Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen

Crawford: «Ich vermisse die Bäckerei in Winkel»

Ex-ZSC-Headcoach Marc Crawford.
Marc Crawford, Champion mit den ZSC Lions 2014, bei der Meisterfeier im Hallenstadion … (Bild: Ennio Leanza/Keystone)
… und beim Feiern auf dem Eis am Schluefweg in Kloten nach dem Meister-Spiel mit Ehefrau Helene. (Bild Ennio Leanza/Keystone)

Denken Sie noch oft an Zürich?

Was vermissen Sie am Leben in Zürich?

Wir sind gerade im Pepsi Center, wo Ihre Mannschaft Ottawa am Abend gegen Colorado spielen wird – das Team, das Sie 1996 zum Stanley Cup coachten. Ist Denver immer noch eine besondere Reise für Sie?

Lange ists her: Marc Crawford, der erst 35-jährige Headcoach der Colorado Avalanche, küsst 1996 den soeben gewonnenen Stanley Cup. (Bild: Hans Deryk/Keystone)

Sprechen wir übers Coaching: In vielen Interviews in Zürich sprachen Sie von der «Y-Generation», die «Why-Generation», den Millennials, also der Generation, die alles hinterfragt und das Leben des Coaches entsprechend veränderte. Gilt das für den Coach auch in der NHL? Erklären Sie hier nun auch mehr als früher?

Was das Eisockey angeht, scheinen die jungen Spieler aber dafür immer schneller bereit zu sein, selbst für das NHL-Level. Oder ist das nur eine zufällige Momentaufnahme?

Wo sehen Sie die Gründe?

Aber trotzdem: Ist das alles? Nehmen wir als Beispiel einen Ihrer Spieler: Maxime Lajoie, 20-jähriger Verteidiger, vor erst zwei Jahren bloss in der fünften Runde gedraftet, bislang wohl nur absoluten Insidern bekannt. Und jetzt ist er nicht bloss Stammspieler der Senators, sondern hat schon sieben Skorerpunkte, davon vier Tore, in neun Spielen gesammelt. Das ist doch keine normale Story und war früher fast undenkbar. Wie ist so eine Entwicklung möglich?

Wenn man vor einem Monat die Saison-Vorschauen las und die Rede von Ihren Ottawa Senators war …

… dann haben praktisch alle Ihr Team auf den 31. und letzten Platz gesetzt – inklusive Befürchtungen, dass das die schlechteste NHL-Mannschaft aller Zeiten werden könnte. Wie bereitet man ein Team vor, wenn die Erwartungen derart tief sind?

… also auch die «Wir-gegen-die Welt»-Einstellung?

Der Sommer in Ottawa war fast schon eine Art Soap Opera, es gab Abgänge von wichtigen Spielern und Schlagzeilen über alles Mögliche – ausser Eishockey (siehe auch Text weiter unten): Wie behielten Sie den Fokus auf den Sport?

Sie sind in Ottawa Guy Bouchers Assistenzcoach. Vermissen Sie es nicht die Arbeit als Headcoach?

Die Sommer-Soap in der kanadischen Hauptstadt