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Die Davoser Lust auf den Turniersieg

Der Gastgeber trifft heute Abend um 20.15 Uhr auf Spartak Moskau und erhofft sich Vorteile im Meisterschafts-Playoff.

Davoser Jubel: Heuer wollen die Bündner ihr berühmtes Turnier wieder einmal gewinnen.
Davoser Jubel: Heuer wollen die Bündner ihr berühmtes Turnier wieder einmal gewinnen.
Keystone

Die Eröffnung des 84. Spengler-Cups ist einem Adler vorbehalten. Sherkan, das lebendige Maskottchen von Genf, fliegt heute kurz vor 15 Uhr den Puck ein. Dann bestreiten Servette und SKA St. Petersburg das Eröffnungsspiel. Seit 1993 gehörte der Auftakt jeweils dem HCD. In diesem Jahr greifen die Bündner erst am Abend des ersten Turniertags ins Geschehen ein. Mit einem Sieg über Spartak Moskau könnte sich der Gastgeber einen ersten Ruhetag am Montag erspielen. Dieses Unterfangen liegt im Bereich des Möglichen. HCD-Trainer Arno del Curto strebt mit seinem Team den ersten Spengler-Cup-Sieg seit 2006 an (3:2 im Final gegen Kanada). Er sagt: «Die Saison ist bisher so gut gelaufen, dass wir keine Kräfte sparen müssen im Hinblick auf die Playoff-Qualifikation. Wir wollen etwas reissen.» Vor einem Jahr wurden die Bündner erst im Final von Dynamo Minsk gestoppt (1:3). OK-Chef Fredy Pargätzi hatte Minsk auch für den diesjährigen Spengler-Cup eingeladen. Die Weissrussen verzichten jedoch auf ihre Titelverteidigung. Der Sieg führt deshalb über das mit Stars gespickte SKA St. Petersburg. Für Del Curto sind die Russen ähnlich stark einzustufen wie ein NHL-Team.

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