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«Der Job in Lugano ist eine grosse Herausforderung»

Larry Huras steht erstmals heute Abend gegen Schweizer Meister HC Davos an der Bande des HC Lugano. Von einem Trainerdebüt in der Resega kann man allerdings kaum sprechen.

Der Schock am späten Abend: Larry Huras wird kurz nach der 1:2-Heimniederlage nach Verlängerung gegen die ZSC Lions von SCB-Geschäftsführer Marc Lüthi freigestellt. Der Schock sitzt tief – nicht nur für den Trainer, sondern auch für die Mannschaft. Beim SCB werden Assistent Antti Törmänen und Sportchef Sven Leuenberger mit der Betreuung des Fanionteams beauftragt. (Bild: 21. Oktober 2011)
Der Schock am späten Abend: Larry Huras wird kurz nach der 1:2-Heimniederlage nach Verlängerung gegen die ZSC Lions von SCB-Geschäftsführer Marc Lüthi freigestellt. Der Schock sitzt tief – nicht nur für den Trainer, sondern auch für die Mannschaft. Beim SCB werden Assistent Antti Törmänen und Sportchef Sven Leuenberger mit der Betreuung des Fanionteams beauftragt. (Bild: 21. Oktober 2011)
Keystone
Huras hat mit viel Engagement beim SCB gearbeitet. Der Vorwurf der Geschäftsleitung, er lasse zu wenig attraktives Eishockey spielen, gilt in Eishockeykreisen als absurd. (21. März 2011)
Huras hat mit viel Engagement beim SCB gearbeitet. Der Vorwurf der Geschäftsleitung, er lasse zu wenig attraktives Eishockey spielen, gilt in Eishockeykreisen als absurd. (21. März 2011)
Keystone
In einer in jeder Beziehung denkwürdigen Finalserie schafft Huras das Meisterstück, mit den ZSC Lions den Schweizer Meistertitel zu verteidigen. In der Resega feiern die Zürcher am 7. April 2001 – und die Fans des HC Lugano rasten aus. Es kommt zu schweren Ausschreitungen. Huras hat aber etwas geschafft, das sonst nur Kent Ruhnke gelungen ist: nämlich dreimal Schweizer Meister zu werden, mit drei verschiedenen Klubs. (7. April 2001)
In einer in jeder Beziehung denkwürdigen Finalserie schafft Huras das Meisterstück, mit den ZSC Lions den Schweizer Meistertitel zu verteidigen. In der Resega feiern die Zürcher am 7. April 2001 – und die Fans des HC Lugano rasten aus. Es kommt zu schweren Ausschreitungen. Huras hat aber etwas geschafft, das sonst nur Kent Ruhnke gelungen ist: nämlich dreimal Schweizer Meister zu werden, mit drei verschiedenen Klubs. (7. April 2001)
Keystone
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Die ersten Trainerturbulenzen in der NLA passierten überraschenderweise schon vor der traditionellen Nationalmannschaftspause im November. Larry Huras wurde am vergangenen Freitagabend kurz nach dem verlorenen Klassiker gegen den ZSC (1:2 n. V.) von SCB-Geschäftsführer Marc Lüthi freigestellt. Es war eine stillose Aktion, die an die Zeiten des Wilden Westens im Schweizer Eishockey in den 80er-Jahren erinnerte, als Trainer in der Drittelspause von präsidialen Vereinsdespoten in die Wüste geschickt wurden. Um das geforderte Spektakel in Bern zu erhöhen, empfehlen wir an dieser Stelle dem Marketingstrategen des SC Bern, den (allenfalls) erfolglosen Interimscoach Antti Törmänen doch während eines Timeouts zu entlassen; weltweite und nicht bloss nationale Schlagzeilen wären dem Klub aus der Schweizer Hauptstadt gewiss.

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