Davos bezwingt den Leader

Der zweitletzte HCD schafft das Unglaubliche und bezwingt den Tabellenführer Biel mit 7:2.

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In der Eishockeymeisterschaft der National League kassierte Leader Biel die zweite Niederlage innerhalb von 24 Stunden. Nach Schlusslicht Rapperswil-Jona am Freitag war am Samstag beim 2:7 der Vorletzte Davos zu stark für die Seeländer.

Die Bieler führten nach 13 Minuten mit 2:0. Doch Davos zeigte eine starke Reaktion und wendete die Partie bis in die 36. Minute. Chris Egli schoss seine ersten zwei Saisontreffer, Davyd Barandun erzielte mit dem 3:2 sein erstes Tor in der National League.

Nach einer Serie mit bloss noch 2 Siegen aus 7 Spielen rücken die Gegner zu Biel auf. Der EV Zug liegt nach dem klaren 7:2-Heimsieg gegen Rapperswil-Jona bloss noch einen Punkt hinter den Seeländern. Der Schlittschuhclub Bern kann am Sonntag mit einem Sieg in Lausanne die Tabellenführung übernehmen.

Langnau zerlegt

Eine eindrücklich Fortsetzung nahm die Siegesserie von Fribourg-Gottéron. Die Mannschaft von Mark French schlug die SCL Tigers daheim im bislang torreichsten Spiel der Saison mit 10:3 und kam zum fünften Mal in Folge zu drei Punkten.

Die Freiburger gaben einen 3:1-Vorsprung her, bevor sie den Gast deklassierten. Gottéron kam zum ersten «Stängeli» in der NLA seit dem 12:0-Sieg Klotens gegen Rapperswil-Jona am 16. Februar 2013.

Zug kaum gefordert

Der EV Zug kam mit dem 7:2 gegen die Rapperswil-Jona Lakers zum zweiten Sieg innerhalb von 24 Stunden. Für einmal funktioniert bei den Zentralschweizern das Powerplay mit vier Toren.

Starkes Mitteldrittel der Lions

Ambri gegen den ZSC war das Duell Achter gegen Siebenter. Die beiden Teams trennten vor dieser Partie bloss einen Punkt. Die Stadtzürcher präsentierten sich im Mittelabschnitt äusserst effizient. Fredrik Pettersson (22.), Doppel-Torschütze Maxim Noreau (25.) und Chris Baltisberger (28.) erhöhten innerhalb von 6:33 Minuten von 1:0 auf 4:0. In der 35. Minute schoss Kevin Klein das 5:1. Für die vier Treffer in den zweiten 20 Minuten benötigen der ZSC bloss acht Torschüsse.

Telegramm

Biel - Davos 2:7 (2:1, 0:2, 0:4).
6250 Zuschauer. SR Lemelin/Salonen, Castelli/Cattaneo.
Tore: 5. Riat (Brunner, Earl/Ausschluss Marc Wieser) 1:0. 13. Salmela (Rajala) 2:0. 16. Egli (Kessler, Nygren) 2:1. 21. (20:55) Lindgren (Du Bois, Hischier) 2:2. 36. Barandun (Pestoni, Frehner) 2:3. 48. Hischier (Ausschluss Hügli) 2:4. 50. Frehner (Dino Wieser/Ausschluss Maurer) 2:5. 58. Dino Wieser 2:6 (ins leere Tor). 59. Meyer (Egli, Lindbäck/Ausschluss Lüthi) 2:7.
Strafen: 8mal 2 plus 10 Minuten (Lüthi) gegen Biel, 6mal 2 plus 5 Minuten (Marc Wieser) plus Spieldauer (Marc Wieser) gegen Davos. PostFinance-Topskorer: Rajala; Pestoni.
Biel: Paupe; Kreis, Salmela; Dufner, Sataric; Moser, Maurer; Egli, Künzle; Pedretti, Pouliot, Rajala; Brunner, Fuchs, Earl; Riat, Diem, Tschantré; Hügli, Neuenschwander, Lüthi.
Davos: Lindbäck; Du Bois, Jung; Nygren, Barandun; Stoop, Paschoud; Heldner, Buchli; Marc Wieser, Lindgren, Ambühl; Pestoni, Bader, Hischier; Kessler, Egli, Dino Wieser; Frehner, Aeschlimann, Meyer.
Bemerkungen: Biel ohne Fey und Forster, Davos ohne Corvi, Rödin (alle verletzt) und Payr (krank). - Timeout Biel (16./Coach's Challenge). - Lattenschüsse: Earl (29.); Ambühl (29.).

Fribourg-Gottéron - SCL Tigers 10:3 (3:1, 2:2, 5:0).
6500 Zuschauer (ausverkauft). SR Piechaczek/Eichmann, Wüst/Gnemmi.
Tore: 5. Slater (Mottet, Marchon) 1:0. 9. Rüegsegger 1:1 15. (14:24) Sprunger 2:1. 16. (15:40) Rossi (Bykow) 3:1. 27. Elo (Huguenin/Ausschluss Walser) 3:2. 29. DiDomenico (Pesonen) 3:3. 38. Marchon (Schmutz, Mottet) 4:3. 40. Sprunger (Bykow, Mottet/Ausschluss Kuonen) 5:3. 42. Micflikier (Holös, Bykow/Ausschlüsse Walser; Lardi) 6:3. 45. Miller (Walser, Sprunger) 7:3. 52. Schilt (Vauclair) 8:3. 58. Miller (Micflikier/Ausschlüsse Cadonau, DiDomenico) 9:3. 59. Schmutz (Meunier/Ausschluss DiDomenico) 10:3.
Strafen: 8mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 11mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers.
PostFinance-Topskorer: Sprunger; Pesonen.
Fribourg-Gottéron: Waeber; Abplanalp, Stalder; Holös, Chavaillaz; Schneeberger, Schilt; Marco Forrer; Rossi, Bykow, Micflikier; Mottet, Slater, Marchon; Sprunger, Walser, Miller; Vauclair, Schmutz, Lhotak; Meunier.
SCL Tigers: Ciaccio/Punnenovs (ab 21.); Glauser, Blaser; Lardi, Leeger; Cadonau, Huguenin; Melnalksnis; Elo, Gagnon, Neukom; DiDomenico, Gustafsson, Pesonen; Kuonen, Diem, Rüegsegger; Randegger, Pascal Berger, Gerber.
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Furrer und Birner. SCL Tigers ohne Dostoinov, Erni, Nils Berger (alle verletzt) und Johansson (überzähliger Ausländer). - Timeout Fribourg-Gottéron (29.).

Zug - Rapperswil-Jona Lakers 7:2 (2:1, 3:1, 2:0).
7126 Zuschauer. SR Wiegand/Hebeisen, Schlegel/Kovacs.
Tore: 8. Suri (McIntyre/Ausschluss Knelsen) 1:0. 18. Wellman (Gilroy/Ausschluss Everberg) 1:1. 19. Martschini (Roe/Ausschluss Ness) 2:1. 21. Martschini (McIntyre) 3:1. 26. Klingberg (Stadler) 4:1. 31. Ness (Gähler) 4:2. 35. Everberg (Martschini, Roe/Ausschluss Casutt) 5:2. 54. Simion (Zehnder) 6:2. 57. Everberg (Alatalo, Roe/Ausschluss Primeau) 7:2.
Strafen: 5mal 2 plus 10 Minuten (Lammer) gegen Zug, 6mal 2 Minuten gegen die Rapperswil-Jona Lakers.
PostFinance-Topskorer: Martschini; Knelsen.
Zug: Aeschlimann Schlumpf, Stadler; Zryd, Zgraggen; Alatalo, Thiry; Oejdemark; Martschini, McIntyre, Suri; Lammer, Senteler, Simion; Klingberg, Roe, Everberg; Leuenberger, Zehnder, Schnyder; Albrecht.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler/Bader (ab 26.); Gähler, Profico; Gilroy, Berger; Iglesias, Schmuckli; Hächler, Maier; Kristo, Schlagenhauf, Wellman; Spiller, Knelsen, Casutt; Primeau, Ness, Lindemann; Mosimann, Mason, Brem.
Bemerkungen: Zug ohne Morant und Diaz. Rapperswil-Jona Lakers ohne Helbling, Schweri (alle verletzt), Aulin und Rizzello (beide überzählig).

Ambri-Piotta - ZSC Lions 2:5 (0:1, 1:4, 1:0).
5603 Zuschauer. SR Stricker/Fonselius, Altmann/Fuchs.
Tore: 10. Noreau (Shore/Ausschluss Ngoy) 0:1. 22. Pettersson (Suter) 0:2. 25. Noreau (Suter) 0:3. 28. Chris Baltisberger (Blindenbacher) 0:4. 31. Bianchi (Müller, Kubalik/Ausschluss Bachofner) 1:4. 34. Klein (Suter, Hollenstein) 1:5. 42. Müller (Kubalik/Ausschlüsse Lauper, Novotny; Hollenstein, Klein, Phil Baltisberger) 2:5.
Strafen: je 7mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Kubalik; Bachofner.
Ambri-Piotta: Conz; Fischer, Guerra; Plastino, Dotti; Ngoy, Jelovac; Kienzle; Lerg, Müller, Kubalik; Incir, Kostner, Bianchi; Hofer, Novotny, Zwerger; Lauper, Goi, Kneubuehler; Trisconi.
ZSC Lions: Flüeler; Klein, Phil Baltisberger; Noreau, Geering; Karrer, Marti; Blindenbacher, Berni; Miranda, Shore, Hollenstein; Herzog, Suter, Pettersson; Chris Baltisberger, Prassl, Bachofner; Hinterkircher, Sigrist, Schäppi.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Manzato, Fora, Pinana und D'Agostini. ZSC Lions ohne Nilsson, Cervenka, Sutter, Wick (alle verletzt) und Bodenmann (krank). - Timeout Ambri-Piotta (28.).
(SDA)

(Erstellt: 17.11.2018, 19:40 Uhr)

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