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«Dann können die Schweizer weit kommen»

Der ehemalige ZSC-Star Ronalds Kenins steht vor einer emotionalen Partie. Weshalb er der Schweiz einiges zutraut.

Ronalds Kenins (vorne) will an der WM in Moskau mit Lettland heute die Schweiz ärgern.
Ronalds Kenins (vorne) will an der WM in Moskau mit Lettland heute die Schweiz ärgern.
Keystone

Das wichtigste Spiel dieser WM: So nennt ­Ronalds Kenins die Partie, die heute um 15:15 Uhr (Redaktion Tamedia berichtet live) im Eispalast auf dem Programm steht. Und natürlich sei sie auch sonst speziell, betont der Lette: «Die Schweiz ist in meinem Herzen.»

Zwei Jahre ist es her, dass Kenins ­Zürich verliess, um in Nordamerika sein Glück zu machen. Nach sieben Saisons in der Schweiz, sechs davon in der Organisation des ZSC. Nun gibt es in Moskau ein Wiedersehen mit früheren Weg­gefährten wie Geering, Schäppi, Trachs­ler und Ambühl. Vor ein paar Tagen schon im Teamhotel, wo Letten und Schweizer gemeinsam logieren. Und eben heute auf dem Eis.

Kenins’ Team ist sehr gut gestartet. Gegen die drei topgesetzten Mannschaften der Gruppe A haben die Letten schon gespielt und zweimal gepunktet. Einzig gegen Russland blieben sie ohne Ertrag – allerdings war das auch die einzige Partie, die Kenins verpasste. Er war wegen eines Checks gegen den Kopf aus dem Tschechien-Spiel gesperrt.

Enge Beziehung zur Schweiz

Heute nun wird er wieder seinen Platz im ersten Sturm einnehmen neben dem früheren Servette-Angreifer Daugavins und Buffalo-Center Girgensons. Kenins’ eigene NHL-Karriere verlief zuletzt nicht wie gewünscht. Er verletzte sich 2015 im Playoff mit Vancouver und konnte danach wegen einer verschobenen Kniescheibe und eines Knochenrisses 14 Wochen nicht richtig trainieren. Eine Rückkehr in die NLA sei trotz auslaufendem Vertrag kein Thema. «Ich habe in Nordamerika noch etwas zu beweisen», sagt der bullige Flügelstürmer.

Die Beziehung des 25-Jährigen zu seiner ersten Auslandstation bleibt dennoch eng. Er hat die Schweizer Spiele dieser WM am TV gesehen und traut Fischers Team noch einiges zu. «Die Schweizer sind läuferisch und technisch stark», ist Kenins sicher, «wenn die uns schlagen, können sie weit kommen».

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