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Der HCD wagt sich in Neuland

Der Club vermarktet den Spengler-Cup erstmals selbst und generiert dadurch zusätzlich eine halbe Million Franken. Trotzdem leidet er unter seinem Standortnachteil.

Herzstück der Davoser Marketingmaschine: Der riesige Eisdome, wo sich Prominente und andere wichtige Gäste treffen. Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)
Herzstück der Davoser Marketingmaschine: Der riesige Eisdome, wo sich Prominente und andere wichtige Gäste treffen. Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

In Davos ist vieles im grünen Bereich – und damit sind nicht die grünen Hänge gemeint. Der HCD ist Meister, steht im Halbfinal der Champions League. Er konnte mit Coach Arno Del Curto seine Lichtgestalt halten, die Talente und Topspieler anlockt und antreibt.

Abseits des Eises ist die Ausrutschgefahr ungleich grösser. Der Club wirtschaftet in einer strukturschwachen Region. Der Versuch mit dem eigenen Restaurant endete mit einem Minus von einer halben Million Franken. Der Verlust in der Jahresrechnung lag gar bei 2,5 Millionen. Und: Nur noch Kloten hat weniger Zuschauer als Davos mit 4613 pro Match.

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