Zum Hauptinhalt springen

Die statistisch effizientesten ZSC-Spieler

Es gibt nicht nur Skorerpunkte. Hier wird verraten, wie effizient die Spieler der ZSC Lions in der Qualifikation 2017/18 wirklich agierten.

Der Topskorer als bester Allrounder unter den (nicht-verletzten) ZSC-Stürmern: Fredrik Pettersson ist sowohl im Powerplay effizient als auch im Spiel bei numerischem Gleichstand - was Plus- UND Minus-Tore angeht.
Der Topskorer als bester Allrounder unter den (nicht-verletzten) ZSC-Stürmern: Fredrik Pettersson ist sowohl im Powerplay effizient als auch im Spiel bei numerischem Gleichstand - was Plus- UND Minus-Tore angeht.
Melanie Duchene, Keystone
Die erhoffte offensive Effizienz deutet Linden Vey beim ZSC bislang bloss im Powerplay an. Ansonsten überzeugt er bislang auf beiden Seiten des Pucks nicht.
Die erhoffte offensive Effizienz deutet Linden Vey beim ZSC bislang bloss im Powerplay an. Ansonsten überzeugt er bislang auf beiden Seiten des Pucks nicht.
Melanie Duchene, Keystone
Auch ihn könnte der ZSC gut brauchen, doch er fällt bis Saisonende aus: Severin Blindenbacher (links) ist jener Lions-Verteidiger, mit dem auf dem Eis die Wahrscheinlichkeit auf einen Plus-Treffer für die Zürcher am grössten ist.
Auch ihn könnte der ZSC gut brauchen, doch er fällt bis Saisonende aus: Severin Blindenbacher (links) ist jener Lions-Verteidiger, mit dem auf dem Eis die Wahrscheinlichkeit auf einen Plus-Treffer für die Zürcher am grössten ist.
Christian Merz, Keystone
1 / 7

Um die besten Spieler einer Mannschaft zu eruieren, wird gerade in der Schweiz immer noch zu oft bloss auf eines geachtet: Wer hat am meisten Skorerpunkte (Tore und Assists zusammengezählt)? Doch nicht immer erzählt die Skorerliste die ganze Wahrheit.

Vor allem auch darum nicht, weil die Einsatzzeit des Spielers nicht berücksichtigt wird. Und erst recht nicht die Rolle der Spieler. Akteure, die in den Special Teams häufiger in Unterzahl (Boxplay) statt Überzahl (Powerplay) eingesetzt werden, können nicht gleich bewertet werden wie die Offensivkräfte, die viel Powerplay-Eiszeit erhalten.

Eine Möglichkeit, um über eine längere Phase (hier zum Beispiel die ganze Regular Season 2017/18) die Effizienz der einzelnen Spieler darzustellen, ist, auch ihre Eiszeit zu berücksichtigen.

Im Folgenden geht es nicht um Skorerpunkte, sondern wie häufig der Spieler bei Toren und Gegentoren auf dem Eis stand, relativ zu seiner Eiszeit. Um die Rollen der ZSC-Spieler besser mit einzubeziehen, werden hier die Zahlen in die vier Kategorien «Plustore bei numerischem Gleichstand», «Gegentore bei numerischem Gleichstand», «Powerplay» und «Boxplay» unterteilt.

1. Plustore bei numerischem Gleichstand

Welche ZSC-Spieler benötigten am wenigsten Eiszeit, um bei Plustoren der Mannschaft auf dem Eis zu stehen? Berücksichtigt sind alle Tore bei numerischem Gleichstand (keine Powerplay-Tore, keine Shorthander). Nicht berücksichtigt wurden dabei aber Treffer, die ins leere Tor erzielt wurden, wenn der gegnerische Goalie durch einen Feldspieler ersetzt wurde.

  • 1. Severin Blindenbacher 18:27
  • 2. Christian Marti 18:38
  • 3. Mathias Seger 21:23
  • 4. Dave Sutter 22:21
  • 5. Kevin Klein 23:39
  • 6. Patrick Geering 27:49
  • 7. Roger Karrer 28:07
  • 8. Samuel Guerra 38:17
  • 9. Phil Baltisberger 47:34
  • 1. Robert Nilsson 17:03
  • 2. Fredrik Pettersson 17:46
  • 3. Pius Suter 18:45
  • 4. Mattias Sjögren 20:14
  • 5. Inti Pestoni 24:32
  • 6. Drew Shore 25:13
  • 7. Mike Künzle 25:20
  • 8. Roman Wick 26:09
  • 9. Lauri Korpikoski 27:53
  • 10. Chris Baltisberger 28:28
  • 11. Fabrice Herzog 29:27
  • 12. Reto Schäppi 35:16
  • 13. Ronalds Kenins 44:32
  • 14. Pascal Pelletier 45:17
  • 15. Linden Vey 73:12

(Eiszeit in Minuten:Sekunden. Nur Spieler berücksichtigt mit mind. 10 Spielen und mind. 10:00 Minuten durchschnittlicher Eiszeit pro Spiel)

Wie diese Zahlen zu lesen sind: Beispiel Robert Nilsson: Stand Nilsson bei numerischem Gleichstand auf dem Eis, vergingen im Durchschnitt 17:03 Minuten, bis der ZSC einen Treffer schoss. Je tiefer die Zahl, desto besser.

2. Gegentore bei numerischem Gleichstand

Welche ZSC-Spieler standen am längsten auf dem Eis, ohne dass die Mannschaft ein Gegentor kassierte? Berücksichtigt sind alle Tore bei numerischem Gleichstand (keine Powerplay-Tore, keine Shorthander). Nicht berücksichtigt wurden dabei aber Treffer, die der Gegner ins leere Tor erzielte, wenn die ZSC Lions ihren Goalie durch einen Feldspieler ersetzt hatte.

  • 1. Phil Baltisberger 41:58
  • 2. Roger Karrer 38:10
  • 3. Christian Marti 34:11
  • 4. Severin Blindenbacher 32:17
  • 5. Kevin Klein 30:33
  • 6. Patrick Geering 28:56
  • 7. Dave Sutter 28:44
  • 8. Mathias Seger 27:58
  • 9. Samuel Guerra 23:24
  • 1. Robert Nilsson 85:18
  • 2. Mattias Sjögren 48:34
  • 3. Fredrik Pettersson 46:59
  • 4. Pius Suter 42:13
  • 5. Fabrice Herzog 38:30
  • 6. Mike Künzle 32:05
  • 7. Reto Schäppi 33:18
  • 8. Chris Baltisberger 30:09
  • 9. Pascal Pelletier 28:18
  • 10. Inti Pestoni 27:16
  • 11. Ronalds Kenins 24:30
  • 12. Linden Vey 24:24
  • 13. Roman Wick 22:33
  • 14. Lauri Korpikoski 20:55
  • 15. Drew Shore 20:11

(Eiszeit in Minuten:Sekunden. Nur Spieler berücksichtigt mit mind. 10 Spielen und mind. 9:00 Minuten durchschnittlicher Eiszeit pro Spiel)

Wie diese Zahlen zu lesen sind: Beispiel Phil Baltisberger: Stand Phil Baltisberger bei numerischem Gleichstand auf dem Eis, vergingen im Durchschnitt 41:58 Minuten, bis der ZSC einen Treffer kassierte. Je höher die Zahl, desto besser.

3. Powerplay

Welche ZSC-Spieler benötigten am wenigsten Eiszeit, um bei Powerplay-Toren der Mannschaft auf dem Eis zu stehen? Berücksichtigt sind alle erzielten ZSC-Tore im Powerplay. Nicht berücksichtigt wurden dabei aber Tore, die ins leere Tor erzielt wurden, wenn der gegnerische Goalie durch einen Feldspieler ersetzt wurde.

  • 1. Robert Nilsson 4:29
  • 2. Linden Vey 5:04
  • 3. Fredrik Pettersson 5:15
  • 4. Pius Suter 5:29
  • 5. Chris Baltisberger 5:36
  • 6. Patrick Geering 6:07
  • 7. Kevin Klein 7:00
  • 8. Roman Wick 7:29
  • 9. Drew Shore 8:51
  • 10. Inti Pestoni 9:03

(Eiszeit in Minuten:Sekunden. Nur Spieler berücksichtigt mit mind. 10 Spielen und mind. 1:30 Minuten durchschnittlicher Eiszeit im Powerplay pro Spiel)

Wie diese Zahlen zu lesen sind: Beispiel Robert Nilsson: Stand Nilsson im Powerplay auf dem Eis, vergingen im Durchschnitt 4:29 Minuten, bis die ZSC Lions einen Treffer schossen. Je tiefer die Zahl, desto besser.

4. Boxplay

Welche ZSC-Spieler standen im Unterzahl-Spiel (Boxplay) am längsten auf dem Eis, ohne dass die Mannschaft ein Gegentor kassierte? Berücksichtigt sind alle Gegentore des ZSC im Boxplay. Nicht berücksichtigt wurden dabei aber Tore, die der Gegner ins leere Tor erzielte, wenn der ZSC seinen Goalie durch einen Feldspieler ersetzt hatte.

  • 1. Mattias Sjögren 14:01
  • 2. Patrick Geering 11:16
  • 3. Dave Sutter 11:05
  • 4. Ronalds Kenins 9:51
  • 5. Fabrice Herzog 8:57
  • 6. Phil Baltisberger 9:15
  • 7. Pius Suter 8:02
  • 8. Christian Marti 8:06
  • 9. Kevin Klein 7:22
  • 10. Reto Schäppi 6:47
  • 11. Pascal Pelletier 5:34

(Eiszeit in Minuten:Sekunden. Nur Spieler berücksichtigt mit mind. 10 Spielen und mind. 1:30 Minuten durchschnittlicher Eiszeit im Boxplay pro Spiel)

Wie diese Zahlen zu lesen sind: Beispiel Mattias Sjögren: Stand Sjögren im ZSC-Boxplay auf dem Eis, vergingen im Durchschnitt 14:01 Minuten, bis die Lions einen Treffer kassierten. Je höher die Zahl, desto besser.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch