vorrundenabschluss verloren die Slowaken gegen Rekordweltmeister Russland mit 3:4 und gehen ohne Punkte in die Zwischenrunde. Der Viertelfinal-Einzug, das Minimalziel vor eigenem Publikum, ist damit in weite Ferne gerückt. Die Russen nehmen dagegen als Zweiter der Gruppe A hinter Deutschland drei Punkte mit.

In der Gruppe A in Bratislava feierte zudem noch Deutschland nach den Überraschungen gegen Russland und die Slowakei auch im dritten Spiel einen Sieg. Gegen Underdog Slowenien feierte der letztjährige WM-Gastgeber und Halbfinalist einen 3:2-Sieg nach Penaltyschiessen. Deutschland stand bereits vor der Partie als Gruppensieger fest.

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