Diese Silberhelden verpassen die WM

Nationaltrainer Patrick Fischer hat für den ersten WM-Vorbereitungszusammenzug 23 Spieler aufgeboten. Darin fehlen einige prominente Namen.

Joël Vermin gehörte an der WM 2018 zu den Besten, 2019 ist er verletzungsbedingt nicht dabei. (Bild: Freshfocus)

Joël Vermin gehörte an der WM 2018 zu den Besten, 2019 ist er verletzungsbedingt nicht dabei. (Bild: Freshfocus)

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Vom Schweizer Silberteam an der letzten WM fehlen drei Spieler, obwohl die Meisterschaftssaison für deren Clubs bereits beendet ist. Zum einen ist dies Joël Vermin, der beim Silbercoup in Kopenhagen zu den Leistungsträgern gehörte. Der Lausanne-Stürmer fällt verletzungsbedingt aus, schon im Playoff war er stark angeschlagen. Sein Ausfall ist für das WM-Team ein herber Verlust.

Im Aufgebot vermisst wird auch der Name von Reto Schäppi, der seit der WM 2014 an jedem grossen Turnier der Nati mit von der Partie war. Mit dem ZSC-Stürmer ist man übereingekommen, ihn in diesem Frühjahr pausieren zu lassen, so dass er einen Neuaufbau tätigen und in der nächsten Saison, im Hinblick auf die Heim-WM, wieder im Vollbesitz seiner Kräfte angreifen kann. Schäppi hatte zuletzt immer wieder mit kleinen Verletzungen zu kämpfen und spielte keine gute Saison.

Senn reist nach Newark

Auch Gilles Senn, der an der WM 2018 in Kopenhagen als dritter Goalie dabei war, steht nicht zur Verfügung. Der scheidende Davos-Goalie wird dieser Tage nach Übersee fliegen, um die NHL-Organisation der New Jersey Devils, die seine Rechte besitzen, kennenzulernen.

Im Aufgebot fehlen aber auch noch zwei weitere potenzielle WM-Kandidaten. Zum einen der starke Servette-Stürmer Tanner Richard, der wie Vermin wegen einer Verletzung passen muss. Auch Pius Suter wird beim ersten WM-Vorbereitungszusammenzug ab dem 14. April sowie an der WM ab dem 10. Mai in der Slowakei nicht dabei sein. Beim ZSC-Stürmer sind es die gleichen Gründe wie bei Schäppi. Auch ihm wird nach einer schwierigen Saison mit etwelchen Blessuren eine Pause und ein Neuaufbau gewährt.

Aufgebot für Trainingscamp in Sotschi mit zwei Länderspielen gegen Russland (18. und 20. April).
Torhüter (3):
Reto Berra (Fribourg), Gauthier Descloux (Genève-Servette), Robert Mayer (Genève-Servette).
Verteidiger (9): Michael Fora (Ambrì-Piotta), Lukas Frick (Lausanne), Patrick Geering (ZSC Lions), Joël Genazzi (Lausanne), Andrea Glauser (SCL Tigers), Samuel Guerra (Ambrì-Piotta), Romain Loeffel (Lugano), Christian Marti (ZSC Lions), Claude-Curdin Paschoud (Davos).
Stürmer (11): Jérôme Bachofner (ZSC Lions), Chris Baltisberger (ZSC Lions), Alessio Bertaggia (Lugano), Christoph Bertschy (Lausanne), Enzo Corvi (Davos), Grégory Hofmann (Lugano), Denis Hollenstein (ZSC Lions), Marco Müller (Ambri-Piotta), Raphael Prassl (ZSC Lions), Noah Rod (Genève-Servette), Samuel Walser (Fribourg).

Erstellt: 10.04.2019, 13:44 Uhr

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