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Der totale Absturz Klotens

Kein Team hat gegenüber dem ersten Teil der vergangenen Saison so stark abgebaut wie die Zürcher Unterländer. Auch die ZSC Lions zählen zu den Verlierern.

Es läuft dem EHC Kloten auch mit Kevin Schläpfer nicht wesentlich besser. Kloten steht bei nur 19 Punkten nach 25 Spielen.
Es läuft dem EHC Kloten auch mit Kevin Schläpfer nicht wesentlich besser. Kloten steht bei nur 19 Punkten nach 25 Spielen.
Keystone

Nach Luganos 4:0 am Donnerstag in Genf haben mit Ausnahme von Lausanne alle Teams mindestens die Hälfte aller Qualifikationspartien absolviert. Wenn man die Leistungen mit der ersten Hälfte der letztjährigen Regular Season vergleicht, dann lässt sich der Absturz des EHC Kloten erklären: Vor Jahresfrist war die Bilanz noch fast ausgeglichen, mit 12 Siegen und 13 Niederlagen.

Nun konnte der EHC unter Pekka Tirkkonen und Kevin Schläpfer nur gerade sieben Partien gewinnen, 19 Punkte stehen auf dem Konto. Gerade einmal die Hälfte des Vorjahrestotals und der Fall von Platz 5 auf 12. Natürlich auch eine Folge des rigorosen Sparkurses von Präsident Hans-Ulrich Lehmann.

ZSC und Zug ebenfalls mit Punkteminus

Ebenfalls weit unter den Erwartungen blieb bisher Lausanne, das vor der Saison noch einmal aufrüstete. Platz 10, mit 10 Punkten weniger als im Vorjahr, ist auch nicht gerade das, was man sich in der Waadt vorgestellt hatte. Ende November 2016 war der LHC unter Dan Ratushny noch die positive Überraschung der Liga, nun steht längst Yves Sarault an der Bande.

Weniger dramatisch sind die Folgen für die weiteren Teams mit deutlichem Punkteminus. Die ZSC Lions (6 Punkte weniger) und der EV Zug (7) sind immer noch komfortabel in der ersten Ranglistenhälfte klassiert. Gerade bei den Zürchern ist die Differenz nicht matchentscheidend – nach dem Playoff-Viertelfinalout der letzten beiden Jahre wird für sie ohnehin erst ab März abgerechnet.

Am anderen Ende der Skala steht Lugano. Die Südtessiner, in den letzten beiden Jahren in der Qualifikation immer wieder mit spielerischen Offenbarungseiden, haben nun eine unerwartete Konstanz gefunden. Greg Ireland hat der Equipe sowohl grössere defensive Stabilität wie auch mehr Effizienz eingeimpft, Letzteres, obwohl mit Damien Brunner ein offensiver Leader verletzungsbedingt durchgehend ausfiel. 17 Punkte mehr haben die Luganesi eingefahren, sie sind nun nicht mehr Siebter, sondern erster Verfolger des souveränen Meisters Bern. Die weiteren Podestplätze belegen Fribourg-Gottéron, das gegenüber der katastrophalen letzten Spielzeit 14 Punkte mehr auf dem Konto hat, und Ambri mit Plus 8.

Der Unterschied in der National League zum gleichen Moment im Vorjahr.

1. Lugano 25 Spiele / +17 Punkte. 2. Fribourg 26/+14. 3. Ambri 26/+8. 4. Bern 25/+5. 5. Davos 26/+4. 6. Biel 26/+2. 7. Langnau 26/–2. 8. Servette 26/–3. 9. ZSC Lions 26/–6. 10. Zug 25/–7. 11. Lausanne 24/–10. 12. Kloten 25/–19.

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