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Bizeps pumpen zu Bruce Springsteen

Mathias Seger* über den Körper als Kapital des Athleten und den Wandel dabei, wie man ihn stählt.

MeinungMathias Seger
Eishockey ist in den letzten 20 Jahren so viel schneller und athletischer geworden, dass auch der Respekt vor dem Körper viel wichtiger ist. Foto: Valeriano Di Domenico (Keystone)
Eishockey ist in den letzten 20 Jahren so viel schneller und athletischer geworden, dass auch der Respekt vor dem Körper viel wichtiger ist. Foto: Valeriano Di Domenico (Keystone)

Unser früherer Coach Bob Hartley sagte einmal zu uns: «Am Herzen trägt jeder von euch eine kleine Tasche. Wenn ihr nicht mehr könnt, wenn nichts mehr geht, müsst ihr tief darin graben, und ihr werdet immer noch ein kleines bisschen Energie finden.» So ist das bei uns Hockeyanern: Der Körper ist unser Kapital, unser Arbeitsgerät. Trotzdem schinden wir ihn bis ans Limit – und manchmal darüber hinaus. Wir haben unseren Körper gelehrt, Schmerz und Müdigkeit zu über­spielen. Unsere Psyche schiebt die Schmerzgrenze hinaus.

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