Der SCB schafft die Achtelfinal-Qualifikation

Dank einem Sieg bei Grenoble überstehen die Berner die Gruppenphase der Champions Hockey League – drei weitere Schweizer Teams.

Schaffen den Pflichtsieg: Der SCB bezwingt Grenoble. Bild: Freshfocus/Claudio de Capitani

Schaffen den Pflichtsieg: Der SCB bezwingt Grenoble. Bild: Freshfocus/Claudio de Capitani

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Kurz vor Ende des zweiten Drittels zwischen Grenoble und dem SC Bern hatte sich rund 2500 Kilometer nordöstlich Kärpät Oulu gegen Skelleftea durchgesetzt – mit 5:4 nach Penaltyschiessen. Somit war klar, dass sich die Berner nur mit einem Sieg nach 60 Minuten für den Achtelfinal der Champions Hockey League qualifizieren würden. Sie führten zu diesem Zeitpunkt gegen den französischen Meister nach einem frühen Gegentor und Powerplay-Treffern von Tristan Scherwey und Andrew Ebbett mit 2:1.

Der Druck war erheblich, zumal das Team Kari Jalonens in der Meisterschaft viermal in Serie im letzten Drittel einen Vorsprung preisgegeben hatte. Die Gäste waren insgesamt besser, die Einheimischen aber nicht ungefährlich. Mark Arcobello beruhigte dann in der 48. Minute mit dem aus spitzem Winkel erzielten 3:1 die Nerven seiner Mitstreiter und der rund 150 angereisten SCB-Fans etwas. Obwohl die Franzosen am Ende ohne Goalie anstürmten, rettete der SCB den Vorsprung über die Zeit. So schied Kärpät Oulu punktgleich mit Gruppensieger Skelleftea und Bern aus.

Zug trotz Niederlage weiter

Die Achtelfinal-Qualifikation in der Hockey Champions League hatte der EV Zug schon auf sicher. Gegen Pilsen ging es in Tschechien noch um den Gruppensieg. Doch um diesen noch herzugeben, hätten die Zuger mit mindestens drei Toren Unterschied verlieren müssen. Dank einer starken Defensivleistung liefen sie aber nie Gefahr, sich von Pilsen in der Tabelle noch überholen zu lassen.

Das erste Gegentor kassierten sie erst in der 59. Minute, als sich der Gegner bereits ohne Torhüter und mit sechstem Feldspieler in die Verlängerung rettete. Das zweite Mal geschlagen war Zug-Goalie Luca Hollenstein im Penaltyschiessen. Erst der siebte Schütze für Pilsen war erfolgreich, doch das reichte für den 2:1-Sieg nach Penaltyschiessen, weil kein einziger Zuger traf. Das einzige EVZ-Tor David McIntyre in der 22. Minute erzielt.

Auch Biel und Lausanne siegen

Der EHC Biel, Leader in der National League, setzte sich in der Gruppe A gegen Klagenfurt zum zweiten Mal durch. Nach dem 6:3 in Österreich gewannen die Seeländer diesmal in der heimischen Tissot-Arena vor 3028 Zuschauern 4:2 und qualifizierten sich mit 15 Punkten aus 6 Partien souverän für die Achtelfinals. Rajala, Schneider, Salmela und Künzle hiessen die Torschützen.

In der K.o.-Runde dabei ist auch der HC Lausanne. Die Waadtländer bezwangen vor 4444 Zuschauern in der Gruppe D das tschechische Team von Ocelári Trinec dank Treffern von Bertschy, Oejdemark, Emmerton, Kenins sowie Lindbohm 5:3 und schlossen die Gruppenphase auf Platz 1 ab.


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(ädu/te/pmb)

Erstellt: 15.10.2019, 22:21 Uhr

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