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Ein Fehlstart und eine gebrochene Nase

Schnell 0:2 zurück, verloren die ZSC Lions in Genf 2:4 und mussten das 2:2 hinnehmen. Es dürfte nicht die letzte Wende in diesem erbitterten Playoff-Duell gewesen sein.

Von Simon Graf, Genf
Jubelnde Genfer: Dank dem 4:2-Sieg gegen die ZSC Lions steht es in der Halbfinalserie 2:2.
Jubelnde Genfer: Dank dem 4:2-Sieg gegen die ZSC Lions steht es in der Halbfinalserie 2:2.
Keystone
Und nur fünf Minuten später kann Kevin Romy zum 2:0 erben. Die Zürcher Abwehr inklusive Goalie Lukas Flüeler sind nicht immer im Bild und produziert zu viele Fehler.
Und nur fünf Minuten später kann Kevin Romy zum 2:0 erben. Die Zürcher Abwehr inklusive Goalie Lukas Flüeler sind nicht immer im Bild und produziert zu viele Fehler.
Keystone
Die Löwen fangen sich nach missglückten Beginn auf. Aber das 4:1 von Alexandre Picard ist die Entscheidung (46.).
Die Löwen fangen sich nach missglückten Beginn auf. Aber das 4:1 von Alexandre Picard ist die Entscheidung (46.).
Keystone
Picards Foul (Ellbogencheck) am ex-Genfer Dan Fritsche in der 35. Minute bleibt ungeahndet. Der Zürcher bricht sich die Nase und blutet – der Genfer, später Torschütze zum 4:1, hätte mit einer 5-Minuten- plus Spieldauer-Disziplinarstrafe bestraft werden sollen.
Picards Foul (Ellbogencheck) am ex-Genfer Dan Fritsche in der 35. Minute bleibt ungeahndet. Der Zürcher bricht sich die Nase und blutet – der Genfer, später Torschütze zum 4:1, hätte mit einer 5-Minuten- plus Spieldauer-Disziplinarstrafe bestraft werden sollen.
Keystone
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Die Emotionen spielen in diesem Halb­final gegen Servette eine Schlüsselrolle. Zum Auftakt der Serie waren die ZSC Lions mit dem Kopf noch nicht richtig dabei, dann reagierten sie kämpferisch und verunsicherten so die Genfer, deren Abwehr am Dienstag beim 2:6 einstürzte wie ein Kartenhaus. Doch dann wie­derum verstand es der zornige McSorley, seinen Ärger auf sein Team zu übertragen. Dank eines entschlossenen Starts und zwei frühen Toren durch Daugavins (4.) und Romy (9.) glich Servette das ­Duell mit einem 4:2 ­wieder aus. Und die Zürcher mussten die lange Heimreise mit dem unangenehmen Gefühl antreten, eine Chance verpasst zu haben.

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