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Der grosse Kampf gegen den heimtückischen Tod

Josh Harding, Torhüter von Minnesota Wild, ist unheilbar an multipler Sklerose erkrankt. Dennoch läuft der 28-jährige Kanadier in der National Hockey League zu Höchstform auf.

Der Glückwunsch für den NHL-Goalie: Center Mikko Koivu gratuliert Josh Harding nach dem 1:0-Sieg gegen Dallas Stars zum Shoutout. Der Torhüter der Minnesota Wild lässt keinen Treffer zu.
Der Glückwunsch für den NHL-Goalie: Center Mikko Koivu gratuliert Josh Harding nach dem 1:0-Sieg gegen Dallas Stars zum Shoutout. Der Torhüter der Minnesota Wild lässt keinen Treffer zu.
Genevieve Ross, Keystone
Gegen die Stars aus Texas spielen alle Teamkollegen für ihren Goalie.
Gegen die Stars aus Texas spielen alle Teamkollegen für ihren Goalie.
Genevieve Ross, Keystone
Auch Brenden Morrow von Dallas kann Harding nicht bezwingen. «Die Teamkollegen sind nun Freunde geworden», erklärt Harding.
Auch Brenden Morrow von Dallas kann Harding nicht bezwingen. «Die Teamkollegen sind nun Freunde geworden», erklärt Harding.
Genevieve Ross, Keystone
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Die niederschmetternde Diagnose kam im vergangenen Oktober: Die Ärzte teilten Josh Harding mit, dass er an multipler Sklerose (MS) erkrankt sei. Für den Goalie brach zunächst eine Welt zusammen. Aber nur für kurze Zeit. Denn sofort versuchte er, sein Leben aus einem positiven Blickwinkel zu betrachten. Das gilt auch für die wichtigsten Eckpfeiler in seinem Alltag: Familie, Beruf, Teamkollegen. Sein Job ist alles andere als einfach: Wer Eishockey-Goalie in der National Hockey League (NHL) ist, steht permanent körperlich und mental unter grossem Druck. Fortschreitende MS führt zwangsläufig zu Schwierigkeiten mit der Balance, zu Sehstörungen, zu Müdigkeit. Es sind Symptome, welche die Leistungen eines Eishockeytorhüters stark beeinträchtigen.

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