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Der SCB kann es nicht mehr aus eigener Kraft ins Playoff schaffen

Weil Fribourg in Lausanne drei Punkte holt, liegt der Meister schon vier Zähler hinter einem Playoff-Platz.

Wegweisend: Lausanne verliert gegen Fribourg 2:3.
Wegweisend: Lausanne verliert gegen Fribourg 2:3.
Jean-Christophe Bott, Keystone
Erlösend: Fribourg bejubelt David Desharnais Tor zum 2:0.
Erlösend: Fribourg bejubelt David Desharnais Tor zum 2:0.
Jean-Christophe Bott, Keystone
Im weitgehend bedeutungslosen Spiel gewinnt der EVZ gegen den HCD 2:1 in der Overtime.
Im weitgehend bedeutungslosen Spiel gewinnt der EVZ gegen den HCD 2:1 in der Overtime.
Gian Ehrenzeller, Keystone
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Lausanne machte das Spiel (26:15-Schüsse), aber Fribourg schoss die entscheidenden Tore, kam zu einem 3:2-Sieg und holte sich im Strichkampf drei enorm wichtige Punkte. Es war im sechsten Spiel gegen Lausanne der sechste Fribourg-Sieg. Diese makellose Derby-Bilanz bringt das achtklassierte Gottéron dem Playoff einen grossen Schritt näher. Die Freiburger haben nun vier Punkte Vorsprung auf Bern – bei jeweils 45 absolvierten Partien.

Es steht zwar noch ein Direktduell zwischen dem SCB und Fribourg an (49. Runde am 28. Februar), aber der Meister kann es nicht mehr aus eigener Kraft ins Playoff schaffen. Nicht nur für den SCB ist der Dreier von Fribourg in Lausanne ein arger Dämpfer, sondern auch für das ebenso spielfreie Ambri. Die Leventiner haben nun 7 Punkte Rückstand auf den Strich und nur noch minimale Playoff-Chancen.

Fribourg brauchte in Lausanne lediglich sieben Torschüsse, um sich bis zur 30. Minute eine 2:0-Führung zu erspielen. Ryan Gunderson mit einem Distanzschuss und David Desharnais in Überzahl zeigten sich als eiskalte Vollstrecker und wurden zusammen mit dem überragenden Goalie Reto Berra zu den Matchwinnern. Desharnais traf am Ende auch noch ins leere Tor zum 3:1.

Zug baut Tabellenführung in Davos aus

13 Sekunden nur brauchte Zugs Sven Leuenberger, um den Spitzenkampf gegen Davos in der Verlängerung 2:1 zu entscheiden. Und sein Team damit dem Qualifikationssieg einen weiteren Schritt näher zu bringen. Es war der späte Schlusspunkt einer intensiven Partie, die zuvor 71 Torschüsse, aber nur zwei Treffer gebracht hatte. Dario Meyer (35.) nach schönem Solo sowie Erik Thorell (36.) per Ablenker waren im Mitteldrittel innerhalb von 90 Sekunden erfolgreich.

Der Sieg des EVZ, der zweite in Davos diese Saison, war verdient. Die Zentralschweizer hatten mehr Spielanteile, mehr Schüsse und präsentieren sich drei Wochen vor Playoff-Start in Hochform. 6 ihrer letzten 7 Spiele haben sie gewonnen und liegen in der Tabelle nach 45 Spielen mittlerweile 7 Punkte vor dem HCD und 5 vor dem Zweitplatzierten ZSC, der allerdings ein Spiel mehr ausgetragen hat.

Seltenes Langnauer Erfolgserlebnis

Die SCL Tigers können doch noch gewinnen. Die Equipe Heinz Ehlers’ besiegte Servette mit 3:2 nach Penaltyschiessen. Weil auch Gottéron reüssiert hat, halten die Langnauer mit dem Zusatzpunkt immerhin eine kleine Chance auf die Playoff-Teilnahme aufrecht. Sechs der letzten sieben Spielen hatten die SCL Tigers verloren. Doch sie begannen in der Vernets-Halle alles andere als verunsichert. Zwar brachte Eliot Berthon Servette nach sieben Minuten in Führung – er hatte in einer scheinbar harmlosen Situation zu viel Platz erhalten. Doch Toms Andersons gelang sechs Minuten später der Ausgleich. Danach waren die Gäste eigentlich die bessere Mannschaft - bis Loïc In-Albon kurz vor der ersten Pause ein kapitaler Fehlpass unterlief, und Servette-Captain Noah Rod profitierte.

Im Mitteldrittel bot sich dann Chris DiDomenico die grösste Chance auf den Ausgleich. Der auffällige Kanadier entwischte in Unterzahl, brachte aber die Scheibe nicht an Servette-Keeper Gauthier Descloux vorbei. Viel mehr gestand die sehr solide Genfer Defensive den Langnauern nicht zu. Doch als kaum mehr jemand damit rechnete, schlugen die SCL Tigers doch noch zu. 16 Sekunden vor dem regulären Ende - Langnau-Goalie Punnenovs hatte längst einem sechsten Feldspieler Platz gemacht - traf Eero Elo nach mustergültigem Zuspiel DiDomenicos. Der Finne war danach auch im Penaltyschiessen erfolgreich, ebenso wie Yannick Blaser - das reichte für den Zusatzpunkt.

Servette - SCL Tigers 2:3 (2:1, 0:0, 0:1, 0:0) n.P.

Tore: 7. Berthon 1:0. 13. Andersons (Lardi) 1:1. 19. Rod 2:1. 60. (59:44) Elo (DiDomenico) 2:2 (ohne Torhüter). - Penaltyschiessen: Blaser 0:1, Smirnovs -; Elo 0:2, Wingels -; Maxwell -, Tömmernes -; DiDomenico -, Winnik 1:2; Pesonen -, Rod -. – Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 3mal 2 Minuten gegen SCL Tigers.

Lausanne - Fribourg-Gottéron 2:3 (0:1, 0:1, 2:1)

Tore: 20. (19:05) Gunderson 0:1. 30. Desharnais (Sprunger, Gunderson/Ausschluss Pereskokow) 0:2. 58. Bertschy (Vermin, Lindbohm) 1:2. 60. (59:34) Desharnais (Brodin) 1:3 (ins leere Tor). 60. (59:59) Kenins (Pereskokow, Grossmann) 2:3. – Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Lausanne, 3mal 2 Minuten gegen Fribourg.

Davos - Zug 1:2 (0:0, 1:1, 0:0, 0:1) n.V.

Tore: 35. Meyer 1:0. 36. Thorell (Lindberg, Geisser) 1:1. 61. (60:13) Leuenberger (Lindberg) 1:2. – Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Davos, 4mal 2 Minuten gegen Zug.

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