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«Er hat mich noch aus dem Flugzeug angerufen»

Nach dem Flugzeugabsturz des russischen Hockey-Teams Lokomotive Jaroslawl sprechen Angehörige über ihre Trauer. So auch die Freundin des verunglückten deutschen Internationalen Robert Dietrich.

Pavol Demitra ist eines der bekanntesten Opfer der Tragödie von Tunoschna bei Jaroslawl: Der Captain der slowakischen Eishockey-Nationalmannschaft gehörte zu den Volkshelden in seiner Heimat. Der ehemalige NHL-Stürmer spielte unter anderem für Ottawa, St. Louis und Vancouver und war eine grosse Nummer in Übersee.
Pavol Demitra ist eines der bekanntesten Opfer der Tragödie von Tunoschna bei Jaroslawl: Der Captain der slowakischen Eishockey-Nationalmannschaft gehörte zu den Volkshelden in seiner Heimat. Der ehemalige NHL-Stürmer spielte unter anderem für Ottawa, St. Louis und Vancouver und war eine grosse Nummer in Übersee.
Reuters
Der Verteidiger wechselte im Sommer von den Mannheimern Adlern zur Lokomotive. Dietrich gehörte zu den Leistungsträgern des zuletzt positiv überraschenden WM-Teams von Deutschland.
Der Verteidiger wechselte im Sommer von den Mannheimern Adlern zur Lokomotive. Dietrich gehörte zu den Leistungsträgern des zuletzt positiv überraschenden WM-Teams von Deutschland.
Keystone
Vor dem gestrigen Saisonstart in der NLA zwischen dem ZSC und dem EV Zug gedenken Spieler und Zuschauer den bisher 43 Opfern des Flugzeugabsturzes. Die Eishockey-Familie ist geschockt. René Fasel, der Präsident des Internationalen Eishockey-Verbandes, spricht «vom schwärzesten Tag in der Geschichte unseres Sports».
Vor dem gestrigen Saisonstart in der NLA zwischen dem ZSC und dem EV Zug gedenken Spieler und Zuschauer den bisher 43 Opfern des Flugzeugabsturzes. Die Eishockey-Familie ist geschockt. René Fasel, der Präsident des Internationalen Eishockey-Verbandes, spricht «vom schwärzesten Tag in der Geschichte unseres Sports».
Keystone
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43 Tote hat das Unglück in der Nähe von Jaroslawl bisher gefordert. Ob Stürmer Alexander Galimow und Bordmechaniker Alexander Sisow den Unfall überstehen werden, ist höchst ungewiss. Die Ärzte eines Moskauer Spitals kämpfen verzweifelt um das Leben der beiden Mitreisenden.

In Deutschland schildert die Freundin des tödlichen verunfallten Internationalen Robert Dietrich ihren letzten Kontakt mit ihrem Lebenspartner. «Robert hat mich noch aus dem Flugzeug angerufen. Er war total glücklich, dass er spielen durfte. Er hat sich sehr auf den Saisonbeginn gefreut», erklärt Lena Mendel gegenüber deutschen Medien. «Direkt vor dem Start hat er mir noch eine SMS geschrieben, dass er sich sofort nach der Ankunft wieder meldet.» Das sei gegen 14 Uhr gewesen. 90 Minuten später hätte er in Minsk ankommen sollen.

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