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Eindrückliche Revanche der kanadischen Stars

Der HC Davos hat sein erstes Spiel am Spengler-Cup mit 0:5 gegen das Team Canada verloren und damit keine Chance mehr auf den Gruppensieg und die direkte Halbfinal-Qualifikation.

Frust und Lust: Während die Kanadier einen weiteren Treffer bejubeln, sind die Davoser konsterniert. Der Einstieg in den 86. Spengler-Cup missglückt dem Turnier-Gastgeber gründlich.
Frust und Lust: Während die Kanadier einen weiteren Treffer bejubeln, sind die Davoser konsterniert. Der Einstieg in den 86. Spengler-Cup missglückt dem Turnier-Gastgeber gründlich.
Keystone
Eine Bauchlandung: Noah Schneeberger und der Turnier-Gastgeber tauchen gegen ein starkes und verbessertes Team Canada gleich mit 0:5. Damit revanchieren sich die Ahornblätter für die 1:8-Schlappe gegen die Bündner vor einem Jahr.
Eine Bauchlandung: Noah Schneeberger und der Turnier-Gastgeber tauchen gegen ein starkes und verbessertes Team Canada gleich mit 0:5. Damit revanchieren sich die Ahornblätter für die 1:8-Schlappe gegen die Bündner vor einem Jahr.
Keystone
Fazit: Ein enttäuschender Auftritt für den Titelverteidiger. Der HCD kann nicht mehr auf direkte Weise den Halbfinal erreichen. Und trotzdem haben die Bündner noch die Chance, das Turnier zu gewinnen.
Fazit: Ein enttäuschender Auftritt für den Titelverteidiger. Der HCD kann nicht mehr auf direkte Weise den Halbfinal erreichen. Und trotzdem haben die Bündner noch die Chance, das Turnier zu gewinnen.
Keystone
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Spätestens nach 33 Minuten hatten sich im Klassiker alle Fragen erübrigt. Für das peinliche 1:8 vor Jahresfrist revanchierten sich das Ensemble der zahllosen NHL-Botschafter ohne das geringste Problem. Gut ist für den HC Davos, der seine derzeit höchst mittelmässige Verfassung nicht zu kaschieren vermochte, dass die Veranstalter 2010 das Teilnehmerfeld auf sechs Teams erweiterten. Die Modusveränderung bringt den kostbaren Vorteil mit sich, dass sich jeder zwei Niederlagen leisten kann, ohne frühzeitig auszuscheiden.

Wie sehr die Kanadier bestrebt waren, die unliebsame Überraschung vom Vorabend (1:2 n. V.) gegen Adler Mannheim zu korrigieren, bekamen die Bündner ohne Schonung und vor allem sofort zu spüren. Die Nordamerikaner bestürmten Reto Berra – Coach Arno Del Curto zog die Bieler Leihgabe seinem Stammkeeper Leonardo Genoni vor – im Startdrittel pausenlos. Innerhalb von 45 Sekunden verschafften die NHL-Stars John Tavares und Ryan Smyth dem Favoriten eine 2:0-Führung.

Schadensbegrenzung

Für die Bündner rückte deshalb rasch einmal die Begrenzung des Schadens in den Vordergrund. Ein Comeback, das war absehbar, würden ihnen die Kanadier mit ihrer imposanten Erfahrung von gesamthaft 6197 NHL-Partien ohnehin nicht mehr zugestehen. Sie kontrollierten die einseitige Angelegenheit clever, ohne auch nur einmal ansatzweise in Bedrängnis zu geraten; zumal sich die Davoser mit ihren vielen Strafen das Leben unnötig selber erschwerten. Kurz nach Spielmitte beseitigte der SCB-Professional Byron Ritchie die letzten Zweifel mit seinem zweiten Treffer.

Davos - Team Canada 0:5 (0:2, 0:2, 0:1) Vaillant-Arena. - 6504 Zuschauer (ausverkauft). - SR Jerabek/Skilliter (Tsch/USA), Arm/Tscherrig. - Tore: 10. (9:16) Tavares (Spezza, Gagner) 0:1. 11. (10:01) Smyth (Williams, Seguin) 0:2. 26. Ritchie (Holden, Kinrade/Ausschluss Smyth!) 0:3. 33. Ritchie (Roche/Ausschluss Schneeberger) 0:4. 55. Williams (Duchene) 0:5. - Strafen: 8mal 2 Minuten gegen den HCD, 5mal 2 Minuten gegen Team Canada. Davos: Berra; Diaz, Ramholt; Marha, Grossmann; Forster, Joggi; Schneeberger, Back; Brunner, Kane, Thornton; Sykora, Taticek, Eriksson; Bürgler, Reto von Arx, Wieser; Sciaroni, Steinmann, Hofmann. Team Canada: Dubnyk; Noreau, Colaiacovo; Walser, Demers; Roche, Kinrade; Barker, DuPont; Gagner, Spezza, Tavares; Seguin, Bergeron, Smyth; Micflikier, Duchene, Williams; Pouliot, Holden, Ritchie. Bemerkungen: HCD ohne Rizzi, Jan von Arx, Nash (alle verletzt), Corvi, Ryser (beide überzählig), Guerra, Sieber, Neuenschwander (alle U20-WM), Team Canada ohne McLean (überzählig).

si/fal

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