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Der letzte Akt im Strichkampf

Das Fernduell um den letzten Playoff-Platz zwischen dem EHC Biel und den Kloten Flyers geht heute in die letzte Runde. Die Facetten zum Showdown in der NLA sind vielseitig.

Florian A. Lehmann
In Rücklage: Felix Hollenstein und die neuntplatzierten Flyers liegen in der Tabelle einen Punkt hinter Biel zurück. Dennoch hat Kloten die Hoffnung auf einen Playoff-Platz nicht aufgegeben. Die Ausgangslage ist zwar schwierig, aber nicht hoffnungslos. Denn bei Punktgleichheit liegen die Zürcher wegen der besseren Tordifferenz vorne.
In Rücklage: Felix Hollenstein und die neuntplatzierten Flyers liegen in der Tabelle einen Punkt hinter Biel zurück. Dennoch hat Kloten die Hoffnung auf einen Playoff-Platz nicht aufgegeben. Die Ausgangslage ist zwar schwierig, aber nicht hoffnungslos. Denn bei Punktgleichheit liegen die Zürcher wegen der besseren Tordifferenz vorne.
Keystone
Lugano ist nicht gewillt, die Partie gegen Kloten als besseres Training aufzunehmen. Coach Larry Huras hat angekündigt, den Ernstfall fürs Playoff zu testen. Und die Tessiner wollen unbedingt Fünfte bleiben, damit sie im Viertelfinal auf die ZSC Lions treffen können.
Lugano ist nicht gewillt, die Partie gegen Kloten als besseres Training aufzunehmen. Coach Larry Huras hat angekündigt, den Ernstfall fürs Playoff zu testen. Und die Tessiner wollen unbedingt Fünfte bleiben, damit sie im Viertelfinal auf die ZSC Lions treffen können.
Keystone
Das Tor von Lugano wird in der Resega Michael Flückiger hüten. Der Goalie war zuvor drei Jahre lang Ersatzmann bei...den Kloten Flyers – eine pikante Situation.
Das Tor von Lugano wird in der Resega Michael Flückiger hüten. Der Goalie war zuvor drei Jahre lang Ersatzmann bei...den Kloten Flyers – eine pikante Situation.
Keystone
Kevin Schläpfer und der EHC Biel starten aus der günstigeren Position. Und die Seeländer haben im Strichkampf, aber auch im Kampf um den Ligaerhalt, grössere Erfahrung als die Flyers. Im Heimspiel gegen den EV Zug hofft Schläpfer auch...
Kevin Schläpfer und der EHC Biel starten aus der günstigeren Position. Und die Seeländer haben im Strichkampf, aber auch im Kampf um den Ligaerhalt, grössere Erfahrung als die Flyers. Im Heimspiel gegen den EV Zug hofft Schläpfer auch...
Keystone
...auf Tore von Jacob Micflikier (l.), der momentan überragend spielt. Biel darf aber nicht zu optimistisch sein, denn die Bilanz gegen die Zuger in den letzten Jahren ist miserabel. Und die Zentralschweizer sähen sich nach Ende der Qualifikation noch so gerne auf Rang 2. Damit würden sie sich auch das Heimrecht im Playoff-Halbfinal sichern.
...auf Tore von Jacob Micflikier (l.), der momentan überragend spielt. Biel darf aber nicht zu optimistisch sein, denn die Bilanz gegen die Zuger in den letzten Jahren ist miserabel. Und die Zentralschweizer sähen sich nach Ende der Qualifikation noch so gerne auf Rang 2. Damit würden sie sich auch das Heimrecht im Playoff-Halbfinal sichern.
Keystone
Diesen zweiten Rang hat immer noch der SC Bern inne, der im letzten Spiel den ZSC empfängt. Für die Lions, die ohnehin Vierte in der Tabelle bleiben, geht es nur noch um die Ehre. Der Meister hat sich mit seinem lustlosen Auftritt bei der 0:7-Schlappe in Biel viele Sympathien verscherzt – nicht nur bei den Klotener Fans.
Diesen zweiten Rang hat immer noch der SC Bern inne, der im letzten Spiel den ZSC empfängt. Für die Lions, die ohnehin Vierte in der Tabelle bleiben, geht es nur noch um die Ehre. Der Meister hat sich mit seinem lustlosen Auftritt bei der 0:7-Schlappe in Biel viele Sympathien verscherzt – nicht nur bei den Klotener Fans.
Keystone
Im Kampf um die Positionen für das Playoff mischen auch noch der HC Davos und Servette mit. Die erstarkten Bündner würden nur zu gerne heute Abend Ambri schlagen und auf Rang 5 vorstossen. Auch die Genfer, die im Tal der heulenden Winde ihre Regular Season beenden, wollen sich noch verbessern. Das Team von Chris McSorley hat zuletzt nicht überzeugt.
Im Kampf um die Positionen für das Playoff mischen auch noch der HC Davos und Servette mit. Die erstarkten Bündner würden nur zu gerne heute Abend Ambri schlagen und auf Rang 5 vorstossen. Auch die Genfer, die im Tal der heulenden Winde ihre Regular Season beenden, wollen sich noch verbessern. Das Team von Chris McSorley hat zuletzt nicht überzeugt.
Keystone
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Der Kampf am Strich beansprucht für die involvierten Teams Biel und Kloten das Nervenkostüm. Das kann dazu führen, dass im Hitze des Gefechts oder unmittelbar nach dem Einsatz auf dem Eis Worte aus dem Mund kullern, die nicht reiflich überlegt sind. Marcel Jenni, der Routinier der Flyers, sagte nach dem samstäglichen 5:0-Heimsieg gegen Servette gegenüber der TV-Eishockey-Fraktion aus Leutschenbach: «Wir können nur hoffen, dass Zug die Sache noch ernst nimmt und Charakter zeigt. Nicht wie die Lions, die einfach nicht gewinnen wollten. Das ist unterste Schublade.» Jenni sprach auf die 0:7-Schlappe des ZSC vom Vorabend in Biel an und wies zugleich darauf hin, dass die Zuger am Dienstag im Seeland antreten müssen.

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