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Faszinierend, prickelnd, spannend

Heute küren der SC Bern und der HC Servette ab 20.15 Uhr in der ausverkauften Postfinance-Arena den Schweizer Meister. Anders als in den beiden letzten Partien lastet der Druck nun nicht mehr nur auf den Bernern.

Kann der SCB die Hürde Servette doch noch überspringen? Bisher ist nicht nur Beat Gerber über Thomas Déruns gestolpert.
Kann der SCB die Hürde Servette doch noch überspringen? Bisher ist nicht nur Beat Gerber über Thomas Déruns gestolpert.
Christian Pfander

Die 1:2-Niederlage in Genf gegen die leidenschaftlich kämpfenden Servettiens war für die Exponenten des SC Bern eine bittere Pille. Dennoch ist Larry Huras nach dem Training bestens aufgelegt. Er erteilt in vier Sprachen Auskunft, zitiert aus dem Film «Gladiator» und erzählt eine Episode aus seiner Zeit als Trainer des französischen Klubs HC Rouen. Genau wie jetzt dem SCB sei seinem Team damals der Teufel im Nacken gesessen. Er habe sein Team vor die grosse Kathedrale chauffieren und am Hintereingang wieder abholen lassen. «So konnte uns der Teufel nicht weiterverfolgen, wodurch wir den nächsten Match gewannen», sagt Huras und folgert scherzhaft: «Vielleicht sollte ich mit der Mannschaft noch das Münster besuchen.»

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