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Deutschlands Eishockey-Trainer bangt um seine krebskranke Frau

Als Uwe Krupp vom Brustkrebs seiner Ehefrau erfuhr, wollte er den Job als Trainer der deutschen Eishockeyaner hinschmeissen. Er ist im Amt geblieben – auf Drängen seiner Gattin.

Eine schwierige WM: Uwe Krupps Gedanken schweifen nicht nur ums deutsche Nationalteam, sondern auch um seine erkrankte Valerie.
Eine schwierige WM: Uwe Krupps Gedanken schweifen nicht nur ums deutsche Nationalteam, sondern auch um seine erkrankte Valerie.
Keystone

Brustkrebs im zweiten Stadium – so lautete die erschütternde Diagnose der Ärzte bei der 36-jährigen Valerie Krupp. «Als ich davon erfuhr, stand für mich sofort fest: Ich trete zurück. Denn jetzt muss ich an ihrer Seite sein», erklärt der Headcoach der Deutschen Eishockey-Nationalmannschaft gegenüber «Welt.de». Sein Job, das Team, alles schien mit einem Schlag bedeutungslos. «Es war ein Schock für mich», gesteht der 44-jährige Trainer. Und jeder, auch Krupps Arbeitgeber, hätte verstanden, wenn der ehemalige NHL-Profi das Handtuch geworfen hätte und an seinen Wohnort in der Nähe von Los Angeles zurückgekehrt wäre. Die Mission «A-WM 2010 in Deutschland» hätte dann ein anderer Coach übernehmen müssen. Valable Kandidaten, wie etwa Ralph Krueger, wären vorhanden gewesen .

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