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Die ZSC Lions mit «sehr gesunder Bilanz»

Der Schweizer Eishockey-Meister hatte sportlichen Erfolg und ist wirtschaftlich abgesichert.

Die ZSC Lions steigerten ihren Umsatz in der letzten Meistersaison auf über 15 Millionen Franken und wiesen bei einem Aufwand von 15,18 Millionen einen Verlust von 724'000 aus.

Weniger Ausgaben fürs Fanionteam

Den höchsten Posten in der Erfolgsrechnung bildeten die Ausgaben für die erste Mannschaft von 9,3 Millionen. Das ist sogar knapp weniger als in der Saison zuvor, weil Sponsoren die fälligen Meisterprämien von rund 1 Million Franken aus der eigenen Tasche berappten. Ebenfalls unter dem Aufwand der ZSC Lions sind traditionell die 2,1 Millionen für den Spielbetrieb der GCK Lions verbucht. Die Nachwuchsbewegungen von ZSC und GCK Lions werden von den jeweiligen Vereinen mit rund 1 Million alimentiert.

Beim Ertrag sticht die markante Verbesserung der Werbeeinnahmen von 3,4 auf 7,3 Millionen Franken ins Auge. Der sportliche Erfolg führte auch zu massiv höheren Prämien im Sponsoring. Allerdings wäre ohne den Hauptaktionär und Sponsor Walter Frey eine derartige Steigerung nicht möglich gewesen. Bei den Zuschauereinnahmen brachte vor allem das Playoff hervorragende Zahlen. Es resultierte insgesamt ein Ertrag von 7 Millionen Franken - 1,3 Millionen mehr als in der Saison zuvor.

Finanzchef Fritz Eichenberger spricht von einer optimalen Konstellation im Playoff mit den acht Heimspielen und den Gegnern Kloten, Davos und Genf-Servette. Die ZSC Lions mit ihrer speziellen Situation im Hallenstadion sehen in Zukunft höchstens beim Verkauf von Saisonkarten in der Regular Season noch ein Potenzial von 1 Million an zusätzlichem Ertrag.

8 Millionen Franken Eigenkapital

Insgesamt war der Rückblick der Zürcher an der gestrigen GV auf eine Spielzeit, die sehr durchzogen begonnen hatte, fast nur positiv: der dritte Titel der ZSC Lions, die Erfolge bei den beiden höchsten Juniorenstufen (Elite und Novizen), die die Anstrengungen auf diesem Sektor honorieren, und eine «sehr gesunde Bilanz» (Eichenberger), die nach der jüngsten Kapitalerhöhung ein Eigenkapital von rund 8 Millionen Franken aufweist.

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