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Der ZSC folgt Bern und Lugano in den Halbfinal

Die ZSC Lions nutzen in Zug in der Verlängerung ihren ersten Matchpuck. Auch der SCB und Lugano qualifizieren sich für die Halbfinals.

fsc
Entscheidung in der Verlängerung: Die Lions siegen in Zug und stehen im Halbfinal.
Entscheidung in der Verlängerung: Die Lions siegen in Zug und stehen im Halbfinal.
Flueeler, Keystone
Kein Sieger nach 60 Minuten: Ein später Treffer der Zuger rettet das Heimteam in die Verlängerung.
Kein Sieger nach 60 Minuten: Ein später Treffer der Zuger rettet das Heimteam in die Verlängerung.
Flueeler, Keystone
Doppelschlag: In der letzten Minute des Mitteldrittels drehen die Lions die Partie.
Doppelschlag: In der letzten Minute des Mitteldrittels drehen die Lions die Partie.
Flueeler, Keystone
Zuger Führung: Lammer bringt den EVZ nach 17 Minuten in Führung.
Zuger Führung: Lammer bringt den EVZ nach 17 Minuten in Führung.
Flueeler, Keystone
Roman Wick, mitte, vom ZSC im Spiel gegen Torhueter Tobias Stephan, rechts, von Zug im fuenften Eishockey Playoff-Viertelfinalspiel der National League zwischen dem EV Zug und den ZSC Lions, am Dienstag, 20. Maerz 2018, in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Flueeler).
Roman Wick, mitte, vom ZSC im Spiel gegen Torhueter Tobias Stephan, rechts, von Zug im fuenften Eishockey Playoff-Viertelfinalspiel der National League zwischen dem EV Zug und den ZSC Lions, am Dienstag, 20. Maerz 2018, in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Flueeler).
Flueeler, Keystone
Deutlicher Heimsieg: Der SC Bern bezwingt Servette 5:2 und steht ebenfalls in den Halbfinals.
Deutlicher Heimsieg: Der SC Bern bezwingt Servette 5:2 und steht ebenfalls in den Halbfinals.
Peter Schneider, Keystone
Serie entschieden: Auch Lugano glückt die Halbfinal-Qualifikation. Die Tessiner bezwingen Fribourg zuhause 5:3.
Serie entschieden: Auch Lugano glückt die Halbfinal-Qualifikation. Die Tessiner bezwingen Fribourg zuhause 5:3.
Gabriele Putzu, Keystone
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Während draussen der Winter mit aller Macht zurückkehrte, ging die Saison für den Qualifikationszweiten EV Zug jäh zu Ende. Nach 9:58 Minuten der Verlängerung traf Reto Schäppi nach einem Pass von Marco Miranda genau in die Torecke.

Die ZSC Lions hätten die Halbfinalqualifikation bereits in der regulären Spielzeit perfekt machen können. Im (vermeintlichen) Schlussabschnitt verpassten Fabrice Herzog und Pius Suter zwei erstklassige Chancen auf das 3:1, stattdessen glich Nolan Diem gut fünf Minuten vor Schluss mit einem abgelenkten Schuss zum 2:2 aus. Unverdient war die temporäre Verlängerung der Saison für die Zuger nicht, die Overtime stellte die logische Konsequenz zweier ziemlich ebenbürtiger Teams dar.

Doppelschlag im Mitteldrittel

Einen ersten Nackenschlag hatten die Zentralschweizer am Ende des Mitteldrittels wegstecken müssen. In der 40. Minute machten Chris Baltisberger in Überzahl und Herzog aus der 1:0-Führung der Zuger innerhalb von 20 Sekunden ein 1:2. Den Sieg vergab der Qualifikationszweite insbesondere im Powerplay. Dreimal hatten sie im Mitteldrittel die glänzende Chance, den Vorsprung auf ein etwas beruhigenderes 2:0 auszubauen. Mit einem Mann mehr agierten die Zuger aber zu statisch und behäbig. Und bei den Chancen, die sich ergaben, schossen sie zu unpräzis. Selbst in 42 Sekunden doppelter Überzahl resultierte nichts Zählbares.

Die Strafe, die stattdessen zum Zürcher Ausgleich führte, kam zudem auf sehr dumme Art zustande Ausgerechnet der Routinier Timo Helbling spielte den Puck unbedrängt über die Bande. Der Sieg der ZSC Lions war aber letztlich verdient.

SC Bern entscheidet Serie

Der SC Bern reagiert in der Serie gegen Genève-Servette auf die Niederlage in Genf und zieht mit einem letztlich klaren 5:2-Erfolg und 4:1 Siegen in die Halbfinals ein. So deutlich das Resultat am Ende ausfiel, so ausgeglichen war die Partie in den ersten 40 Minuten. Bern startete zwar druckvoll; bereits nach 21 Sekunden prallte ein Schuss von Andrew Ebbett vom Pfosten zurück. Doch es war Servette, dass wie bereits am Samstag durch Jeremy Wick in Führung ging (9.). Erstmals aber gewann am Ende nicht jenes Team, das den ersten Treffer erzielt hatte.

Servette stand dem zweiten Treffer nahe, es war aber Bern, das im Mittelabschnitt die Partie durch die ersten Playoff-Treffer von Marc Kämpf (22.) und Thomas Rüfenacht (34.) drehte. Auf den Berner Doppelschlag zu Beginn des letzten Drittels vermochten die Genfer schliesslich nicht mehr zu reagieren. Letztlich fehlten dem Team von Trainer Craig Woodcroft die Mittel, um den Titelverteidiger über die gesamte Serie ernsthaft herauszufordern. Immerhin reagierte es in den letzten beiden Partien auf die zuvor schlechten Auftritte.

Lugano in den Halbfinals

Lugano zieht gegen Fribourg-Gottéron in die Playoff-Halbfinals ein. Dank einem starken Powerplay und zwei Toren von Gregory Hofmann gewinnen die Tessiner das fünfte Viertelfinal-Spiel mit 5:3. Lanciert worden war die Serie in Spiel 1 mit einem Hattrick von Hofmann, beendet wurde sie mit einem Doppelpack desselben Spielers. Der 25-jährige Stürmer brachte Lugano in der 38. Minute im Powerplay zuerst in Führung, 48 Sekunden vor dem Ende setzte er mit einem Schuss ins leere Tor den Schlusspunkt - im Spiel wie auch in der Serie.

Nach 40 turbulenten Minuten, in denen Fribourg die Partie vorübergehend (zum 2:1) drehte, besass Gottéron im letzten Abschnitt zu wenig Kraft, um die Partie noch einmal zu drehen. Nebst Hofmann sorgte in diesem Vergleich vor allem das Powerplay der Tessiner für die Differenz: Vor dem 4:3 hatte das Team von Trainer Greg Ireland bereits das 1:0 (5.) und das 3:2 (31.) in Überzahl geschossen.

Biel erspielt sich Matchpuck

Dem EHC Biel fehlt bloss noch ein Sieg zur ersten Halbfinalqualifikation seit 28 Jahren. Die Bieler führen nach dem 4:2-Heimsieg gegen Davos in der Serie mit 3:2 Siegen. Der HC Davos schlug sich in Spiel 5 schon früh selber. Nach 26 Minuten führte Biel 3:0. Zwei der drei Gegentreffer kassierte Davos unmittelbar nach Ablauf von Strafen. 33 Strafminuten leistete sich das Team von Arno Del Curto in den ersten 23 Spielminuten. Gregory Sciaroni wurde schon vor der ersten Pause nach einem Crosscheck unter die Dusche geschickt. Die Konzentration fehlte allenthalben. Eine Strafe kassierte der HC Davos wegen zuvieler Spieler auf dem Eis, als er schon in Unterzahl spielte. Enzo Corvi leistete sich nach fünf Minuten in der Angriffszone ein Beinstellen gegen Biels Goalie Jonas Hiller. Dieser Ausschluss ermöglichte dem EHC Biel zwei Minuten später das 1:0.

Zug - ZSC Lions 2:3 (1:0, 0:2, 1:0, 0:1) n.V.

7200 Zuschauer (ausverkauft). - SR Eichmann/Tscherrig, Borga/Stuber. Tore: 17. Lammer (McIntyre) 1:0. 40. (39:19) Chris Baltisberger (Geering, Suter/Ausschluss Helbling) 1:1. 40. (39:39) Herzog (Kenins) 1:2. 55. Diem (Senteler) 2:2. 70. (69:58) Schäppi (Miranda) 2:3. Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Zug, 8mal 2 Minuten gegen ZSC. PostFinance-Topskorer: McIntyre; Pettersson.Zug: Stephan; Helbling, Grossmann; Diaz, Geisser; Schlumpf, Leeger; Alatalo; Lammer, Roe, Stalberg; Klingberg, McIntyre, Suri; Martschini, Diem, Senteler; Zehnder, Kast, Schnyder.ZSC Lions: Flüeler; Klein, Phil Baltisberger; Sutter, Geering; Berni, Guerra; Seger; Pettersson, Shore, Korpikoski; Chris Baltisberger, Schäppi, Herzog; Wick, Suter, Kenins; Künzle, Prassl, Miranda.Bemerkungen: Zug ohne Morant (verletzt) und Holden (überzähliger Ausländer), ZSC Lions ohne Blindenbacher, Nilsson, Sjögren, Marti (alle verletzt), Pelletier und Vey (überzählige Ausländer).

Bern - Genève-Servette 5:2 (0:1, 2:0, 3:1)

15'921 Zuschauer. - Koch/Wehrli, Altmann/Kaderli. Tore: 9. Wick (Rod, Da Costa) 0:1. 22. Kämpf 1:1. 35. Rüfenacht (Pyörälä, Noreau) 2:1. 42. Arcobello (Moser, Rüfenacht) 3:1. 44. Haas (Ebbett, Arcobello/Ausschlüsse Rubin, Fransson) 4:1. 54. Krueger (Kämpf, Haas) 5:1. 55. Rod 5:2.Strafen: je 3xmal 2 Minuten. PostFinance-Topskorer: Ebbett; Da Costa.Bern: Genoni; Noreau, Gerber; Untersander, Blum; Andersson, Krueger; Kamerzin; Bodenmann, Ebbett, Pyörälä; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Kämpf, Haas, Scherwey; Berger, Hischier, Randegger; Meyer.Genève-Servette: Mayer; Jacquemet, Tömmernes; Vukovic, Fransson; Loeffel, Bezina; Antonietti, Petschenig; Wick, Da Costa, Forget; Riat, Romy, Rod; Douay, Richard, Simek; Traber, Rubin, Hasani.Bemerkungen: Bern ohne Raymond (verletzt), Aaltonen, Burren, Wolf und Heim (alle überzählig), Genève-Servette ohne Keränen, Spaling, Almond, Descloux, Mercier und Schweri (alle verletzt), Küng, Heinimann, Holdener und Grossniklaus (alle überzählig). Pfostenschuss Ebbett (0:21). Timeouts Genève-Servette (57:45) und Bern (59:01). Genève-Servette von 56:36 bis 57:45 und ab 57:50 ohne Torhüter.

Lugano - Fribourg-Gottéron 5:3 (1:2, 3:1, 1:0)

6089 Zuschauer. - Hebeisen/Mollard, Progin/Wüst.Tore: 5. Lajunen (Ausschluss Tristan Vauclair) 1:0. 8. Sprunger (Holös) 1:1. 17. Birner (Maret) 1:2. 25. Sannitz (Johnston) 2:2. 31. Julien Vauclair (Sannitz/Ausschluss Bykow) 3:2. 33. Rossi (Cervenka/Ausschluss Ulmer) 3:3. 38. Hofmann (Lapierre, Sanguinetti/Ausschlüsse Romanenghi; Rossi, Rivera) 4:3. 60. (59:12) Hofmann 5:3 (ins leere Tor). Strafen: je 8mal 2 Minuten. PostFinance-Topskorer: Lapierre; Birner.Lugano: Merzlikins; Furrer, Johnston; Riva, Sanguinetti; Ulmer, Wellinger; Julien Vauclair; Hofmann, Lajunen, Lapierre; Fazzini, Cunti, Bertaggia; Walker, Sannitz, Reuille; Vedova, Morini, Romanenghi; Sorin.Fribourg-Gottéron: Brust; Kienzle, Chavaillaz; Glauser, Stalder; Schilt, Maret; Holös; Sprunger, Cervenka, Birner; Rossi, Bykow, Mottet; Fritsche, Schmutz, Marchon; Neuenschwander, Meunier, Tristan Vauclair; Rivera.Bemerkungen: Lugano ohne Brunner, Bürgler, Chiesa (alle verletzt), Etem, Klasen, Ronchetti, Fontana und Sartori (alle überzählig), Fribourg-Gottéron ohne Slater, Abplanalp, Rathgeb (alle verletzt) und Chiquet (überzählig). Lajunen verletzt ausgeschieden (39.). Timeout Fribourg-Gottéron (5./Coaches Challenge). Fribourg-Gottéron von 58:09 bis 59:12 und ab 59:20 ohne Torhüter.

Biel - Davos 4:2 (2:0, 2:2, 0:0)

6521 Zuschauer (ausverkauft). - SR Stricker/Urban, Fluri/Gnemmi. Tore: 8. Rajala (Pouliot) 1:0. 17. Rajala 2:0. 26. Fabian Lüthi 3:0. 34. Nygren (Du Bois/Ausschluss Schmutz) 3:1. 40. (39:09) Rajala (Pouliot, Pedretti) 4:1. 40. (39:41) Egli (Nygren, Weder) 4:2. Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Biel, 7mal 2 plus 5 Minuten (Sciaroni) plus Spieldauer (Sciaroni) gegen Davos.PostFinance-Topskorer: Rajala; Rödin.Biel: Hiller; Jecker, Forster; Kreis, Fey; Lofquist, Steiner; Dufner; Pedretti, Pouliot, Rajala; Tschantré, Fuchs, Earl; Neuenschwander, Diem, Fabian Lüthi; Schmutz, Sutter, Wetzel; Joggi.Davos: Senn; Nygren, Barandin; Du Bois, Buchli; Heldner, Jung; Paschoud; Rödin, Corvi, Kousal; Marc Wieser, Jäger, Little; Sciaroni, Walser, Egli; Simion, Weder, Eggenberger; Jörg.Bemerkungen: Biel ohne Maurer (gesperrt), Valentin Lüthi (verletzt) und Micflikier (überzähliger Ausländer), Davos ohne Ambühl, Kessler, Lindgren, Schneeberger, Dino Wieser (alle verletzt). - Timeout Davos (58:42).

Playoff-Viertelfinals:

BERN (1.) - Genève-Servette (8.) 4:1. - Bern - Genève-Servette 7:0 (4:0, 2:0, 1:0). Genève-Servette - Bern 2:5 (1:1, 0:1, 1:3). Bern - Genève-Servette 5:1 (1:0, 3:0, 1:1). Genève-Servette - Bern 4:1 (1:0, 0:0, 3:1). Bern - Genève-Servette 5:2 (0:1, 2:0, 3:1).

Zug (2.) - ZSC LIONS (7.) 1:4. - Zug - ZSC Lions 4:1 (1:0, 2:0, 1:1). ZSC Lions - Zug 5:4 (2:1, 2:0, 1:3). Zug - ZSC Lions 2:3 (1:2, 1:1, 0:0). ZSC Lions - Zug 5:0 (0:0, 2:0, 3:0). Zug - ZSC Lions 2:3 (1:0, 0:2, 1:0, 0:1) n.V.

Biel (3.) - Davos (6.) 3:2. - Biel - Davos 2:5 (2:0, 0:3, 0:2). Davos - Biel 1:3 (0:1, 0:1, 1:1). Biel - Davos 5:3 (0:1, 1:1, 4:1). Davos - Biel 4:2 (1:0, 2:2, 1:0). Biel - Davos 4:2 (2:0, 2:2, 0:0).

LUGANO (4.) - Fribourg-Gottéron (5.) 4:1. - Lugano - Fribourg-Gottéron 6:2 (3:1, 0:0, 3:1). Fribourg-Gottéron - Lugano 2:5 (0:2, 1:1, 1:2). Lugano - Fribourg-Gottéron 3:4 (3:1, 0:0, 0:2, 0:1) n.V. Fribourg-Gottéron - Lugano 1:3 (1:1, 0:2, 0:0). Lugano - Fribourg-Gottéron 5:3 (1:2, 3:1, 1:0).

Playoff-Halbfinals:

Bern (1.) - ZSC Lions (7.), Lugano (4) - Biel (3)/Davos (6)

(SDA)

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