Die ZSC Lions brauchen noch einen Punkt im Showdown in Genf

Die ZSC Lions kämpfen in der letzten Qualifikationsrunde gegen Servette um den achten Playoffplatz.

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Eine Entscheidung fällt am Montag also noch: ZSC Lions oder Genf? Und es trifft sich gut, dass die beiden Clubs, die sich um den letzten Playoff-Platz duellieren, dies gleich auch auf dem Eis tun – in der Les-Vernets-Halle. Den Zürchern genügt ein Punkt, um vor Servette zu bleiben. Doch die ersten drei Saisonduelle mit dem Team von Chris McSorley haben sie verloren – 1:2, 0:2 und zuletzt 1:4 im Hallenstadion.

Die ZSC Lions besiegen in der vorletzten Runde Schlusslicht Rapperswil mit einer überzeugenden Leistung. (Video: SRF)

Der Showdown steigt schon am Montag und nicht am Dienstag, weil drei Clubs den 5. März als Sperrdatum eingegeben hatten und in der 50. Runde alle gleichzeitig spielen müssen. So schob sie Spielplangestalter Willy Vögtlin einen Tag vor. Drei Spiele in vier Tagen, der Endspurt ums Playoff wird für die Spieler also auch ein Belastungstest. ­Wobei die ZSC Lions mit ihrem breiten Kader gegenüber Servette eher im Vorteil sein sollten. Beim 6:2-Heimsieg gegen die Lakers zeigten sie sich jedenfalls zwei Drittel lang in bester Spiellaune – im ersten und dritten. In den ersten elf Minuten stürmten sie auf 3:0 davon, dann liessen sie die Lakers auf 2:3 herankommen, ehe sie das Tempo wieder hochschraubten. Zu guter Letzt schoss noch der 19-jährige Berni sein erstes NLA-Tor, was Coach Arno Del Curto besonders freute. Drei solche Drittel wie das erste gegen die Lakers wünscht sich der Bündner am Montag von seinem Team. Und er betonte: «Wir dürfen uns nicht provozieren lassen.»

Seger weiss, wie es geht

Der Aufstieg der Rapperswil-Jona Lakers ist dem Meister zugutegekommen. 15 von 18 möglichen Punkten hat er gegen die St. Galler geholt und damit knapp ein Fünftel seines Totals. Doch eben: Gegen Servette hatten die Zürcher in diesem Winter bislang viel mehr Mühe. Sie dürfen sich daran erinnern, in Les Vernets schon spektakuläre Siege gefeiert zu haben. Unter anderem im Final 2008, den sie nach einem 0:2 noch drehten.

Und vielleicht erzählt Assistent Seger den jüngeren Semestern ja auf der langen Busfahrt, wie es damals war, am 23. Dezember 2011, als er in der 59. Minute mit einem Shorthander in doppelter Unterzahl auf 3:3 ausglich und das Team noch im Penaltyschiessen gewann. Es war der Wendepunkt in der lange durchzogenen Hartley-Saison, die für die Zürcher im Meister­titel gipfelte.

Erstellt: 02.03.2019, 23:33 Uhr

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